Stand der Energieautarkie der Region (in % ohne Industrie & Gewerbe (2010))

Montag, 16. Dezember 2013

Präsentation des E-Zapfsäulennetzes Pyhrn-Priel im Casino Baden

Baden 20.11.2013. Im Rahmen einer Schulung für 105 Klima- und Energiemodellregionenmanager aus ganz Österreich konnte das E-Zapfsäulennetz der Pyhrn-Priel Region vorgestellt werden. In Zusammenarbeit mit der Fa. Mehler konnte auch eine Zapfsäule ausgestellt werden.

Die Pyhrn-Priel-Region hat eines der dichtesten Netze, bezogen auf die Einwohner in ganz Österreich.

Wärme in Windischgarsten wird Bio

Windischgarsten, 12.12.2013 Nach mehreren Anläufen ist es nun soweit. Ein Biomasseheizwerk mit ca. 1, 8 MW Heizleistung soll 2014 in Betrieb gehen. Damit werden an die 340.000 l Heizöl, bzw. 920 t CO2, jährlich eingespart und Wertschöpfung in die Region gebracht. Die Anlage wird von Bauern aus der Region errichtet, betrieben und mit regionaler Biomasse beliefert. 

Am 25.10.2013 stimmte der Gemeinderat von Windischgarsten einstimmig für den Anschluss der Schulen, des Kindergartens, dem ehemaligen Gerichtsgebäude sowie des Kulturhauses an das zukünftige Biomasseheizwerk in Windischgarsten. Die Gemeinde stellt auch den Grund für die Errichtung des Heizhauses, mittels Bestandsvertrag, zur Verfügung. Mit diesem Beschluss wurden verantwortungsbewusst die Weichen für eine nachhaltige Zukunft mit erneuerbarer Energie gestellt.

Die ersten Anfänge zur Realisierung eines Biomasseheizwerkes gehen auf das Jahr 2006 zurück. In den Jahren dazwischen gab es auch immer wieder Versuche tragfähige Projekte zu rechnen. Nun ist es, im Rahmen der Aktivitäten der Klima- und Energieregion Pyhrn-Priel, den Bauern aus der Region und dem Biomasseverband OÖ gelungen, eine umsetzungsreife Variante zu erarbeiten.

Der große Vorteil eines Biomasseheizwerkes liegt in der CO2-neutralen Verbrennung und im wartungsfreien und bedienungsfreundlichen Betrieb. Es wird nur Warmwasser anliefert. Es gelangt kein gefährlicher Brennstoff ins Haus oder muss gelagert werden. Schornsteine, Anschaffungskosten und die Wartung für Brenngeräte entfallen. Es wird nur das bezahlt was als Wärme abgenommen wird.

Die Versorgungssicherheit bei Biomasse sucht seinesgleichen. Über 50 % der Fläche des Pyhrn-Priel-Gebietes sind mit Wald bedeckt. Momentan wird die dreifache Menge der für das zukünftige Heizwerk benötigten Menge an Hackschnitzel in andere Regionen transportiert und jedes Jahr wächst mehr des Brennstoffes nach.

Mit der Nutzung der heimischen Ressource Holz kommt Geld in die Region, das sonst ins Ausland abfließen würde. Der Euro bleibt bei uns und wird wieder sinnvoll investiert.

Obmann, der bäuerlichen Betreibergruppet in der Region, ist Ing. Laurenz Stummer. Sein Stellvertreter ist Ing. Walter Aigner, der Ortsbauernobmann von Windischgarsten. Der Betreibergemeinschaft gehören Bauern aus der Region an. Ing. Alois Voraberger von der Bioenergie OÖ eGen. wird, gemeinsam mit Ing. Laurenz Stummer, die Geschäfte des Heizwerkes in Windischgarsten führen. So können Synergien und Erfahrungen bei der Planung, der Umsetzung und beim Betrieb der Anlage genutzt werden. Die Bioenergie OÖ betreibt noch 20 andere Heizwerke in OÖ.

