Stand der Energieautarkie der Region (in % ohne Industrie & Gewerbe (2010))

Donnerstag, 23. Dezember 2010

Eröffnung der ersten Stromtankstelle in Hinterstoder


Im Rahmen der Weltcupaktivitäten, vor der Startnummernvergabe zum Super-G, wird am
04. Februar 2011 um 17 Uhr 30 ein Fototermin für die erste Stromtankstelle in Hinterstoder beim Gemeindeamt im Beisein von Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer stattfinden.

Die eigentliche Eröffnung wird aber auf den 28.05.2011 verschoben. Die Stromtankstelle wird dann im Zuge der Einweihung des Vereinshauses in Hinterstoder eröffnet.

Mittwoch, 22. Dezember 2010

Neues Hackschnitzl-Heizwerk in Vorderstoder


Seit einigen Wochen ist das neue Hackschnitzlheizwerk in Vorderstoder in Betrieb. Bürgermeister Gerhard Lindbichler und der Obmann der Genossenschaft Nahwärme Vorderstoder, Gottfried Eibl freuen sich nun Wärme aus der heimischen Ressource Holz liefern zu können. Das Werk kann bis auf 400 KW Heizleistung ausgebaut werden.

Dieses Heizwerk ist nun das 6. Heizwerk in der Region Pyhrn-Priel.
Weitere sind geplant.

Dienstag, 21. Dezember 2010

Pyhrn-Priel ist Energiemodellregion


Mit Schreiben vom 17.12.2010 würde bestätigt, dass der Antrag der Pyhrn-Priel-Region „Regionale Energie für Generationen“ positiv beurteilt wurde.

Der Pyhrn-Priel-Region wurde damit vom Klima- und Energiefonds eine Förderung von knapp € 100.000 zugeteilt.

Damit bringt der Verein „Energieautarke Region Pyhrn-Priel“ in seiner ca. einjährigen Vereinstätigkeit ca. € 370.000 in die Region.

Sonntag, 19. Dezember 2010

Energieautarke Region Pyhrn-Priel ist Mitglied beim Klimabündnis OÖ


Am Montag den 13.12.2010 fand in den Redoutensälen Linz die Übergabe der Beitrittsurkunden statt.

Der Präsident KommR Ing Rudolf Mark nahm in Beisein von LR Rudi Anschober sowie HR DI Adreas Drack vom Amt der OÖ Landesregierung, Direktion Umwelt und Wasserwirtschaft Abteilung Umweltschutz, die Urkunde entgegen.

Bilder von der Veranstaltung finden Sie unter:
Land Oberösterreich

Mittwoch, 15. Dezember 2010

LED-Straßen- und Dekorbeleuchtung für Rosenau


Bürgermeister Peter Auerbach initierte mit dem Umweltausschuss und Frau Vizebürgermeister Marietta Metzker ein Projekt zur Stromkosteneinsparung in seiner Gemeinde Rosenau am Hengstpaß.

Drei Christbäume wurden in der Gemeinde bereits auf das stromsparende LED-Licht umgestellt.

Auch die bestehende Straßenbeleuchtung soll jetzt auch auf die stromsparende LED-Technologie umgestellt werden. 2/3 der Jahresstromkosten, derzeit ca. € 7.000.- können in Zukunft eingespart werden. Die Amortisation liegt bei 4 - 5 Jahren. Leider wurden bis jetzt noch keine passenden Lampen für die Laternen gefunden. Die beim Projekt gemachten Erfahrungen werden an die übrigen Gemeinden der Pyhrn-Priel-Region kommuniziert und sollen auch dort zu den entsprechenden Einsparungen führen.
In der Gemeinde wird auch schon ein Hackschnitzlheizwerk betrieben. Nun wird ein weiteres Heizwerk geplant. Auch privat hat sich der Bürgermeister von seiner 15 Jahre alten Ölheizung getrennt und hat auf eine Wäremepumpe mit Solarthermie umgestellt.

