Stand der Energieautarkie der Region (in % ohne Industrie & Gewerbe (2010))

Dienstag, 6. November 2012

E85 Biopower von der Tankstelle in Roßleithen

Roßleithen 31.10.2012. Das Lagerhaus bietet seit 2012 den Biotreibstoff E85 an. Er besteht aus 85 % Bioethanol und 15 % Superbenzin. Im Betrieb werden ca. 50 % der klimaschädlichen Gase eingespart. Der Biokraftstoff ist aktuell um knapp 8 % billiger als Superkraftstoff. Erich Goesweiner, Filialleiter, hat schon tausende Liter verkauft.

Um diesen Treibstoff verwenden zu können sind sogenannte „ Flex Fuel Vehicles“ (FFV) notwendig. Diese Fahrzeuge haben eigens dafür adaptierte Motoren. Wobei die Kernmodifikation ein Sensor ist, der den aktuellen Alkoholgehalt im Kraftstoff misst. Weiters muss der Kraftstoffkreislauf alkoholbeständig ausgeführt sein. BioEthanol wird aus Rohstoffen der heimischen Landwirtschaft hergestellt. In Österreich werden für die Produktion Mais, Weizen und Zuckerrüben verwendet. Als Nebenprodukt der Erzeugung fällt hochwertiges Futtermittel an. Die Oktanzahl liegt von E85, liegt bei 106, also wesentlich höher als bei herkömmlichen Superkraftstoff (95). Allerdings ist aufgrund des niedrigeren Energieinhaltes mit einem Mehrverbrauch von 15 bis 25 % zu rechnen. Aufgrund der geringeren Kosten wird dieser Nachteil etwas kompensiert. Die Technologie wurde in Brasilien in den 80iger Jahren entwickelt ist seit Jahren erprobt. Bioethanol hat den Vorteil, dass es weitestgehend CO2 –neutral ist. Bei der Verbrennung wird – im Gegensatz zu fossilen Kraftstoffen – nur so viel Kohlendioxid abgegeben, wie die Pflanzen während ihres Wachstums aus der Atmosphäre gebunden haben.

Ein weiterer nützlicher Vorteil ist, dass es in der Praxis keinen Unterschied zum bisherigen Tankverhalten gibt. SuperEthanol kann wie gewohnt an der Zapfsäule getankt werden

Foto: Postlmayr
Filialleiter Erich Goesweiner, Lagerhaus Roßleithen

Dienstag, 16. Oktober 2012

Energieautarke Region Pyhrn-Priel auf Besuch im Almenland

Windischgarsten, 06.10.2012. An die 22 Personen beteiligten sich bei schönstem Wetter an der Exkursion ins Almenland. Besichtigt wurden vorwiegend Kleinwasserkraftwerke, Heizwerke und ein Pelletswerk. Mit dabei war auch der Jahrgang des Biomassefacharbeiterlehrganges der Landwirtschaftsschule in Schlierbach.

Gestartet wurde in Windischgarsten um 8 Uhr. Das erste Kleinwasserkraftwerk , das besucht wurde, war in der Nähe von Ratten. Es wird durch eine gemeinsame Firma von Verbund und regionalen Interessenten und Anrainern betrieben. Auffallend war der verwendete Querrechen. Es sind derzeit 30 Kleinwasserkraft-projekte im Almenland eingereicht bzw. in Umsetzung.

Die Pelletsproduktion in einem Sägewerk mit einem Kleinkraftwerk aus dem Jahre 1928 gab interessante Einblicke.

Bei der Fa. Weizer-Parket konnte eine Durchströmturbine mit ca. 27 kW besichtigt werden. Das Heizwerk in der Firma mit angeschlossener ORC-Turbine mit 800 kW elektrischer Leistung hat beachtliche Dimensionen.

Die Region Almenland arbeitet schon seit längerem an der Nutzung der heimischen Ressourcen für die Energieerzeugung und stärkt so die Region, die auch im Tourismus Jahr für Jahr steigende Nächtigungszahlen vorweisen kann. 2013 wird als nächstes, innovatives Projekt, eine Biomasse-Kraftwärmekopplung der Fa. Cleanstgas gebaut.

Sonntag, 14. Oktober 2012

100 % Ökostrom von Fa. ENAMO für 10 E-Zapfsäulen der Pyhrn-Priel-Region bis Ende 2014 kostenlos

WINDISCHGARSTEN. Die ENAMO GmbH, ein Gemeinschaftsunternehmen der Energie AG und der Linz AG, hat die Gratisbelieferung von 10 E-Zapfsäulen der Region mit 100 % Ökostrom bis Ende 2014 verlängert und leistet damit einen außerordentlichen Beitrag zur Entwicklung der zukunftsträchtigen E-Mobilität in der Urlaubs- und Erholungsregion Pyhrn-Priel.

Im Rahmen der Aktivitäten der Energiemodellregion Pyhrn-Priel konnten seit 2011 in der Region 10 intelligente E-Zapfsäulen aufgestellt werden. Die Aktion wurde großzügig von der Fa. Mehler unterstützt, die die Anlagen zur Verfügung stellte.

Nun steht in jeder Gemeinde mindestens eine Stromtankstelle. Die Pyhrn-Priel Region hat damit österreichweit das dichteste Stromtankstellennetz.

Ein wichtiger Punkt bei der E-Mobilität ist die Verwendung von 100 % Ökostrom. Die Fa. ENAMO hat sich bereits 2011 bereit erklärt, die Zapfsäulen kostenlos mit Ökostrom zu versorgen. Mittlerweile werden die Anlagen immer häufiger von Einheimischen, wie auch von Urlaubern und Besuchern, genützt.

Im September wurde die erste E-Rallye in der Region veranstaltet, die sich durch enorme Beteiligung auszeichnete. Teams aus ganz Österreich waren zugegen. Die Region konnte sich bei Kaiserwetter als Vorreiter in Sachen nachhaltiger Mobilität präsentieren. Viele Besucher waren von der vorhandenen Infrastruktur positiv überrascht und erfreut.