Seit Wochen laufen die Detailplanungen. Die Investitionssumme für das Heizwerk betragen ca. € 2,0 Mio. Es ist geplant die Aufträge für die Gewerke an lokale Unternehmen zu vergeben. Damit kann mit einem zusätzlichen wirtschaftlichen Impuls gerechnet werden.

Die Wärmeversorgung wird im Herbst 2014 beginnen.

Die Anlage wird die größte Einzelanlage in der Region sein. In Hinterstoder, Vorderstoder, Roßleithen, Spital, Steyrling und in Rosenau werden seit Jahren Biomassefernwärmenetze mit eine Leistung von insgesamt knapp 2,5 MW betrieben.

Foto: Biomasseverband Oberösterreich Hr. Ing. Voraberger, geschäftsführender Vorstand der Bioenergie OÖ eGen und Ing. Laurenz Stummer, Obmann der bäuerlichen Betreibergruppe

Für Windischgarsten ist es ein Qualitätssprung in der Wärmeversorgung. 

Zitat Ing. Laurenz Stummer

Dienstag, 5. November 2013

Klima- und Energiemodellregionenmanagertreffen in Windischgarsten

Windischgarsten 24.10.2013. Die Klima- und Energiemodellregionenmanager von OÖ trafen sich zum Erfahrungsaustausch in Windischgarsten. Dabei wurden auch Umsetzungshighlights wie das Trinkwasserkraftwerk und ein energieautarkes Haus besichtigt. 

In OÖ gibt es 19 Klima- und Energiemodellregionen. Periodisch treffen sich die Manager zum Erfahrungsaustausch. Nach Berichten über die Aktivitäten in den einzelnen Regionen und einem Infoblock, informierte Frau Mag. (FH) Carina Giesbrecht von der Energie AG über die neuesten Trends bei den Fahrzeugen und beim Laden, sowie über Fördermöglichkeiten. Anschließend beleuchtete Herr Alexander Mehler, von der Fa. Mehler, die Situation aus der Sicht eines Herstellers von Ladestationen. Beim Marktbrunnen war eine E-Zapfsäule aufgebaut an der praktisch der Ladevorgang vorgeführt wurde. Mit dem in der EU mittlerweile einheitlich genormten Stecker (Typ2) ist es möglich, automatisch zu verriegeln, sodass ein unbefugtes Abziehen des Steckers verhindert wird. Durch Ladeleistungen von 11 und 22 kW können die Fahrzeuge schon in einer Stunde aufgeladen werden.

Nach einem gemeinsamen Mittagessen wurde das Trinkwasserkraftwerk am Wurbauer besichtigt. Es spart der Gemeinde Windischgarsten pro Jahr mehrere zehntausend Euro an Stromkosten und ist praktisch wartungsfrei. Höhepunkt der Besichtigung war das arch-solar-haus, dass immer wieder wegen seine ausgezeichneten Lage, des besonderen Designs und der innovativen Technik begeistert.

Dienstag, 15. Oktober 2013

Mit 0 % Emission durchs Stodertal - der Tälerbus fährt nun auch elektrisch

Hinterstoder, 26.09.2013. Seit einigen Tagen fährt der Tälerbus in Hinterstoder elektrisch. Harald Riedler von der Fa. Riedler-Reisen & Touristik GmbH, hat einen Vito-Bus mit 7 Sitzen in Betrieb genommen. 

„Wir wollen einen wesentlichen Beitrag zu einer intakten Umwelt leisten“. So begründet der Firmenchef Harald Riedler seinen Entschluss einen elektrisch betriebenen Bus an zu schaffen. Der mit grüner Farbe und mit Blumen auffällig gestaltete Bus kommt als „Tälerbus“ im Stodertal zum Einsatz.

In Österreich gibt es offensichtlich nur vier Busse dieser Art. Aufgrund des attraktiven Mobilitätskonzeptes in Hinterstoder wurde der Hersteller davon überzeugt den Bus nach Hinterstoder zu liefern obwohl er eigentlich schon für Holland vorgesehen war.