Montag, 13. Dezember 2010

Begehung Stromtankstellenplatz in der Steyrling, Gemeinde Klaus


Am 03.12.2010 wurde in der Steyrling trotz intensiven Schneefalls vom Wirten des Gasthauses „Kaiserin Elisabeth“ Siegfried Schwarz, Hrn. Alexander Mehler, Vizebürgermeister Ing. Michael Kornek sowie Hrn. DI Leopold Postlmayr der Standplatz für die erste Stromtankstelle in der Steyrling festgelegt.

Wichtig dabei war, die gute Einsehbarkeit des Standplatzes, die Verfügbarkeit von mindestens zwei Parkplätzen die in sogenannte Stromtankplätze umgewidmet werden können, sowie die Nähe zu attraktiven Lokalen und die Möglichkeit der Anbindung zum Internet.

Dienstag, 2. November 2010

Stromtankstelleneröffnung


Am 27.10.2010 wurde die 1. kombinierte Fernsprech-Stromtankstelle von der Fa. Telekom in OÖ., mit Wirtschaftslandesrat KommR Viktor Sigl bei Kaiserwetter eröffnet. Mit dabei waren auch KommR Ing. Rudolf Mark, der Präsident des Vereins, sowie der Abgeordnete zum Nationalrat Johann Singer, Landtagsabgeordneter BM Dr. Christian Dörfel, sowie die Bürgermeister aus der Region, Gabriele Dittersdorfer, Helmut Wallner, Gerhard Lindbichler sowie Norbert Vögerl. Die Anlage kann vorläufig kostenfrei per SMS oder Karte benutzt werden.
Im Rahmen dieser Veranstaltung gab es auch verschiedene E-Fahrräder sowie E-Scooter zu testen. Zum ersten Mal in der Geschichte gelang es auch einem E-Fahrzeug (Tesla Roadster der Telekom) mit einer Ladung von Wien bis Windischgarsten zu fahren.

Mit der Eröffnung der E-Tankstelle, wurde ein erster Schritt in Richtung E-Mobilität in der Region getan. Es ist geplant in den nächsten Monaten in allen 9 Gemeinden der Region Stromtankstellen zu installieren. Damit ist die Region für die Zukunft bestens vorbereitet. Die E-Mobilität, als Megatrend unserer Zeit, wird sich zuerst in den Ballungszentren ausbreiten. Daher ist es wichtig die Infrastruktur bei uns am Lande schon jetzt bereitzustellen. So wird unsere Region für die Erholungssuchenden mit E-Mobilen nicht nur erreichbar sein, sondern auch die Rückfahrt wird durch die Stromtankstellen sichergestellt sein.

Dienstag, 19. Oktober 2010

Eröffnung der ersten Oberösterreichischen Telefonzelle mit integrierter Stromtankstelle von A1 Telekom Austria in Windischgarsten


Oberösterreich erhält seine erste Telefonzelle mit integrierter Stromtankstelle in Windischgarsten. Als Mitglied des Vereines „Energieautarke Region Pyhrn-Priel“ (2009 gegründet) haben sich Windischgarsten und alle Mitgliedsgemeinden zum Ziel gesetzt, die lokalen Ressourcen für die Energieerzeugung zu nützen. Dazu gehören Kleinwasserkraftwerke, Photovoltaik und Biomasse. Elektromobilität ist dabei ein wichtiger Bereich, denn als Tourismusgemeinde ist eine saubere intakte Umwelt oberstes Ziel.

Wir laden Sie herzlich am Mittwoch, den 27. Oktober 2010 um 13:30 Uhr zur Eröffnung der Stromtankstelle ein.

Im Anschluss an die Eröffnung laden wir Sie ins Kulturhaus Römerfeld zu einer kleinen Stärkung. Gleichzeitig ist die Bevölkerung eingeladen diverse E-Fahrzeuge u.a. den Tesla Roadster – einen „grünen“ Sportflitzer - E-Scooter und E-Bikes zu testen.