Einen weiteren wichtigen Beitrag für die Fortsetzung des erfolgreichen Weges wurde nun durch die Verlängerung der kostenlosen Belieferung mit Ökostrom bis Ende 2014 gesetzt. Die Fa. ENAMO beweist damit Weitblick und unterstützt die Region aktiv in Ihrem Bemühen um Klimaschutz und Nachhaltigkeit.

Montag, 24. September 2012

Der erste private Chevrolet Volt fährt in Windischgarsten


Windischgarsten 22.09.2012.  Friedrich Beckel, 53 fährt als  erste Privatperson in Österreich einen Chevrolet Volt. Ein E-Auto mit sogenannten Range-Extender. Wenn die elektrische Reichweite von 80 km aufgebraucht ist, schaltet sich ein kleiner Benzinmotor aus Österreich ein und erzeugt Strom.  So kommt er auf gut 500 km.

Seit 1998, wo der ehemalige Entwicklungschef von GM, Bob Lutz, die ersten Details des Fahrzeuges vorstellte, verfolgt Friedrich Beckel alle Neuigkeiten die das Fahrzeug betreffen. Das Konzept elektrisierte ihn im wahrsten Sinne des Wortes. Nun hat er ihn bekommen und nutzt ihn für seine beruflichen Fahrten in die Steiermark und nach Linz.

Begeistert spricht Friedrich Beckel von seinem aussergewöhnlichen fahrbaren Untersatz. Leise und umweltfreundlich können die ersten km elektrisch am Morgen durch den Ort gefahren werden. Dann auf der Autobahn schaltet sich nach einiger Zeit der Benzinmotor ein, der stationär und kaum wahrnehmbar unter der Haube seinen Dienst versieht und Strom erzeugt. Über die Li-Ionen-Batterie wird der elektrische  Antriebsmotor versorgt.

Es ist zwar ein amerikanischer Wagen, er hat aber europäische Wurzeln. Vieles des revolutionären Konzeptes wurde in Deutschland bei Opel erdacht. Auch IBM half bei der Software kräftig mit.

Hat man oft die Möglichkeit die Steckdose zu benutzen, so kommt man auf weniger als 1,5 l auf 100 km Benzinverbrauch. Bei geschickt gewählten Motoreinsatz, lässt sich die elektrische Reichweite ausdehnen und der Kraftstoffverbrauch sinkt.  Friedrich Beckel hat in einem Monat ca. 3.200 km zurückgelegt und tankt, im Vergleich zu einem konventionellen Fahrzeug, nur die Hälfte. Er berichtet, dass bei manchen Fahrern der Motor sich nur für den Servicemodus einschaltet, um den Motor langfristig bei Laune zu halten.

Friedrich Beckel hat bereits bei der E-Rallye Pyhrn-Priel teilgenommen. Mit dem Opel  Ampera, der das europäische Schwestermodell darstellt, nahmen fünf Fahrzeuge dieser Art an der Rallye teil. Er nützt auch die öffentlichen E-Zapf- säulen in der Pyhrn-Priel-Region, die gratis mit Ökostrom bis Ende 2014 von der Fa. ENAMO versorgt werden.

Foto Postlmayr: Friedrich Beckel mit seinen Chevrolet Volt

Montag, 17. September 2012

Erste E-Rallye Pyhrn-Priel bei Kaiserwetter

Windischgarsten 08.09.2012. Die erste E-Rallye in der Region Pyhrn-Priel fand am Samstag den 08. September 2012 bei besten Wetterbedungen statt. 26 angemeldete E-Fahrzeuge zeigten vom großen Interesse am Thema E-Mobilität.

Völlig lautlos und ohne Emissionen nahmen die E-Autos die Strecke von Steyrling über Hinterstoder und Vorderstoder nach Windischgarsten in Angriff. Bei tollem Sonnenschein konnte die Region von Ihrer schönsten Seite genossen werden. Die klare Luft bescherte eine herrliche Weitsicht und ließ die Bergpanoramen scheinbar näher ans Auge des Betrachters rücken. Am Hauptplatz in Windischgarsten wurden die Fahrzeuge präsentiert. Die Mehrheit stellte Renault Twizy sowie Opel Ampera und Chevrolet Volt dar. Das obere Ende der E-Fahrzeugpalette repräsentierte ein Fisker Karma. Es wurden auch E-Modellautos vorgeführt, die bis zu 110 km/h schnell sind. Aktuelle E-Bike-Modelle, die für Probefahrten bereitstanden, rundeten die Schau ab. Für sportliche E-Mobilisten ging es dann weiter zum Wurzeralmparkplatz in Spital am Pyhrn. Hier gab es die Möglichkeit die Geschicklichkeit und das Fahrverhalten beim Autoslalom zu testen.

Foto: Postlmayr

Montag, 3. September 2012

Energieautarkie im Modellflugsport

Roßleithen 25.08.2012. Obmann Daniel Antensteiner und seine Clubkameraden führen stolz Ihre elektrischen Hochleitungsflugmaschinen vor. Sie sind über 300 km/h schnell und werden autark mit Sonnenstrom betrieben.

Der Modellflugplatz ist wunderbar unmittelbar neben der Sonnwendvilla gelegen in unmittelbarer Nachbarschaft zum Drachenfluglandeplatz. Der Modellflugsport im Modellfliegerclub Windischgarsten wird in einer ganz besonders umweltfreundlichen und leisen Art und Weise betrieben.

Fotovoltaikpanele mit einer Leistung von 500 Wp am Dach der Clubhütte liefern die Energie für das aufregende Hobby des Modellfliegens. Eine Staplerbatterie im inneren der Hütte speichert den laufend produzierten Strom. Die Batterie ist in der Lage an die 400 Ah zuliefern. Das reicht dann für einen Tag mit Vollbetrieb, sagt Daniel Antensteiner. Auch das sogenannte 3D-Fliegen wurde vorgeführt. Dabei stehen die Modelle quasi in der Luft. Erst seitdem es leistungsstarke E-Antriebe gibt, ist diese Art des Fliegens überhaupt erst möglich, erklärt Helmut Lindbichler, der Kassier des Vereines.