Mit einer Leistung von 60 kW und eine Reichweite von ca. 130 km eignete es sich besonders für die Kurzstrecke. Der Elektroantrieb hat österreichische Wurzeln, denn er stammt von der Fa. Magna.

„Derzeit ist es von der Wirtschaftlichkeit noch ein Nullsummenspiel. Wir fördern aber durch unseren Beitrag die Weiterentwicklung der E-Mobilität “, ist sich Harald Riedler sicher. Damit können in Zukunft die noch beträchtlichen Anschaffungspreise weiter fallen. Mit ca. € 5 Stromkosten auf 100 km ist der E-Bus schon heute um rund 50 % billiger als ein vergleichbares Dieselfahrzeug.

Touristen kommen nun emissionsfrei und fast lautlos zu und von den gewünschten Ausgangspunkten Ihrer Unternehmungen. Ein weiterer Meilenstein im Sinne der Nachaltigkeit in der Pyhrn-Priel-Region.

Samstag, 28. September 2013

Landesförderung für E-Autos ab 01.11.2013

Ab 1. November wird das Programm zur Markteinführung der Elektroautos starten. Dadurch wird eine Lücke geschlossen, die bisher Privatpersonen von der Förderung ausgeschlossen hat, da seitens des Umweltministeriums nur Wirtschaftstreibende und die öffentliche Hand beim Ankauf von Elektrofahrzeugen unterstützt wurden.

Das Energie-Ressort wird den Ankauf einen Elektroautos mit 1.500 Euro unterstützen. Dieses Programm wird befristet bis Ende 2014 aufgelegt und Ziel ist, auf diese Weise bis zu 1.000 Elektrofahrzeuge in den Verkehr in Oberösterreich zu implementieren.

Samstag, 21. September 2013

E-Rallye Pyhrn-Priel

Beinahe lautlos über Berg und Tal und das ohne Emissionen ist bis jetzt noch ein Minderheitenprogramm. Dennoch 48 Teams nahmen dieses Jahr an der E-Rallye Pyhrn-Priel am 14. September 2013 teil. Das ist beinahe eine Verdopplung der Teilnehmer gegenüber voriges Jahr. Aufgrund der großen Anzahl von neuen Fahrzeugen, die den in der EU genormten Stecker Typ 2 verwenden, stand dieses Mal das Schnellladen mit bis zu 22 kW im Vordergrund. Die Ladeausrüstung kam von Fa. Mehler. Ein E-Auto kann, bei entsprechender Ausrüstung, in 1h vollgeladen werden. Das ist eine wesentlich Verkürzung gegenüber dem Aufladen an einer Haushaltssteckdose mit 230 V.

An den Ladepunkten in der Steyrling und Hinterstoder wurden dafür große Leistungen an Ökostrom von der Energie AG bereit gestellt. So erbrachte eine einzelne Ladesäule mit vier Anschlüssen bis zu 40 kW. Der eigentliche Wettbewerb spielte sich beim Modellauto-, Seewayfahren und beim Spritsparsimulator des ÖAMTC , in Hinterstoder ab. Die besten drei ermittelten dann den Sieger mittels E-Kartrennen.

Mittwoch, 28. August 2013

Exklusive Elektrofahrzeug Förderungen für Unternehmen, Gemeinden und Vereine in der Region