Eröffnung durch:
- KommR Viktor Sigl, Wirtschaftslandesrat Oberösterreich
- Werner Etzelsdorfer, Leitung Public Sector & Health Care Region Nord A1 Telekom Austria
- Ing. Norbert Vögerl, Bürgermeister von Windischgarsten
-KommR Ing. Rudolf Mark, geschäftsführender Gesellschafter der Fa. Mark Metallwarenfabrik GmbH sowie Präsident des Vereines Energieautarke Region Pyhrn-Priel

Ort:
Kulturhaus Römerfeld, Windischgarsten
4580 Windischgarsten, Gleinkerseestrasse 13

Zeit:
Mittwoch, 27. Oktober 2010 - 13:30 Uhr

Start des Kindergarten und Schulprojektes: Pyhrn-Priel, Energie für Generationen


Die Auflagen für das Projekt konnten rechtzeitig erfüllte werden. So wurde nun die endgültige Zusage für die Förderung erteilt.

Aus diesem Grunde fand am 12.Oktober im Kulturhaus Windischgarsten die Startveranstaltung, Pyhrn-Priel, Energie für Generationen, statt. Es nahmen an die
50 Pädagogen aus der Region daran teil.

Dieses Projekt, dass im Rahmen von Innovation generation Regionen vom BMVIT ausgeschrieben wurde und jetzt von der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) weiter betreut wird, hat eine Laufzeit von 13 Monaten.

Im Konsortium sind 3 Kindergärten, 7 Volksschulen, 2 Hauptschulen und die Polytechnische Schule sowie 7 Firmen.

Als Forschungspartner ist die Fachhochschule Wels mit dabei.
Das Projekt wird mit knapp € 45.000 gefördert.

Weitere Informationen siehe: www.sonne-wind-wasser.at

Dienstag, 24. August 2010

Eckdaten der Energieanalyse der Haushalte für Vorderstoder

Die Haushalte von Vorderstoder verbrauchen pro Jahr:

Wärme 5.210 MWh 51 %
Die Wärme wird im Wesentlichen zu
36 % mit Ölheizungen und knapp
30 % von Holzheizungen erzeugt. Pellets stehen mit
11 % an dritter Stelle.

Der Anteil der erneuerbaren Energieträger bei der Wärme liegt bei 58 %, die Kosten bei rund 22%.

Strom 1.410 MWh 14 %
Treibstoff 3.560 MWh 35 %

Dies ergibt einen Gesamtenergieverbrauch von 10.180 MW pro Jahr.

In Summe sind dies Gesamtenergiekosten von mehr als € 965.000 für die Haushalte.

Es wurde ein Einsparpotential von knapp 20 % bzw. € 93.000 errechnet.

Eckdaten der Energieanalyse Haushalte für Klaus und Steyrling


Die Haushalte von Steyrling und Klaus verbrauchen pro Jahr:

Wärme 12.260 MWh 61 %
Bemerkenswert ist die Tatsache, dass die Wärme im Wesentlichen zu
37 % mit Holzheizungen und knapp
35 % von Ölheizungen erzeugt wird. Gas steht mit
11 % an dritter Stelle.

Strom 2.680 MWh 13 %
Treibstoff 5.100 MWh 26 %

Dies ergibt einen Energieverbrauch von 20.040 MW pro Jahr.

In Summe sind dies Gesamtenergiekosten von mehr als € 2 Mio. nur für die Haushalte.

Es wurde ein Einsparpotential von knapp 15 % bzw. € 300.000 errechnet.

Montag, 5. Juli 2010

Voläufige Förderzusage „generation innovation Region Pyhrn-Priel Erneuerbare Energie für Generationen“


Gestern erhielten wir die schriftliche Mitteilung, dass das Projekt vorläufig zur Förderung dem Fördergeber vorgeschlagen wurde. Neben Inhaltlichen Auflagen geht es auch um formale Auflagen die bis zum 14. September 2010 zu erfüllen sind.

Der Antrag wurde von den Hauptschuldirektoren Stallinger, Strasser aus sowie Postlmayr, vom Verein, ausgearbeitet und im Februar 2010 eingereicht.