Es wird freiwillig auf lärmende Modelle mit Verbrennungsmotoren verzichtet. Daher auch keine Geruchsbelästigung. Die Flugakkus haben Ladezeiten zwischen 10 und 30 Minuten. Die Leistungsfähigkeit der Modelle beindruckt. Ströme, mehr als 300 A (Wettbewerb) werden benötigt um ein Steigen von mehr als 60 m/s zu erreichen.

Anhand dieser Flugmodelle und deren laufende Weiterentwicklung, kann der kommende Fortschritt in der E-Mobilität erahnt werden. Der Modellflieger-Club ist damit ein Vorreiter in Sachen Klimaschutz und zeigt, dass mit fortschrittlichen Technologien kein Abstrich beim Spassfaktor gemacht werden muss.

Foto: Antensteiner. V. l. Obmann Daniel Antensteiner, Helmut Stadler, Josef Degelsegger und Heinz Patzl.

Sonntag, 26. August 2012

Urlaub ohne Emissionen

HINTERSTODER. Michael Kraus aus Mödling macht mit Tochter, Sohn und einem Opel Ampera Urlaub in Hinterstoder. Durch das gut ausgebaute Netz an ökostromversorgten E-Zapfsäulen kann er sich e-mobil in der Region bewegen. Dies ist ganz im Sinne des technikbegeisterten HTL-Professors und seiner Kinder. Zum zweiten Mal macht Michael Kraus bereits Urlaub in Hinterstoder. Dieses Mal aber ist er mit einem Opel Ampera vom Plattensee angereist. Dieses Auto ist in der Lage, 80 km elektrisch zu fahren. Es hat auch einen Verbrennungsmotor an Bord, der aber nur in Verbindung mit einem Generator zur Stromerzeugung Verwendung findet. Angetrieben wird das Fahrzeug ausschließlich von einem Elektromotor. Da die E-Zapfsäulen in der Pyhrn-Priel-Region vorwiegend bei einladenden Gaststätten und Ausgangspunkten für schöne Wandertouren installiert sind, kann er die Stehzeiten des Autos an der Zapfsäule für Freizeitaktivitäten nutzen. So kann die E-Zapfsäule am Stiftsplatz in Spital am Pyhrn beispielsweise Ausgangspunkt für eine Drei-Hütten-Tour sein. Der Weg durch die Vogelgesangklamm zur Bosruckhütte und dann weiter zum Rohrauerhaus und über die Hofalm wieder zurück nach Spital dauert ca. 5 bis 6 Stunden. Bei der Ankunft am Stiftplatz ist dann das E-Auto wieder aufgeladen und steht für weitere leise und emissionsfreie Ausflüge zur Verfügung. Herr Michael Kraus hat sich eine Pyhrn-Priel Tankkarte besorgt und sich zur E-Rallye am 8. September 2012 angemeldet.

Mittwoch, 15. August 2012

E-Mobil-Pionier mit 78 Jahren

Franz Pernkopf, 78 Jahre, steigt um auf die umweltfreundliche, effiziente und leise E-Mobilität. Er hat sich als erste Privatperson in der Pyhrn-Priel-Region ein mehrspuriges E-Fahrzeug angeschafft.
"Das Elektrische hat mich schon immer interessiert“, begeistert berichtet Franz Pernkopf von seinen frühen, nicht ganz ungefährlichen, Versuchen mit Elektromotoren. Mit 75 Jahren bekam er zum Geburtstag ein E-Fahrrad von seinen Kindern geschenkt. Damit war er schon vor drei Jahren einer der Pionier in der Region.

Nun hat er sich seinen Traum erfüllt und einen Renault Twizy angeschafft. „Der Puch 500 von früher hatte auch ungefähr dasselbe Gewicht und 16 PS und wir sind zu viert auf den Großglockner gefahren“, erzählt Franz Pernkopf. Deshalb war es für ihn keine Schwierigkeit 8 kW Leistung angemessen zu finden. Einzig auf die fehlende Kupplung muss er sich noch einstellen. Das E-Mobil ist für kurze Strecken hervorragend geeignet. Die langen Strecken wird er nach wie vor mit dem Bus seines Sohnes bewältigen. Dafür darf sein Sohn das E-Mobil für seine kurzen Wege verwenden. Eine vorbildliche Lösung im Sinne der Effizienz, des Umweltgedankens und des Familienzusammenhaltes.

In der Region werden, bezogen auf die Landwirtschaft und die Haushalten, 40 % mehr Strom aus umweltfreundlicher Wasserkraft erzeugt als gebraucht wird. Die Region ist von den Ressourcen und der Infrastruktur gut auf die kommende E-Mobilität vorbereitet, wie auch das gut ausgebaute und kostenlose Netz an Stromtankstellen zeigt.

Foto Postlmayr: Franz Pernkopf mit seinem neu erstandenen E-Fahrzeug

Montag, 6. August 2012

Gratis-Tankkarte für die Pyhrn-Priel-Region

Windischgarsten, 03.08.2012. Fam. Frech holt sich die Gratistankkarte für die Pyhrn-Priel-Region.

Michaela und Stefan Frech aus Steinbach an der Steyr holten sich beim Klima- und Energiemanager Leopold Postlmayr Ihre Gratistankkarte für die 10 Stromtankstellen in der Pyhrn-Priel-Region persönlich ab. Die Familie Frech besitzt mehrere E-Fahrzeuge und ist begeistert von der sauberen und umweltfreundlichen E-Mobilität. Sie wollen e-mobil in unsere Region kommen und die verschiedenen Möglichkeiten der Erholung nutzen. Z. B. kann das E-Fahrzeug an der E-Zapfsäule am Hengstpass geladen werden, während man den Wasserklotz oder den Schwarzkogel erwandert. So ist die Rückfahrt mit dem E-Fahrzeug auch nach Linz gut möglich. Das Pyhrn-Priel-Gebiet, das Klima- und Energiemodellregion ist, ist seit Jahren Vorreiter in Sachen E-Mobilität. In Zuge dieser Bemühungen findet auch am 08. September 2012 die erste E-Rally statt. Dabei können vom E-Auto bis zum E-Bike alle elektrisch betriebenen Fahrzeuge teilnehmen.