Die Pyhrn-Priel-Region ist seit 2010 eine Klima- und Energiemodellregion und wird durch den Klima- und Energiefonds gefördert. 106 Regionen dieser Art gibt es in Österreich – diese sind gemeinsam mit Pyhrn-Priel Vorreiter in Sachen erneuerbarer Energien, Energieeffizienz und Energiesparen. Der Modellregionenmanager initiiert und koordiniert vor Ort ganz konkrete Projekte. So sind z.B. die Projekte E-Zapfsäulen für jede Gemeinde oder das Nahwärmeprojekt Windischgarsten entstanden. Die Förderung durch den Klima- und Energiefonds ermöglicht jedoch nicht nur regionale Projekte, sondern eröffnet auch den Unternehmern und Unternehmerinnen unserer Region Möglichkeiten, exklusive Förderungen zu erhalten. Darunter fallen z.B. Fotovoltaik-Anlagen für öffentliche Gebäude, Mustersanierungen, oder die Förderung von E-Fahrzeugen. Diese Sonderförderung nur für Klima- und Energie Modellregionen gilt sowohl für Betriebe, Gemeinden als auch Vereine. Bis zu 4.000 Euro pro Fahrzeug werden gefördert und die Energie für die Fahrzeuge gibt es in Form einer geförderten PV-Anlage gleich dazu.

Die Einreichung ist noch bis 11.10. 2013 möglich. Für Informationen zu diesen Fördermöglichkeiten steht DI Leopold Postlmayr zur Verfügung.

Weitere Informationen unter: www.klimaundenergiemodellregionen.at und www.klimafonds.gv.at!

Foto: Tesla

Mittwoch, 24. Juli 2013

230 % mehr Strom nach Revitalisierung

Spital am Pyhrn, 13.07.2013. Nach einer Bauzeit von sechs Monaten, konnte nun das Kleinwasserkraftwerk Aumühle am, 13.07.2013 in Betrieb genommen werden. Das neue Kraftwerkskonzept bringt eine Leistungssteigerung von über 230 % im Vergleich zur alten Anlage. Die elektrische Arbeit pro Jahr beträgt 420.000 kWh. Damit können über 80 Haushalte mit umweltfreundlichen, erneuerbaren Strom versorgt werden.

Die Wasserkraft der Teichl wird schon seit vielen Jahren für den Antrieb von Mühlen und Sägewerken genützt. Ursprünglich wurden zur Gewinnung der Wasserkraft auch bei der Aumühle Wasserräder benutzt. Später kam eine sogenannte Durchströmturbine zum Einsatz. Der Generator dazu, war noch für 110 V ausgelegt und kam aus Windischgarsten, wo er vorher für die Lieferung der elektrischen Energie zur Beleuchtung von Windischgarsten genützt wurde. Um 1935 wurden, vom Großvater des jetzigen Besitzers, zwei alte Francis-Turbinen in Eigenregie von 10 und 30 kW in eingebaut. Sie dienten lange Zeit zum Antrieb des Sägewerkes Aumühle. Das Sägewerk wurde 1997 geschlossen.

Nach einer Planungs- und Projektierungszeit von mehreren Jahren und einer Bauzeit von sechs Monaten konnte nun am 13.07.2013 die neue, nach dem letzten Stand der Technik ausgeführte Anlage, in Betrieb genommen werden. Als Turbine wird eine Kaplan-Schachtturbine verwendet. Ein bestehendes Schlauchwehr stellt die notwendige Fallhöhe von ca. 3 m sicher. Der Fischaufstieg stellt die Durchgängigkeit der Teichl im Bereich des Kraftwerkes für jede Art von Wassertieren sicher. Mit der Menge des jährlich erzeugten Stromes können mit einem durchschnittlichen E-Auto 2,1 Mio. km im Jahr, oder mit 210 E-Autos, 10.000 km pro Jahr gefahren werden.

Dieses Beispiel zeigt die Leistungsfähigkeit neuer technischer Konzepte und stellt ein überaus positives Beispiel für die Nutzung der heimischen Energieressourcen unter Einbeziehung des Naturschutzes dar.