Thema: Kinder und Jugendlich erforschen und entdecken die Vorteile von erneuerbarer Energie aus der Region in Theorie und Praxis

Kurztitel: Pyhrn-Priel – Erneuerbare Energie für Generationen


Konsortium:

  • Kindergarten Windischgarsten
  • Volksschule Windischgarsten
  • Hauptschule I Kirchfeld Windischgarsten
  • Hauptschule II Römerfeld Windischgarsten
  • Polytechnische Schule Windischgarsten
  • Europäisches Zentrum für Erneuerbare Energie Güssing GmbH
  • LOTUS Technikleistungen, DI Dr. Martin Knittl-Frank
  • DI Dr. Martin Knittl-Frank
  • DTEC GmbH Dynamic Technology
  • Xolar GmbH
  • Fux-Schröckenfux Gruppe GesmbH
  • Regionalmanagement OÖ GmbH - Geschäftsstelle Steyr-Kirchdorf
  • Technologie- und Innovationszentrum GmbH

Mit der Überarbeitung wird versucht den Teilnehmerkreis bei den Schulen noch zu erweitern.

Kurzbeschreibung des Projekts:
Die Kinder bekommen durch das Projekt das Gefühl für die in der Natur vorkommen Ressourcen. Sie erleben Sonne, Wind und Wasser als Energieträger.
In den bestehenden Wasserpark bzw. in Wiesenbächen bauen die Kindergartenkinder unter Anleitung der Schüler aus den beiden Hauptschulen einfache Wasserräder. Sie lernen damit die Nutzung der Wasserenergie in der Gegenwart. Weiters erhalten sie einen Einblick in die Nutzung der Wasserenergie in der Vergangenheit, wie sie in unseren Tälern bei der Sensenherstellung und in Wassermühlen geschah.

Durch die Stärkung des Umweltbewusstseins und des Umweltschutzgedankens entsteht eine Stärkung des regionalen Bewusstseins die in weiterer Folge zu energiebewusstem und nachhaltigem Handeln führt.

Aufbauend auf die Nutzung der Wasserkraft in Sensenwerken und Wassermühlen hat unsere Region eine große Vergangenheit im Nutzen der Wasserkraft zur Erzeugung von Strom. Die Schüler besuchen die alten Kraftwerke Trattenbach in Spital am Pyhrn, sowie das Kraftwerk im Sensenwerk Roßleithen. Zusätzlich zur Nutzung der Wasserkraft experimentieren die VolksschülerInnen unter Anweisung der SchülerInnen der Polytechnischen Schule mit Windenergie und der direkten Nutzung der Sonnenenergie. Als Projekte sind verschiedene Formen von Wasserrädern bis hin zu Turbinen, Windräder sowie Solarduschen geplant.

Zusätzlich den oben genannten Kompetenzen erkennen die SchülerInnen die Möglichkeiten die Ihnen die Techniken der erneuerbaren Energie in Form von neuen Berufen und Wirtschaftszweigen in Gewerbe, Industrie und Landwirtschaft bieten. Die am Projekt Beteiligten erhalten durch Vernetzung mit externen Fachleuten zusätzlichen Input in den Bereichen Fotovoltaik, Elektronik, Solar- und Steuerungstechnik. Die LehrerInnen entwerfen und bauen mit den SchülerInnen kleine Geräte und Maschinen, die fotovoltaisch betrieben werden (Handyladestation, Elektroauto, Glashausheizung….). Dies führt in weiterer Folge zu einem bewussten und selbstverständlichen Zugang zu alternativen Energieformen.

Das Projekt ist von Herbst 2010 bis Herbst 2011 geplant.

Montag, 14. Juni 2010

Wertschöpfung und Arbeitsplätze - Besuch in Güssing am 12.06.2010


Interessierte aus der Pyhrn-Priel Region sowie einige Gäste nahmen die Gelegenheit war und überzeugten sich Vorort von den umgesetzten Energie-Projekten in Güssing. Bei außergewöhnlich heißen Temperaturen, bis zu 34 Grad, vermittelte Herr Bürgermeister Bernhard Deutsch von der Gemeinde Strem, sehr gute Einblicke in die Energiewelt des ökoEnergielandes.

