Stand der Energieautarkie der Region (in % ohne Industrie & Gewerbe (2010))

Mittwoch, 31. Dezember 2014

Windischgarsten setzt auf umweltfreundliche Biowärme

(Foto: Postlmayr, Obmann und Geschäftsführer mit Betreiber:)

Für Landesrat Max Hiegelsberger ein weiterer Schritt in Richtung Energieautarkie.

WINDISCHGARSTEN. "Als Bürgermeister von Windischgarsten ist es mir eine besondere Ehre, einen weiteren Meilenstein in unserer langen Geschichte mit dem Spatenstich für das neue Biomasse-Heizwerk setzen zu dürfen", erklärt Ing. Norbert Vögerl beim Festakt am 18. Dezember. "Als Luftkurort setzen wir mit der neuen Biomasse-Nahwärmeanlage ein Zeichen für den Klimaschutz aber auch für unsere Region. Ich bedanke mich bei allen Beteiligten für Ihre Mühen und ihr Engagement."

2,5 Mio. Euro Investment

Die Bioenergie OÖ eGen wird das Heizwerk am Ortsrand errichten. Die Investitionssumme beträgt 2,5 Millionen Euro. Das Biomasseheizwerk hat eine Leistung von rund 1,8 MW. Der Baubeginn ist im Frühjahr 2015. Bereits im nächsten Winter soll der Betrieb aufgenommen werden. Windischgarsten ist das 21. Heizwerk, das von der Bioenergie OÖ betrieben wird.

Weiche für nachhaltige Zukunft

Ende 2013 stimmte der Gemeinderat von Windischgarsten einstimmig für den Anschluss der Schulen, des Kindergartens, des ehemaligen Gerichtsgebäudes sowie des Kulturhauses an das künftige Biomasseheizwerk. "Mit diesem Beschluss wurden verantwortungsbewusst die Weichen für eine nachhaltige Zukunft mit erneuerbarer Energie gestellt. Das neue Heizwerk wird jährlich an die 340.000 l Heizöl ersetzen und damit 920 t CO2 einsparen. Damit bleibt die Wertschöpfung in der Region", schildert Agrar-Landesrat Max Hiegelsberger stolz. "Mit diesem Projekt setzen wir einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung Energieautarkie. Das Land Oberösterreich hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2030 den Raumwärme- und Strombedarf ausschließlich aus erneuerbaren Energiequellen zu decken."

Regional versorgt

"Die ortsansässigen Bauern liefern regionale Biomasse, finanzieren mit der örtlichen Raiffeisenbank das Projekt und betreiben das Heizwerk", versichert Landwirtschaftskammer-Präsident ÖR Ing. Franz Reisecker. "Die Versorgungssicherheit bei Biomasse sucht ihresgleichen. Über 50 % der Fläche des Pyhrn-Priel-Gebietes sind mit Wald bedeckt. Momentan wird die dreifache Menge der für das zukünftige Heizwerk benötigten Menge an Hackschnitzel in andere Regionen transportiert. Jedes Jahr wächst mehr Holz nach als genutzt wird."

Zahlreiche Vorteile

"Der große Vorteil eines Biomasseheizwerkes liegt in der CO2-neutralen Verbrennung und im wartungsfreien und bedienungsfreundlichen Betrieb. Es wird nur Warmwasser geliefert und somit gelangt kein gefährlicher Brennstoff ins Haus oder muss gelagert werden. Schornsteine, Anschaffungskosten und die Wartung für Brenngeräte entfallen. Es wird nur das bezahlt, was als Wärme abgenommen wird", zeigt Ing. Alois Voraberger, Geschäftsführender Vorstand der Bioenergie OÖ, die Vorteile einer Nahwärmeanlage auf. Voraberger wird gemeinsam mit Ing. Laurenz Stummer, Obmann der Nahwärme Windischgarsten und die lokale "treibende Kraft", die Geschäfte des neuen Heizwerkes führen. So werden Synergien und Erfahrungen bei der Planung, der Umsetzung und beim Betrieb der Anlage genutzt. Laurenz Stummer betont: "Mit der Nutzung der heimischen Ressource Holz kommt Geld in die Region, das sonst ins Ausland abfließen würde. Der Euro bleibt bei uns und wird wieder sinnvoll investiert." Der Großteil der Aufträge für die Gewerke wird an lokale Unternehmen vergeben, was zu einem zusätzlichen wirtschaftlichen Impuls führt.