Foto: Postlmayr

Sonntag, 30. Juni 2013

Biomasseheizwerk in Windischgarsten

Windischgarsten, 08.05.2013. Nach mehreren Anläufen ist es nun soweit. Ein Biomasseheizwerk mit ca. 1, 4 MWh Heizleistung soll 2014 in Betrieb gehen. Damit werden an die 240.000 l Heizöl jährlich eingespart und Wertschöpfung in die Region gebracht, da die Anlage von Bauern aus der Region investiert, betrieben und mit regionaler Biomasse beliefert wird.
Die ersten Anfänge zur Realisierung eines Biomasseheizwerkes gehen auf das Jahr 2006 zurück. In den Jahren dazwischen gab es auch immer wieder Versuche tragfähig Projekte zu rechnen. Nun ist es, im Rahmen der Aktivitäten der Klima- und Energieregion Pyhrn-Priel, den Bauern aus der Region und dem Biomasseverband OÖ gelungen, eine umsetzungsreife Variante zu erarbeiten.

Der große Vorteil eines Biomasseheizwerkes liegt in der CO2-neutralen Verbrennung und im wartungsfreien und bedienungsfreundlichen Betrieb. Es wird nur Warmwasser anliefert. Es gelangt kein gefährlicher Brennstoff ins Haus bzw. muss gelagert werden. Schornsteine, und die Wartung für Brenngeräte entfallen. Es wird nur das bezahlt was als Wärme abgenommen wird.

Die Versorgungssicherheit mit Biomasse sucht seinesgleichen. Über 50 % der Fläche des Pyhrn-Priel-Gebietes sind mit Wald bedeckt. Momentan wird die dreifache Menge der für das zukünftige Heizwerk benötigten Menge an Hackschnitzel in andere Regionen transportiert und jedes Jahr wächst mehr des Brennstoffes nach.

Die Umsetzung des Heizwerkes stellt sicher, dass das Geld nicht ins Ausland fließt sondern in der Region bleibt. Das bewirkt eine Kaufkraftstärkung in der Region.

Das geplante Heizwerk soll am Ortsrand, in Zukunft gemeinsam mit anderen kommunalen Gebäuden, Richtung Gleinkersee errichtet werden. Es wird mit der modernsten Heiz- und Luftreinhaltetechnik ausgerüstet. Ein Heizungsstrang wird in Richtung Wohnbauten der WAG führen, ein zweiter über den Römerweg entlang der Schulen in den Ort, beim ehemaligen Gericht vorbei zum Kindergarten.

Obmann der bäuerlichen Genossenschaft ist Ing. Laurenz Stummer. Sein Stellvertreter Ing. Walter Aigner, der Ortsbauer von Windischgarsten.

Anfragen richten Sie bitte an
Ing. Laurenz Stummer Email: l.stummer@aon.at Tel.: +43 664 3510540

Foto: Symbolfoto HW Steegen, Postlmayr

Sonntag, 9. Juni 2013

Studenten aus Halle an der Saale auf Besuch in der Klima- und Energiemodellregion Pyhrn-Priel

Pyhrn-Priel, 30.05.2013. Studenten aus Halle an der Saale informierten sich eingehend über die Klima- und Energiemodellregion Pyhrn-Priel.
 
Bei der Präsentation im Rathaus von Windischgarsten wurde zu Beginn ein Überblick über die Modellregionen in Österreich gegeben und dann im Speziellen die Klima- und Energiemodellregion Pyhrn-Priel vorgestellt. Der Bogen reichte von den E-GEM-Aktivitäten über das regionale Umsetzungskonzept, das Kinder-und Schulprojekt „Erneuerbare Energie für Generationen“ bis zu den bereits realisierten Energieprojekten. Um 11 Uhr wurde dem Modellfliegerclub Windischgarsten, bei der Sonnwendvilla, ein Besuch abgestattet. Hier wird nur mit der Kraft der Sonne geflogen. Leider ließ das Wetter keine Vorführungen zu. Die solare Hackschnitzeltrocknung in Edlbach, als weitgehende Neuheit für die Studenten, wurde interessiert begutachten. Sichtlichen Eindruck machte auch das E-Tankstellennetz in der Region, das eine der höchsten Dichte in Österreich hat. Da die einzelnen Besichtigungspunkte mit dem E-Auto angefahren wurden, konnten sich einige Studenten von deren Praxistauglichkeit dieser Fahrzeuge selbst überzeugen. Beeindruckt war man auch von der ausserordentlichen Wirtschaftlichkeit des Trinkwasserkraftwerkes in Windischgarsten. Zum Abschluss wurde noch ein Haus besichtigt, bei dem die Energieautarkie Ziel bei der Realisierung war.