Beginnend mit einer Präsentation im Technologiezentrum über die Entwicklung von Güssing und der Ausgangssituation vor 20 Jahren, wurde dann das Biomassekraftwerk besichtigt. Hier werden Hackschnitzel vergast und das entstehende Gas in Strom und Wärme umgewandelt. Der Wirkungsgrad beträgt dabei bis zu 85 %. Daran angeschlossen sind eine innovative Methanierungsanlage sowie eine Anlage zur Erzeugung von Flüssiggas sowie eine eigene Gastankstelle. In einem angebauten Technologiezentrum arbeiten Forscher und Wissenschaftler aus aller Welt an der Weiterentwicklung der Holzvergasung.

Nach dem Mittagessen in der Gemeinde Strem wurde die Biogasanlage im Ort besichtigt. Die elektrische Leistung liegt bei 500 KW. Auffällig war die geringe Geruchsbelästigung. Die Anlage wird vorwiegend mit Mais und Gras betrieben. Der ausreagierte Biomasserest wird wieder auf die Felder in der Umgebung ausgebracht. Anschließend wurde die Fernwärme Urbersdorf besichtigt. Hier wird auch die Solarthermie parallel zu einem Hackschnitzl-Kessel genutzt. Es werden nur mehr vereinzelt Ölkessel betrieben. Der letzte Punkt der Tour war der Besichtigung der Solarschule. Im Rahmen des Gymnasiums wird hier eine einschlägige Ausbildung angeboten.

Das Modell Güssing ist für unsere Region sicher nicht direkt umsetzbar. Dennoch wurde klar, was mit Unternehmergeist und auch einer Portion Sturheit bei der Verfolgung von Visionen, realisiert werden kann. Die Vervierfachung der Kommunalsteuer, in 16 Jahren, sowie die Schaffung von ca. 1.100 Arbeitsplätzen, sprechen für sich.

Güssing ist bei Wärme (Haushalt und Industrie) zu 97 % autark und bei Strom (Haushalt und öffentliche Gebäude) zu 130 %.

Die Heimreise führte dann über eine sehr netten Buschenschank in der Nähe von Fürstenfeld wieder nach Hause.

Energieanalysen in der Gemeinde Klaus-Steyrling


Der erste Schritt zur Energieautarken Region ist – nach Sicherstellung der Finanzierung und dem Auftrag an Güssing – das Feststellen der Energiesituation in unseren Gemeinden.

Dafür ist es notwendig verschiedene Daten mittels Fragebögen zu erheben. Einer davon ist der Fragebogen für private Haushalte. Jede Gemeinde hat hier seinen eigenen Weg gefunden an diese Daten zu kommen.

Wir in der Gemeinde Klaus haben als Auftakt zwei Info-Veranstaltungen (Klaus und Steyrling) für die interessierte Bevölkerung abgehalten. Diese Veranstaltungen wurden in einem Gemeinderundschreiben angekündigt, in welchem auch der Sinn dieser Erhebungen erklärt wurde. Weiters wurde die Bevölkerung informiert, dass in den nächsten Wochen verschiedene Personen willkürlich Haushalte besuchen werden um die notwendigen Daten zu erheben. Wir haben bei unseren Hausbesuchen ein großes Interesse und ein teilweise umfassendes Wissen über alternative Energie und neuen Energiequellen feststellen können.

Beim Erheben der Haushaltsdaten wurden auch Landwirtschaften mit erhoben. Gewerbebetriebe sollen auch noch vom „Erhebungspersonal“ befragt werden. Hier sind allerdings eigene Fragebögen vorgesehen.
Die Gemeindedaten, kommunale Gebäude und Anlagen sowie Wirtschaftsdaten und die Erhebung über Organische Stoffe und dem Abfall werden von Gemeindebediensteten erhoben.