Daten des neuen Heizwerkes auf einen Blick:

Baubeginn: Frühjahr 2015
Bauherr: Bioenergie OÖ eGen
Investitionssumme: 2,5 Mio. Euro - Ausführungen durch oberösterreichische Firmen
Energieträger: Hackgut aus den Wäldern um Windischgarsten
Versorgung von: Öffentliche Einrichtungen, Banken, gemeinnützige Wohnbauten, private Häuser, Gewerbebetriebe, ...
Betreiber: Ing. Laurenz Stummer und Landwirte aus der Region
Planung, Projektierung: Technisches Büro des Biomasseverbandes OÖ
Ersatz von 340.000 Liter Heizöl-Äquivalent

Test: Biomasseverband OÖ

Sonntag, 14. Dezember 2014

Energiedetektivworkshop 4. Klassen HS Windischgarsten

Nach einer kurzen Vorstellung des Vortragenden (Ing. Georg Habacher, Sekretär) und des Vereins Energieautarke Region Pyhrn-Priel (kurz EARPP) ging es gleich richtig los.
Zu Beginn wurden die Begriffe autark (unabhängig, sich selbst versorgend), Spannung, Strom, Leistung, Arbeit und Stand-by geklärt.
Es folgte die Auflistung der „Stromerzeugungsmöglichkeiten“. Bis auf ein paar wenige Exoten wurden alle gefunden (z.B.: Piezokristall => Druck erzeugt elektrische Spannung). Verwunderung machte sich breit, als nach einem Fusionsreaktor gefragt wurde, der ihr Leben täglich maßgeblich beeinflusst. Die richtige Antwort darauf lautete Sonne.
Rasch wurden die einzelnen Räume eines Einfamilienhauses aufgezählt. Pro Raum durften die Schüler die dort vorkommenden Elektrogeräte nennen. Die Tafel füllte sich ziemlich schnell. Trotz der beiden ausklappbaren Teile wurde der Platz recht knapp. Schnell wurde den Jugendlichen klar, dass die Beleuchtung in jedem Raum vorkommt. Anschließend durften die Schüler ausgewählte Geräte als Klein-, Mittel- oder Großverbraucher einstufen. Dabei kam es zu ein paar Überraschungen. Bei der Frage: „Welcher Stromverbraucher bestimmt ständig euer Leben?“, machte sich Ratlosigkeit breit. Die richtige Antwort war: der menschliche Körper.
Anhand von mitgebrachten Geräten wurden die wichtigsten Angaben auf Typenschildern (für Elektrogeräte) besprochen. Es folgte eine Einführung in den Umgang mit Energiekostenmessgeräten. Wie man richtig misst, wurde ausführlich besprochen (inklusive Sonderfälle).
Im Anschluss wurde das Thema Energiebuchhaltung kurz behandelt. Es wird im weiteren Verlauf des Klimaschulenprojekts eine tragende Rolle bekommen. Effizienz und Wirtschaftlichkeit wurden mittels Rechenbeispielen näher gebracht (z.B.: Kosten für 1 Watt Stand-by pro Jahr; Fernseher (des Vortragenden): jährliche Betriebs- und Stand-by-Kosten, …).
Der Stand-by – Verbrauch aller Privathaushalte in Österreich betrug im Jahr 2013 knapp 7-mal die Jahresleistung des Kraftwerks Klaus. Alternativ müsste man knapp über 41 Prozent der Fläche Oberösterreichs mit Photovoltaik (PV) bedecken (bei 10m² pro 1kWh). Diese Werte überraschten - bei der Vorbereitung - sogar den Vortragenden.

Besonderen Dank gilt dem Direktor und den Lehrern der Hauptschule in Windischgarsten, die diese Workshops ermöglicht haben. Der Vortragende dankt den Schülern herzlich für ihre Mitarbeit.

Foto: Ing. Georg Habacher, Sekretär Verein Energieautarke Region Pyhrn-Priel

Energieworkshops in den Volksschulen

Nach einer kurzen Vorstellungsrunde der Vortragenden (vom „Klimabündnis“) und der Schüler ging es in der Volksschule Vorderstoder gleich richtig los.
Schon nach wenigen Minuten stellte sich heraus, dass Ressourcenschonung für die Schüler der 3. und 4. Klasse schon durchaus ein Begriff ist.
Im Bereich Energie dominiert das Wissen über den elektrischen Strom. Die unterschiedlichen Energieträger wurden anhand einer Reise durch das „Energieland“ behandelt. Den einzelnen Energiequellen wurden leicht verständliche Namen zugeordnet (Saphira … Sonne, Willi … Wind, Walli … Wasser, Babsi … Biomasse, …).
Im Anschluss durften die Schüler in Kleingruppen die einzelnen Energieträger ihrer Beschreibung zuordnen.
Es wurde sehr viel Wert darauf gelegt, die Kinder möglichst aktiv einzubinden. In einem Ratespiel mussten den Geräuschen die passenden Elektrogeräte zugeordnet werden. Anschließend durften die Schüler alle Begriffe aus einer Wortschlage ihren jeweiligen Bildern zuordnen.

Ich (Ing. Georg Habacher) war vom Interesse und dem Vorwissen der Kinder absolut positiv überrascht. Von den Schülern wurden durchaus auch sehr anspruchsvolle Fragen gestellt. Ein Beispiel war: Wie funktioniert ein Fusionsreaktor?

Dieser Workshop wurde auch in den Volksschulen Rosenau am Hengstpass und Mitterweng durchgeführt.