Die Studenten arbeiten an Konzepten zur wirtschaftlichen Belebungen von wirtschaftlich unterentwickelten Gebieten in Deutschland. Der Ausgangspunkt ihrer Besuchstouren war das SPES in Schlierbach.

Foto: Postlmayr

E-Auto Langstreckentest - 300 km an einem Tag

Windischgarsten, 28.05.2013. Dr. Jürgen Letschnik, 33 Jahre, holt sich seine Pyhrn-Priel Ladekarte ab. Die geplante Reise mit dem NISSAN LEAF führt Dr. Letschnik nach Linz, von wo er am selben Tag wieder zurück nach Gröbming/Stmk. fahren möchte.

„Als Raumfahrtingenieur und Wissenschaftler stehe ich neuen Technologien immer offen gegenüber, am besten lernt man diese kennen wenn man sie selbst testen kann“, berichtet Dr. Letschnik bei der Übergabe der Ladekarte. Die Reise Gröbming – Linz via Windischgarsten und zurück sieht Dr. Letschnik als Testfahrt an, um die Grenzen des NISSAN LEAF und der Infrastruktur der Ladestationen auszuloten. Seine Erfahrungen gibt er an Ladestationsbetreiber, Ladestations-plattformen und an NISSAN direkt weiter. Der wissenschaftliche Anspruch an die Reise veranlasste Dr. Letschnik zu einer Routenplanung mit genauer Berücksichtigung von Ladestationsstandorten und Höhenprofil der Route.

Ein erster Ladeversuch an der Ladestation in Windischgarsten ist erfolgreich, wie jener an der Ladestation in Klaus. Beide Male wurde die Wartezeit mit duftenden Kaffee und der passenden Mehlspeise versüßt. Von hieran sollte genug Batteriekapazität im NISSAN LEAF vorhanden sein, um die geplante Ladestation in Linz zu erreichen. Dennoch erwies sich die Fahrt nach Linz als Herausforderung und wurde mit einer Kilometerreserve von nur 15 km bei der geplanten Ladestation in der Stadt vorerst beendet. Nach der erforderlichen Ladezeit von 6 Stunden wurde die Rückfahrt angetreten. Die sorgfältig geplante Fahrt nach Gröbming wurde jedoch durch einen außerplanmäßigen Aufenthalt in Neuhofen/Krems komplett obsolet. Die Ladestation in Neuhofen/Krems war nicht verfügbar. Der Brunnenwirt stellte freundlicherweise eine Steckdose für eine Zwischenladung zur Verfügung. Die Weiterreise wurde zusätzlich durch die gesperrte Bahnunterführung in Rohr erschwert. Schließlich wurde das angepeilte Zwischenziel in Liezen um 23.00 Uhr erreicht, um nach einer Stunde Nachladung letztlich um 01.00 Uhr in Gröbming endlich am Ziel der Tagesreise angekommen zu sein.

Dr. Letschnik: „Eine genaue Routenplanung ist für eine derartige Streckendistanz unerlässlich, unvorhergesehene Ereignisse wie bei dieser Reise können durch die langen Ladezeiten zu erheblichen Reisezeitverlängerung führen, man sollte immer in gutes Buch im Handschuhfach dabei haben“

Foto Postlmayr: Dr. Letschnik mit seinem E-Fahrzeug den NISSAN LEAF.

Montag, 27. Mai 2013

Grüne Jobs für Frauen?