All diese Erhebungen sollten bis Ende Juni abgeschlossen sein. Danach kommt wieder unser Partner in Güssing zum Zuge. Hier werden alle von uns gesammelten Daten ausgewertet. Diese Ergebnisse werden den einzelnen Gemeinden mit Vorschlägen zur Energieoptimierung und möglichen sinnvollen Maßnahmen übergeben.

In der Gemeinde Klaus haben wir der Bevölkerung versprochen sie dann in Info Veranstaltungen über diese Auswertung in Kenntnis zu setzen.

Ing. Michael Kornek

Mittwoch, 21. April 2010

Einladung zur Fahrt nach Güssing


Fahrt nach Güssing am Samstag den 12.06.2010:

Die Abholungen sind ab 5 Uhr 30 an folgenden Stellen geplant:
Steyrer Brücke, Gasthof Kerbl; Klaus Bahnhof; Roßleithen, Gemeindeamt; Windischgarsten, Kirche; Spital am Pyhrn, Kirche;

ab 10 Uhr Besichtigungen in Güssing

Rückkehr: ca. 22:00 bei den jeweiligen Einstiegsstellen


Kostenbeitrag für Vereinsmitglieder: € 10,-
Für Nichtmitglieder: € 20,-

Anmeldungen bitte per Überweisung des Kostenbeitrages an das Vereinskonto.

Kontonummer: 65.995
Bankleitzahl: 34491
Kennwort: Güssing 2010

Mehr unter http://energieregion.blogspot.com/p/termine.html

Donnerstag, 8. April 2010

Auftaktveranstaltung - Energieautarke Region Pyhrn-Priel


„100 % lokale Energie“ – besser könnte man den Inhalt des Projektes „Energieautarke Region Pyhrn-Priel“, dessen Startschuss am kommenden Donnerstag, den 21. Jänner um 20.00 Uhr in der Höss Halle Hinterstoder fällt, nicht beschreiben. Denn bei dem Start der Energieanalysen aus und für die Region, geht es in erster Linie darum, die Ressourcen der Region aufzuzeigen und die bestmögliche Ausschöpfung zu definieren. Ob Wasser, Wind, Sonne oder Biomassen zahlreicher Art – unsere Region verfügt über umfangreiche Energieträger und –arten. Unsere Aufgabe: Diese auch dementsprechend zu nutzen! Denn mit Ausnahme einiger Hackschnitzelanlagen, können wir innerhalb der Region noch nichts wirklich Zählbares vorweisen. Vor allem der Energieträger Holz, aus welchem Methangas gewonnen werden soll, verspricht großes Potential – immerhin sind mehr als 50 Prozent der Region bewaldet! Helfen auch Sie mit, bei der Energieanalyse die derzeit genutzten Energieträger, den tatsächlichen Verbrauch und die anfallenden Kosten unter die Lupe zu nehmen. Denn für die Datenbeschaffung vor Ort ist es vor allem auch wichtig, touristische Betriebe mit ins Boot zu holen. Aufschlussreiche Fragen sind beispielsweise wie viel Heizöl ein Betrieb pro Jahr benötigt, wie hoch der Warmwasserverbrauch ist usw. Mit Hilfe des „Europäischen Zentrums für erneuerbare Energie Güssing“ soll es bis 2020 gelingen, Strom, Gas und Wärme für rund 11.000 Einwohner selbst zu erzeugen. Damit könnten wir nicht nur viele Arbeitsplätze innerhalb der Region schaffen, sondern uns auch gegen die Abhängigkeit fossiler Energie stemmen. Für Sie bedeutet die Teilnahme an der Abendveranstaltung, aktuellste Infos über das Projekt zu erhalten, aus erster Hand über Möglichkeiten der Beteiligung an diesem Prozess informiert zu werden und zu erfahren, welche Einsparungen erreicht werden können. In weiterer Folge erhalten Sie auch Informationen über Möglichkeiten, Maßnahmen und Ideen jeden einzelnen Betrieb zu verbessern. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Informationen: Verein Energieautarke Region Pyhrn-Priel, DI Leopold Postlmayr, Tel.: 0664/8516589, E-Mail: office@energieregion.eu