Foto Postlmayr: Michaela und Stefan Frech mit Tankkarte vor der E-Zapfsäule in Roßleithen, einer der zehn Stromtankstellen in der Pyhrn-Priel-Region

Dienstag, 31. Juli 2012

Alte Dame zu neuem Leben erweckt

Engagierte Mitglieder des Vereines Energieautarke Region haben in Eigenregie eine Turbine von 1917 wieder zum Laufen gebracht. Die Francisturbine eines kleinen Wasserkraftwerkes in Vorderstoder war durch Frosteinwirkung stark beschädigt. Eine Reparatur, schien, nach Aussage von Experten schwierig und kostspielig. Helmut Schachinger vom Verein fand dennoch einen Weg für eine dauerhafte und dichte Lösung. Für alle überraschend war die Tatsache, dass der Erzeuger der Turbine, die Fa. Voith in St. Pölten, noch Zeichnungen von der Anlage zur Verfügung stellen konnte. Maga Iris und Dr. Martin Knittl-Frank mit Sohn Christian nahmen sich Zeit und befreiten das Staubecken von Geschiebe. Ein Schieber wurde durch die Lehrwerkstätte der Fa. Mark instand gesetzt. Zuletzt wurde ein neuer Einlaufkasten installiert. Nun läuft das Kleinkraftwerk schon wieder Monate und produziert Strom. Damit können 25 E-Bikes gleichzeitig aufgeladen werden. DI Martina Pichler, die Vorbesitzerin, übergab das Kleinkraftwerk mittlerweile dem Verein. Herzlichen Dank. Saubere Energie aus der Region für saubere Mobilität. Das nächste Ziel ist die Netzeinspeisung. Mit dieser Aktion konnte eine Menge an Erfahrungen für zukünftige Projekte gesammelt werden. Im Rahmen der Aktivitäten zur Klima- und Energiemodellregion sind sechs Kleinwasserkraftprojekte in der Vorprojektphase. Foto Postlmayr: Helmut Schachinger; Maga Iris und Dr. Martin Knittl-Frank freuen sich über das vollbrachte Werk

Samstag, 21. Juli 2012

LED in Hinterstoder

Hinterstoder, Juli 2012. Neues Beleuchtungskonzept auf LED-Basis bringt mehr Helligkeit und große Einspareffekte. Aufbauend auf einem vom Ortsplaner erstellten Beleuchtungskonzept wird nun der Dorfbereich mit modernen LED-Leuchten ausgestattet. Die großen Helligkeitsgewinne, bei gleichbleibenden Stromverbrauch auf der einen Seite, die Stromeinsparungen von über 90%, bei verbesserter Helligkeit, auf der anderen Seite, sowie die weitgehend Servicefreiheit der LED-Lampen, zeigen das Potential der neuen Technologie. So wurde bei der Umstellung von Leuchtstoffröhren bei den Anzeige-Pyllonen, auf nun regelbare, färbige LED-Strips, ca. 96 % Strom eingespart. In Zukunft entfällt auch der aufwendige Röhrentausch. Auch bei den Infotafeln konnte durch den Austausch der Lampen 81 % des Stromverbrauches eingespart werden.

Eröffnung der 7. Stromtankstelle auf höchster Ebene

Die 7. Stromtankstelle der Region Pyhrn-Priel wurde am 02.09.2011 auf höchste Ebene, nämlich am Hengstpass auf knapp 1.000 m Seehöhe im Beisein
von Bundesminister Nikolaus Berlakovich, dem bisher höchsten Besuch bei einer E-Zapfsäuleneröffnung, eröffnet. Mit dabei waren auch die Bürgermeister Peter Auerbach als Hausherr, Helmut Wallner aus Hinterstoder und Hans Feßl von Edlbach sowie Vizebürgermeisterin Marietta Metzker, Josef Mehler, Alexander Mehler mit seiner charmanten Gattin, Prokurist Ing. Hartmann Pölz vom Nationalpark Kalkalpen, Energiemanager Leopold Postlmayr sowie vielen Interessierten. Es ist dies die erste E-Zapfsäule im Nationalparkgebiet. Bürgermeister Auerbach berichtete in seiner Ansprache, dass es erst seit 5 Jahren Strom am Hengstpass gibt, aber jetzt bereits eine Stromtankstelle. Er ersuchte den Bundesminister im Rahmen seiner Möglichkeiten zu helfen das Gebiet mit Mobilfunknetzen zu erschließen. Der Bundesminister wies auf die vielen Aktivitäten des Lebensministeriums hin, die letzten Endes die Energieautarkie Österreichs herbeiführen sollen und wünschte der Region in Ihren Bemühungen viel Erfolg.
Die Energie AG stellte Segways und E-Fahrräder für den Test zur Verfügung. Dieses Angebot wurde auch von den Anwesenden und auch vom Minister reichlich genutzt. Leider erreichte der E-Smart der Energie AG nicht sein Ziel, da er unverschuldet in einen Unfall verwickelt wurde. Gott sei Dank kam der Fahrer ohne Verletzungen davon. Die Energie AG stellt für 2 Jahre gratis 100 % Ökostom über die Firmentochter Enamo GmbH bereit. Die Fa. Mehler fühlt sich der Region sehr verbunden und stellt 10 hochwertige E-Zapfsäulen für die Region Pyhrn Priel zur Verfügung.
Die 9. E-Zapfsäuleneröffnung findet am 17. 09. um 14 Uhr in Vorderstoder statt.