Erneuerbare Energien haben sich von einem Nischenprodukt zu einem der Leitmärkte der Zukunft entwickelt. Arbeitsmärkte der Zukunft entwickeln sich, aber Frauen steigen nur selten in die technikdominierte Branche ein.
Frauen sind in der Erneuerbaren Energiebranche rar vertreten. Dennoch gibt es sie, die Pionierinnen. Lernen Sie zwei davon kennen!

Die Physikerin Dr.in Karin Himmelbauer seit 12 Jahren bei Fronius und seit 2 Jahren im Bereich Innovation Management tätig und Frau DI.in Lisa Puttinger aus dem Bereich Forschung und Entwicklung bei PROFACTOR. Sie werden Ihre Sichtweisen und ihr Arbeitsfeld bei einem Workshop in der WK-Kirchdorf am 13. Juni 2013 ab 19:00 vorstellen. Dazu sind alle Interessierten herzlich eingeladen, Anmeldung per email unter: kranzl@studia-austria.com.

Das Projekt F_M Kleinbiogas (FAMOS) wird im Rahmen der Ausschreibung "FEMtech FTI-Projekte" des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) gefördert.

Sonntag, 28. April 2013

Sonnenkraft Pyhrn-Priel

Informationsabend am Freitag den 03. Mai 2013 im Kulturhaus Römerfeld um 20 Uhr.

Ziel des Projektes ist es, erneuerbaren Strom mit lokalen Ressourcen und mit möglichst hoher, regionaler Wertschöpfung zu erzeugen. Dabei sollen die Investitionswilligen der Region, die keine eigene Fotovoltaikanlage haben oder keine weiteren Fläche mehr dafür zur Verfügung stellen können, mit den Dachbesitzern zusammengebracht werden, die noch freie Flächen haben, derzeit aber nicht investieren wollen oder können. Damit können Geldanlagen in sinnvolle, lokale und transparente Projekte gemacht werden, die der Stärkung der Region dienen und das Klima schützen.

Es ist geplant im nächsten Jahr die Projekte zur Tarifförderung bei der ÖMAG einzureichen. Bei positivem Bescheid werden die Projekte ab März 2014 realisiert. Ab € 250 kann man sich beteiligen. Die Laufzeit beträgt 15 Jahre. Der Zinssatz für das eingesetzte Kapital beträgt jährlich 3,3 %. Die Zinsen werden am Ende jeden Jahres mit 1/15 des Kapitals ausbezahlt.

Foto: Klimafonds/Ringhofer

Sonntag, 14. April 2013

Fotovoltaikförderaktion des Klima- und Energiefonds für 2013

Seit 12.04.2013 gibt es die neue Investitionsförderaktion für Fotovoltaik bis 5 kW für Private. Es stehen 36 Mio. zur Verfügung. Damit können 24.000 Anlagen gefördert werden.

Die Förderpauschale für Anlagen auf dem Dach beträgt € 300 pro kWp. Für gebäudeintegrierte Anlagen gibt es € 400 pro kWp. Siehe auch Leitfaden anbei. Die Registrierung erfolgt unter www.pv2013.at.

Nach der Registrierung hat man 3 Monate Zeit zur Umsetzung. Die Antragstellung erfolgt erst nach der Errichtung der Anlage. D. h. man sollte eigentlich bei der Registrierung schon fertig für die Errichtung sein. Förderanträge, die nach Ablauf der 3-Monatsfrist eingereicht werden, werden für 2013 nicht mehr berücksichtigt.

Die Registrierung bzw. Einreichung ist bis zum 30.11.2013 möglich. Man kann unter http://www5.pv2013.at/download/pv2013aktuellezahlen.pdf  den aktuellen Stand des Fördertopfes sehen.

Foto: Klimafonds/Ringhofer

Montag, 4. März 2013

Studenten der Fachhochschule Weihenstephan auf Besuch in der Klima- und Energiemodellregion Pyhrn-Priel

Pyhrn-Priel, 23.02.2013. 25 Studenten der Fachhochschule Weihenstephan in Bayern, informierten sich auf Ihrer Jahrgangsabschlussfahrt über sechs umgesetzte Projekte der erneuerbaren Energie in der Pyhrn-Priel-Region.

