Energieautarke Region Pyhrn-Priel

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Stand der Energieautarkie der Region (in % ohne Industrie & Gewerbe (2010))

Mittwoch, 24. Juli 2013

230 % mehr Strom nach Revitalisierung

Spital am Pyhrn, 13.07.2013. Nach einer Bauzeit von sechs Monaten, konnte nun das Kleinwasserkraftwerk Aumühle am, 13.07.2013 in Betrieb genommen werden. Das neue Kraftwerkskonzept bringt eine Leistungssteigerung von über 230 % im Vergleich zur alten Anlage. Die elektrische Arbeit pro Jahr beträgt 420.000 kWh. Damit können über 80 Haushalte mit umweltfreundlichen, erneuerbaren Strom versorgt werden.

Die Wasserkraft der Teichl wird schon seit vielen Jahren für den Antrieb von Mühlen und Sägewerken genützt. Ursprünglich wurden zur Gewinnung der Wasserkraft auch bei der Aumühle Wasserräder benutzt. Später kam eine sogenannte Durchströmturbine zum Einsatz. Der Generator dazu, war noch für 110 V ausgelegt und kam aus Windischgarsten, wo er vorher für die Lieferung der elektrischen Energie zur Beleuchtung von Windischgarsten genützt wurde. Um 1935 wurden, vom Großvater des jetzigen Besitzers, zwei alte Francis-Turbinen in Eigenregie von 10 und 30 kW in eingebaut. Sie dienten lange Zeit zum Antrieb des Sägewerkes Aumühle. Das Sägewerk wurde 1997 geschlossen.

Nach einer Planungs- und Projektierungszeit von mehreren Jahren und einer Bauzeit von sechs Monaten konnte nun am 13.07.2013 die neue, nach dem letzten Stand der Technik ausgeführte Anlage, in Betrieb genommen werden. Als Turbine wird eine Kaplan-Schachtturbine verwendet. Ein bestehendes Schlauchwehr stellt die notwendige Fallhöhe von ca. 3 m sicher. Der Fischaufstieg stellt die Durchgängigkeit der Teichl im Bereich des Kraftwerkes für jede Art von Wassertieren sicher. Mit der Menge des jährlich erzeugten Stromes können mit einem durchschnittlichen E-Auto 2,1 Mio. km im Jahr, oder mit 210 E-Autos, 10.000 km pro Jahr gefahren werden.

Dieses Beispiel zeigt die Leistungsfähigkeit neuer technischer Konzepte und stellt ein überaus positives Beispiel für die Nutzung der heimischen Energieressourcen unter Einbeziehung des Naturschutzes dar.

Foto: Postlmayr

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