Dienstag, 17. Juli 2012

Alle Hauptschulen mit Sonnenstrom

Im Rahmen des Landesförderprogrammes „PV macht Schule“ wurden nun die beiden Hauptschulen in Windischgarsten mit je 3 kWp Fotovoltaikanlagen ausgestattet. Mittlerweile wurden schon insgesamt an die 400 kWh umweltfreundlicher Strom erzeugt. Dies ist an den Anzeigetafeln bei den Schulen zu sehen. Für Vorderstoder, Klaus und Steyrling, drei weiteren Volksschulen aus der Region, wurden bereits die Genehmigungen für die Errichtung der Anlagen erteilt. Damit übernehmen die Schulen eine Vorbildwirkung im Hinblick auf die Energiewende. Die Realisierung der Fotovoltaikanlagen ist auch eine logische Fortsetzung des abgeschlossenen Kinder- und Schulprojektes: „Pyhrn-Priel, Erneuerbare Energie für Generationen“. Mit diesem Projekt wurden über 800 Kinder und Jugendliche erreicht und für das Energiesparen und die Verwendung von erneuerbarer Energie sensibilisiert. Foto, HOL Harald Ströbitzer: SchülerInnen der HS1 feiern den Tag der Sonne und freuen sich über die Anlage.

Nahwärme Hinterstoder baut aus

Seit 1998 liefert die Nahwärme Hinterstoder eGen für ihre mittlerweile 29 Kunden im Ortskern von Hinterstoder Wärme aus regionalen Hackschnitzeln. 26 Land- und Forstwirte aus der Region betreiben die Anlage und liefern den Brennstoff. Dabei werden jährlich 260.000 l Heizöl und knapp 705.000 kg umweltschädigendes CO2 eingespart. Nach intensiven Untersuchungen wurde nun im Mai 2012 mit der Erweiterung des Nahwärmenetzes Richtung Mühlboden, Mitterstoder begonnen. Ursprünglich war ein 2. Heizwerk geplant. Untersuchungen ergaben jedoch, dass eine Verbindungsleitung zum bestehenden Heizwerk auf lange Sicht die kostengünstigere Variante ist. Derzeit werden die Nahwärmerohre verlegt. Im Oktober wird der Heizbetrieb aufgenommen. Die Anlage wird damit um 630 kW Anschlussleistung erweitert. Mit drei Öfen von 150 kW, für den Sommerbetrieb, bis zu 1350 kW gesamt für den Vollbetrieb im Winter, wird eine hohe Ausfallssicherheit und ein optimaler Wirkungsgrad bei unterschiedlichen Wärmebedarfsmengen erreicht. Das Heizwerk verfügt auch über ein eigenes Notstromaggregat, um bei Stromausfall den Betrieb sicher zu stellen. Mit der Erweiterung können zusätzlich über 100.000 l Heizöl und mehr als 320.000 kg Co2 jährlich eingespart werden. Neben dem Umweltschutz trägt diese Investition von mehr als einer halben Million Euro, zur Stärkung der regionalen Wertschöpfung bei. Nach einer Darstellung des Biomasseverbandes, beträgt die verbleibende Wertschöpfung in Österreich durch Biomasseheizungen nahezu 100 % und bei Öl- oder Gasheizungen nur 41 %. Die jedes Jahr benötigten 6.000 Schüttraummeter Hackschnitzel werden zu mindestens 80 % von Bauern im Umkreis von weniger als 10 km geliefert. Die Kosten für die Verbraucher liegen um ca. 15 % unter denen einer vergleich- baren Ölheizung. Die Nahwärme Hinterstoder setzt somit einen weiteren großen Schritt in Richtung Energieautarkie. Foto Postlmayr: Obmann und Geschäftsführer Roland Ramsebner und Obmannstellvertreter Heinz Kohlmayr freuen sich über den Baufortschritt.

Donnerstag, 5. Juli 2012

Energiekosten? Für meinen Betrieb kein Problem mehr!

„In vielen Betrieben rechnet sich mehr Energieeffizienz und die Umstellung auf Erneuerbare Energien in wenigen Jahren.“
So das Resümee der Informations-veranstaltung „Energieeffizienz im Tourismus“, die Ende Juni in Windischgarsten in Zusammenarbeit von WKO Kirchdorf und der Energieautarken Region stattfand. DI Friedrich Brandstetter von der Initiative des Lebensministeriums „klima:aktiv – erneuerbare Wärme“ und Josef Mösl vom Energiedienstleister „Proenergy Contracting“ stellten erprobte Möglichkeiten vor, um die Energiekosten zu senken und gleichzeitig das Wohlbefinden der Gäste weiter zu verbessern.

Investitionen in Energieeffizienz und Erneuerbare Wärme
Ein gutes Energiemanagement im Betrieb kann ohne Investitionen zu Kosteneinsparungen führen. Systeme und Prozesse werden optimiert, sodass eine Verbesserung der energiebezogenen Leistung, der Energieeffizienz, der Energienutzung und des Energieverbrauchs erreicht wird. Mittelfristig sind Investitionen in eine neue Heizanlage und die thermische Sanierung der Gebäudehülle ökonomisch und ökologisch ein gutes Geschäft! Gerade Gastronomie- und Tourismusbetriebe haben einen hohen Wärmebedarf und können durch die Heizungsumstellung auf Erneuerbare Energieträger massiv profitieren.

Unterstützung einholen!
Das Land Oberösterreich bietet gemeinsam mit dem Lebensministerium im Rahmen einer Beratungsaktion eine Förderungen von 75 % der Beratungskosten an. Einfach beim oberösterreichischen Energiesparverband unter 0732 - 7720 - 14381 anrufen, Beratungstermin einholen und fachkundige und unabhängige Information einholen.

Investieren und attraktive Förderungen beziehen!
Energieeinsparung und die Nutzung erneuerbarer Energie lohnen sich durch aktuelle, attraktive Förderungen von Land Oberösterreich und Bund noch mehr. Insgesamt sind für umweltrelevante Maßnahmen um die 40 % Förderung möglich. Infos dazu finden sich unter folgenden Homepages:
Rechnet sich die Umstellung auf Erneuerbare Energie?
„Für die Umstellung auf Erneuerbare Energie waren die Voraussetzungen noch nie so gut wie jetzt. Leistungsfähige Technologien mit hohem Komfort und niedrigsten laufenden Kosten stehen den teuren fossilen Brennstoffen wie Erdgas und Heizöl gegenüber, deren Preisentwicklung stetig nach oben geht. Damit, und mit attraktiven Förderbedingungen, werden Investitionen in Erneuerbare Energie in wenigen Jahren refinanziert“, betonte DI Leopold Postlmayr von „Energieautarke Region Pyhrn-Priel“.