Die Tour startete bei der Nahwärme Hinterstoder und führte weiter nach Edlbach, wo die Klima- und Energiemodellregion Pyhrn-Priel von den E-GEM-Aktivitäten bis zum regionalen Umsetzungskonzept samt den bereits realisierten Projekten präsentiert wurde. Die solare Hackschnitzeltrocknung als weitgehende Neuheit für die Studenten, wurde interessiert begutachten. Sichtlichen Eindruck machte auch das E-Tankstellennetz in der Region, das eine der höchsten Dichte in Österreich hat. Da die einzelnen Besichtigungspunkte mit dem E-Auto angefahren wurden, konnten sich einige Studenten von deren Praxistauglichkeit dieser Fahrzeuge im Wintern selbst überzeugen. Beeindruckt war man auch von der ausserordentlichen Wirtschaftlichkeit des Trinkwasserkraftwerkes in Windischgarsten. Zum Abschluss wurde noch ein Haus besichtigt, bei dem die Realisierung der Energieautarkie Ziel bei der Realisierung war. Insgesamt waren die Studenten sehr beeindruckt und positiv überrascht von den umgesetzten Projekten. Die Veranstaltung wurde gesamt mit 1,6 bewertet.
Foto: Herndl

Sonntag, 20. Januar 2013

Pyhrn-Priel Sonnenkraft

Ziel
Erneuerbaren Strom soll mit lokalen Ressourcen und mit möglichst hoher, regionaler Wertschöpfung Erzeugt werden. Dabei sollen die Investitionswilligen, die keine eigene Fotovoltaikanlage haben oder keine weiteren Fläche mehr dafür verwenden können, mit den Dachbesitzern zusammengebracht werden, die noch freie Flächen haben, derzeit aber nicht investieren wollen oder können. Damit können Geldanlagen in sinnvolle, lokale und transparente Projekte gemacht werden, die der Stärkung der Region dienen und das Klima schützen. Es wurden bereits einige, geeignete private und kommunale Dächer zur Ökostromgenehmigung und Netzabklärung eingereicht. Zu Jahresbeginn wurde um die Tarifförderung bei der ÖMAG angesucht. Vorbehaltlich der Genehmigung soll mit den Installationen je nach Wetterlage im März 2013 begonnen werden.

Bürgerinvestition
Für das Projekt werden Personen gesucht die investieren wollen. Ab € 250 kann man sich beteiligen. Die Laufzeit beträgt 15 Jahre. Der Zinssatz für das eingesetzte Kapital beträgt jährlich 3,3 %. Das Beteiligungsmodell wird nach den neuesten Erkenntnissen erstellt und den Forderungen der FMA entsprechen. Die Zinsen werden am Ende jeden Jahres mit 1/15 des Kapitals ausbezahlt.

Dachbesitzer
Auf der anderen Seite suchen wir Personen mit Dächern in Südlage, die bereit sind für eine Miete von € 1/m2/Jahr, ihre Dachflächen ab 50 m2 zur Verfügung stellen. Je nach Modell geht die Anlage nach 15 oder 20 Jahren ins Eigentum des Dachbesitzers über.

Organisation
Zur Abwicklung des Projektes wird eine Firma gegründet. Diese Firma ist eine Tochter des Vereines (94 %) und des Tourismusverbandes Pyhrn-Priel (knapp 6%). Die Firma führt den Namen „pyhrn-priel naturkraft gmbh“. Sie wickelt das Beteiligungsmodell ab, installiert die Anlagen und ist auch der Betreiber.

Kontakt
Wir ersuchen bei Interesse um Kontaktaufnahme:
Klima- und Energiemodellregionenmanager
DI Leopold Postlmayr
T: +43 664 8516 589
E: office@energieregion.eu