Vom Ölpreis unabhängig - Investition in 3,5 Jahren amortisiert
Das Vitalhotel Stoderhof in Hinterstoder hat durch die Umstellung von Heizöl auf Pellets die Brennstoffkosten mehr als halbiert. Der Verbrauch von Heizöl lag vor der Umstellung bei 32.000 Liter pro Jahr. Die explodierenden Ölpreise haben Familie Fruhmann dazu bewogen, sich um Alternativen umzusehen. Aufgrund der attraktiven Förderungen haben sie sich 2011 für eine Komplettumstellung auf umweltfreundliche Holzheizungen entschieden. Zwei 75 kW Pellets-Anlagen sowie ein Scheitholzkessel sollten sich bei abgezogenen Förderungen in 3,5 Jahren amortisieren. Die Förderungen des Bundes und des Landes liegen bei insgesamt ca. 35 %. Neben dem Heizsystem wurde auch in eine effiziente Zeitsteuerung, geregelte Umwälzpumpen und optimierte Hydraulik investiert. Die jährliche CO2-Einsparung beträgt knapp 84 Tonnen CO2.

Mittwoch, 20. Juni 2012

Energieeffizienz für Tourismusbetriebe

Im Rahmen der Energiemodellregion Pyhrn-Priel und in Zusammenarbeit mit der WKO-Kirchdorf und klima:aktiv, findet am Freitag den 22.06. um 19:30 Uhr im Hotel Lavendel, Svetlinstrasse 7, ein Vortrag über Energieeffizienz für Tourismusbetriebe statt. Referieren werden die Energieexperten DI Fritz Brandstetter und Josef Mösl - proenergy. Im Zuge der Veranstaltung werden unter anderem energieeffiziente Wellnessbereiche, neue, erneuerbare Energiequellen und Energiecontracting für Tourismusbetriebe thematisiert.

Dienstag, 29. Mai 2012

Initiative: Energieautarke Region Pyhrn-Priel

Bis zu 80 % Energieeinsparung bei Umwälzpumpentausch
STROM VERWENDEN NICHT VERSCHWENDEN

Hocheffiziente Heizungspumpen reduzieren den Stromverbrauch gegenüber veralteten Pumpen um bis zu 80 %. In den meisten Heizungsanlagen verrichten derzeit noch überdimensionierte Umwälzpumpen mit einer Leistung von 80 bis 110 W ihre Arbeit. Die neue Heizungspumpengeneration benötigt für dieselbe Arbeit weniger als 20 Watt.

Pumpe mit hydraulischer und elektrischer Montage, inklusive 20 %MWst.


ab € 200.-
Laufzeit der Aktion: Juni 2012 bis November 2012

Voraussetzungen: 230 V, wasserseitig absperrbar, identisches Einbaumaß

Kooperationspartner:

Dicketmüller GesmbH
Tel.: +0664 2327632

Waser Dietmar Ing GmbH
Tel.: +0664 3931566

Montag, 7. Mai 2012

www.50plus.at testet E-Bike Angebot in der Pyhrn-Priel-Region

Windischgarsten, 30.04.2012. Noch vor dem offiziellen Start der Verleihsaison testete Andreas Hollinek von www.50plus.at die E-Bikes der heurigen Saison in der Pyhrn-Priel-Region. Bei herrlichem Frühlingswetter startete die Fahrt bei der Verleihstelle Windischgarstnerhof in Edlbach. Nach einer gründlichen Einschulung ging es zum Gleinkersee, nach Roßleithen, Pichl und Rading. Mit E-Bikes ist auch weniger trainierten Radfahrern die Bewältigung größerer Steigungen möglich. Andreas Hollinek zeigte sich begeistert von der Leistungsfähigkeit der E-Fahrräder der heurigen Saison. Hollinek: "Mit dem E-Bike leise und emissionsfrei die Schönheiten des Garstnertales kennenlernen zu können, ist wirklich eine feine Sache!"

Montag, 23. April 2012

Der Verein, Energieautarke Region Pyhrn-Priel, lud zum 2. Energiestammtisch in der Nationalpark-Rast St.Pankraz ein

St. Pankraz, 20. April 2012. Biomasseheizwerke, sowie die Umsetzung von Fotovoltaik- und Kleinwasserkraftprojekten waren das Thema. Es fand ein reger Erfahrungsaustausch zwischen den Vertretern bestehender Biomasseheizwerke, wie Vorderstoder und Hinterstoder, sowie den Promotoren neuer Projekte statt. Im Bereich der Fotovoltaik ist ein Bürgerbeteiligungsmodell nach den Vorbild des Helios Sonnenstromprojektes im Bezirk Freistadt geplant. Dazu wird es am 04. Mai 2012 um 19 Uhr 30, dem europäischen Tag der Sonne, im Kulturhaus Römerfeld in Windischgarsten, einen Vortrag von Hrn. Ing. Miesenberger über das Sonnenstromprojekt im Bezirk Freistadt mit dem Titel: „ Sonnenstrom für alle“ geben. Hr. Ing Miesenberger ist Geschäftsführer der Helios, Sonnenstrom GmbH. Im Bereich der Kleinwasserkraftwerke sind fünf Projekte in der Vorplanungsphase. Die Abklärung über die Realisierbarkeit erfolgte mit Chr. Wagner, dem Präsidenten der Kleinwasserkraft Österreich. Drei Projekte haben bereits den Planungsstatus erreicht. Am Ende wurde noch über die neuesten Förderungen auf dem Gebiet der erneuerbaren Energie informiert.

Montag, 16. April 2012

Sonnenstrom für alle


Am Freitag den 04.05.2012, um 19 Uhr 30 Uhr am Europäischen Tag der Sonne, findet im Kulturhaus Römerfeld in Windischgarsten in Vortrag mit dem Titel: „Sonnenstrom für alle“ statt.

Als Vortragender konnte Hr. Ing. Norbert Miesenberger vom Energiebezirk Freistadt (EBF) gewonnen werden. Im Bezirk Freistadt wird gerade ein 2 MW Fotovoltaik Projekt mit Bürgerbeteiligung umgesetzt. Damit können ca. 600 Haushalte mit Sonnenstrom versorgt werden.

Die Klima- und Energiemodellregion Pyhrn-Priel ist dabei ein ähnliches Projekt auszuarbeiten. Diese Veranstaltung soll der Auftakt dazu sein.

2. Energiestammtisch


Am Freitag den 20. April 2012 um 20 Uhr findet im Nationalparkrast in St. Pankraz zum zweiten Mal ein Energiestammtisch statt.

Thema werden diverse Projekte zur Nutzung der regionalen Energie in der Region sein. Es wurde dazu auch ein Energiespezialist, mit Bezug zur Region Pyhrn-Priel eingeladen.

Montag, 2. April 2012

Stromtanken in der Pyhrn-Priel-Region


Emissionsfrei in der Pyhrn-Priel Region – Newtimer willkommen

Stromtanken in der Pyhrn-Priel Region

Auf Initiative des Vereines „Energieautarke Region Pyhrn-Priel“ wurden in der Region 11 öffentlich zugängliche Stromtankstellen installiert. 10 der hochwertigen E-Zapfsäulen wurden von der Fa. Mehler (ME) zur Verfügung gestellt. Die Internetanbindung führte die Fa. Edtbauer (pptv) durch.
ENAMO GmbH, eine Tochter der Firma Energie AG, liefert 100 % Ökostrom.

Die Pyhrn-Priel-Region hat damit das dichteste Stromtankstellennetz in ganz Österreich und profiliert sich als Vorreiter in Sachen sanfte Mobilität und Klimaschutz.

An den Stromtankstellen der Region können E-Bikes, E-Scooters wie auch E-Autos aufgeladen werden. Grundsätzlich funktionieren alle Stromtankstellen gleich, einzig und allein die A1 Telekom Austria Tankstelle beim Kulturhaus in Windischgarsten unterscheidet sich geringfügig in der Funktionsweise.
Die Nutzungsbedingungen, siehe unten, sind einzuhalten.

Die Stromtankstellen sind auch unter Elektrotankstellen zu finden.

Standorte
Postleitzahl
Ort
Strasse
Nr.
Typ
Koordinaten
4580
Edlbach
Edlbach
96
ME
47.70715223
14.35014980
4582
Edlbach
Mitterweng
7
ME
47.70813409
14.36013835
4573
Hinterstoder
Hinterstoder
38
ME
47.69939729
14.15329030
4564
Klaus
Klaus
62
ME
47.83206305 14.15725715
4572
St. Pankraz
St. Pankraz
15
ME
47.76451139 14.20702886
4582
Spital am Pyhrn
Stiftsplatz
4
ME
47.66531687 14.34002553
4571
Steyrling
Steyrling
104
ME
47.80558422 14.12794535
4574
Vorderstoder
Vorderstoder
4
ME
47.71259447
14.22395122
4581
Rosenau
Hengstpass
60
ME
47.70190782 14.46073616
4575
Roßleithen
Pichl
2
ME
47.72372255 14.30799030
4580
Windischgarsten
Bahnhofstrasse
 
ME
47.71889008 14.32875242
4580
Windischgarsten
Gleinkerseestraße
13
A1
47.72108581
14.32293847


Ausstattung
Alle Stromtankstellen verfügen über 3 bis 4 Eurostecker CEE, 3-polig (Campingstecker) 230 V, 16 A.
Die E-Zapfsäulen müssen mit einer Tankkarte (RFID-Karte) aktiviert werden. Dabei kann pro Karte nur ein Steckerplatz aktiviert werden.
Adapterkabel sowie RFID-Karten können bei den Tourismusbüros oder in der Nähe befindlichen Gasthäusern und Gemeindeämter geliehen werden.
Bei der A1 Telekom Austria Anlage, Standort Kulturhaus Windischgarsten, ist es auch möglich, einen Steckerplatz mit dem Mobiltelefon per SMS zu aktivieren. Für diese Anlage ist auch eine eigene RFID-Karte notwendig. Sie kann kostenlos unter www.a1.net/stromtankstelle angefordert werden.

Keep-Me-Boxen bei ME E-Zapfsäulen
Zur Aufbewahrung persönlicher Dinge bzw. Deponierung von Ersatzakkus oder Sicherung von Ladegeräten stehen bei ME-Zapfsäulen zwei Boxen mit Kabeldurchgangsöffnungen zur Verfügung. Gegen eine Euro-Münze, die innen eingeworfen wird, kann der Schlüssel vorübergehend mitgenommen werden.

Tankablauf ME E-Zapfsäulen
Halten Sie die RFID-Karte an die schwarze Stelle in der Mitte der Zapfsäule Anschließend beginnen alle freien Steckplätze rot zu blinken. Innerhalb von 10 Sekunden sollte angesteckt werden sonst deaktiviert sich der Steckplatz wieder und der Vorgang muss von Neuen begonnen werden. Bei voller Batterie wird die Stromzufuhr automatisch unterbrochen. Dies gilt auch, wenn der Stecker abgezogen wird.

Tankablauf-Stromtankstelle A1 (Windischgarsten, Kulturhaus):

Laden mittels SMS
1. Der LED Balken leuchtet mit permanentem Farbwechsel – Die Ladesäule ist frei
2. Verbinden Sie das Fahrzeug mit einer freien Steckdose an der Ladesäule.
Der LED Balken leuchtet blau
3. Senden Sie eine SMS mit der ID der Ladesäule an die angegebene Rufnummer.
Die ID der Ladesäule ist oberhalb der Steckdose ersichtlich.
4. Nach erfolgter Identifizierung wird das Fahrzeug geladen
Der LED Balken leuchtet rot.
5. Der Aufladevorgang endet, wenn
a. die Batterie des Fahrzeuge vollgeladen ist und diese somit keinen Strom
mehr aufnimmt oder
b. wenn der Aufladevorgang durch den Nutzer abgebrochen (der Stecker
abgezogen) wird. Der LED Balken leuchtet grün.

Laden mittels kontaktloser Karte (RFID-Karte)
1. Der LED Balken leuchtet mit permanentem Farbwechsel – Die Ladesäule ist frei
2. Halten Sie Die Karte oberhalb der Steckdose an die Säule.
Der LED Balken leuchtet blau
3. Verbinden Sie das Fahrzeug innerhalb von 10 Sekunden mit einer freien
Steckdose an der Ladesäule.
4. Nach erfolgter Identifizierung wird das Fahrzeug geladen. Der LED Balken leuchtet
rot.
5. Der Aufladevorgang endet, wenn
a. die Batterie des Fahrzeuge vollgeladen ist und somit keinen Strom mehr
aufnimmt oder
b. wenn der Aufladevorgang durch den Nutzer abgebrochen (der Stecker
abgezogen) wird. Der LED Balken leuchtet grün. Aufladevorgang beenden.

Sollte der Stecker abgezogen werden, wird der Aufladevorgang unterbrochen und kann erst wieder nach Anmeldung an der Ladesäule gestartet werden.
Unterbrechung des Ladevorganges. Die Steckdose ist aus Sicherheitsgründen mit einem Berührungssensor ausgestattet. Sollte der Stecker berührt werden, so wird der Ladevorgang unterbrochen. Der LED Balken leuchtet grün. Sobald die Steckdose wieder frei ist, wird der Ladevorgang fortgesetzt. Der LED Balken leuchtet dann wieder rot.

Kosten
Das Stromzapfen für die ME-Anlagen ist zumindest für die nächsten 2 Jahre gratis.

Persönliche Stromtankkarte (ME) für die Pyhrn-Priel-Region
Es ist möglich, eine eigene Tankkarte für die 11 E-Zapfsäulen der Pyhrn-Priel-Region gegen eine Spende von € 20,- an den Verein zu bekommen. Die Tankkarten funktionieren auch bei Anlagen von ME am Donauradwanderweg und in Eberstallzell bei der PV-Anlage der Energie AG (Änderungen der Betreiber vorbehalten)…“
Wegen Umstellung des Systems werden bis auf weiteres keine Karten mehr ausgegeben.
Die Karten können unter Tel.: +43 664 8516589 oder mailto:office@energieregion.eu angefordert werden.

E-Bike-Vermietung
Windischgarstnerhof, Edlbach +43 7562 7331
Pachleitner, Hinterstoder +43 7564 5205


Nutzungsbedingungen in Anlehnung an die Nutzungsbedingungen der A1 Telekom Austria AG
Mit Inanspruchnahme der Stromtankstelle bzw. E-Zapfsäulen akzeptiert der Nutzer gegenständliche
Nutzungsbedingungen.

1.Allgemeine Nutzungsvoraussetzungen
Eine Nutzung der Stromtankstelle ist ausschließlich Privatpersonen für die Aufladung von
elektrobetriebenen Fahrzeugen (Scootern und Elektrofahrrädern sowie Elektroautos)
gestattet.
Die Identifizierung erfolgt mittels SMS oder kontaktloser Karte.
Bei der Stromtankstelle handelt es sich um von Betreibern in der Pyhrn-Priel-Region zur
Verfügung gestellte Ladesäule samt Steckdosen.
Der Nutzer nimmt zur Kenntnis, dass die Betreiber im Rahmen der
Stromtankstelle ausschließlich den Stromanschluss an der dafür bezeichneten Stelle zur
Verfügung stellen.
Die 230V/16A 230V sind Schutzklasse IP44 gesichert und die Ladesäule von einer
akkreditierten Prüfstelle abgenommen.
Die Stromtankstelle ist nicht durch Personen der Betreiber gesichert oder
überwacht. Der Nutzer ist daher selbst ausschließlich für die Sicherung seines Equipments
etc. verantwortlich.

2. Art und Dauer der Nutzung
Die Benutzung der Stromtankstelle ist entgeltfrei. Für die Nutzung der Stromtankstelle ist
ausschließlich der dafür vorgesehene Abstellplatz vor der Stromtankstelle zu benutzen.
Hierbei ist die Straßenverkehrsordnung (StVo) einzuhalten. Die Benutzung erfolgt auf eigene
Gefahr. Für aus der Benutzung resultierende Schäden (wie beispielsweise am Fahrzeug)
übernimmt Betreiber keine Haftung. Der Nutzer verpflichtet sich, alle
Sicherheitsvorkehrungen zu beachten und vorzunehmen, wie beispielsweise die
Kabelverbindung so herzustellen, dass etwaige Behinderungs- und Verletzungsgefahr Dritter
hintangehalten werden.
Entstandene Schäden an der Stromtankstelle sind sofort den Betreibern zu
melden. Der Benutzer hat für alle aus der Benutzung resultierenden Schäden aufzukommen.
Eine Haftung seitens der Betreiber ist ausgeschlossen.
Das für die Nutzung der Stromtankstelle erforderliche technische Equipment (wie
beispielsweise Ladekabel) ist vom Nutzer beizubringen bzw. kann wie auf der E-Zapfsäule beschrieben ausgeborgt werden.

3. Widerruf der gestatteten Nutzung
Es besteht kein Rechtsanspruch auf Nutzung der Stromtankstelle. Die Betreiber
halten sich das Recht vor, eine Nutzung jederzeit ohne Angabe eines Grundes abzulehnen
oder zu widerrufen.
Die Betreiber können ohne Angabe von Gründen die Stromtankstelle jederzeit
auflassen, technisch verändern oder die Nutzung nicht mehr gestatten.