Besonderen Dank gilt den Vortragenden (vom „Klimabündnis“) sowie den Direktoren und Lehrern, die diese Workshops ermöglicht haben.

Foto: Ing. Georg Habacher, Sekretär Verein Energieautarke Region Pyhrn-Priel

Nominierung für den Energy Globe Oberösterreich 2015

Am 7. November 2014 fand im Rahmen der Haus & Bau Messe Ried die Verleihung des Energy Globe Oberösterreich 2015 statt.

Das Projekt E-Tankstellennetz Pyhrn-Priel wurde in der Kategorie „Feuer“ nominiert. Angesichts der sehr starken Konkurrenz wurde es eine sehr knappe Entscheidung. Der Preis erwies sich dieses Jahr für uns als zu groß zum Mitnehmen.

Im Rahmen der Preisverleihung nutzte Ing. Georg Habacher die Gelegenheit, sich bei Landeshauptmann Josef Pühringer vorzustellen und seine Visitenkarte zu überreichen.

Im Anschluss daran nutzte der Sekretär die Möglichkeit, sich auf der Messe über die aktuellen Entwicklungen zu informieren und neue Kontakte zu knüpfen.

Foto: Ing. Georg Habacher, Sekretär Verein Energieautarke Region Pyhrn-Priel

Sonntag, 7. Dezember 2014

Fünf Jahre Energieautarke Region Pyhrn-Priel

Pyhrn-Priel, 28.11.2014. Im Jahre 2009 wurde der Verein Energie-autarke Region Pyhrn-Priel mit dem Ziel heimische Energieressourcen zu nutzen, Energie zu sparen und das Klima zu schonen, gegründet. Am Freitag, den 28.11.2014 fand nun die fünfte Vollversammlung statt, in der auch Bilanz über die bisherige Arbeit gezogen wurde.

Der Verein wurde im Oktober 2009 gegründet. Der erste Präsident war Bezirkshauptmann Dr. Goppold. Seit mehr als. vier Jahren steht KommR. Ing. Rudolf Mark dem Verein als Präsident vor. Seit 2011 ist die Region Klima- u. Energiemodellregion. Bei der Vollversammlung am Freitag, den 28.11.2014, wurde Rückschau auf die bisherige Arbeit gehalten.

Als eines der Highlights kann sicher die Umsetzung des E-Tankstellennetzes gesehen werden. Es wurde mit großzügiger Unterstützung der Fa. Mehler und der Gemeinden realisiert. Es steht in jeder der neun Pyhrn-Priel-Gemeinden mindestens eine Stromtankstelle. Das Netz wird laufend erweitert und verbessert. Auch Firmen, wie die Fa. ETECH haben mittlerweile E-Tankstellen installiert. Der Strom wird kostenlos rund um die Uhr zur Verfügung gestellt.

E-Auto Treffen wie das Internationale Ampera und Volttreffen fanden wegen der vorhandenen Infrastruktur in der Region statt. Auch die E-Rally ging bereits zum 3. Male mit Beteiligung namhafter Firmen und Vereine über die Bühne.

Als nächster Schritt im Rahmen der E-Mobilität wird ein E-Car-Sharing angedacht. Dabei sollen die E-Tankstellen als Standorte dienen. Es liegen bereits Konzepte vor.

Insgesamt wurden an die 444.000 € im Lauf der fünf Jahre in die Region in Form von Förderungen bzw. Sachzuwendungen eingebracht. Der Co-Finanzierungs- beitrag der Gemeinden lag bei 23.300 € und wurde zum Start der Energiemodellregion zur Verfügung gestellt. Damit wurden aus einem Euro der Gemeinden über neun Euro gemacht. Nach Inbetriebnahme des Biomasseheizwerkes in Windischgarsten wird seine jährliche Wertschöpfung für die Region bei über € 250.000 liegen.

Im Bereich der Wasserkraftwerke konnte leider seit 2011 kein neues Projekt auf den Weg gebracht werden. Der Grund liegt in der sehr restriktiven Auslegung des Naturschutzes. Im Vergleich zum Nachbarbundesland, der Steiermark, haben wir in unserer Region mit einem massiven Nachteil zu kämpfen.

Anders ist es bei Photovoltaikanlagen wo ein Boom in der Region feststellbar ist. So konnte die Einspeisung von Solarstrom von fast 95MWh (2012) auf 191MWh (2013) verdoppelt werden. Die Anzahl der Anlagen stieg um 55 %. Es werden jetzt immer größere Anlagen, besonders auf landwirtschaftlichen Dächern, installiert. Für 2015 ist auch geplant Bürgerbeteiligungsanlagen mit dem Genossenschaftsmodell der Nachbarmodellregion KEM Traun4tel umzusetzen. Diese sind vorwiegend für kommunale Dächer und als Eigenverbrauchsanlagen geplant.

Die zukünftige Generation steht im besonderen Blickpunkt bei der Klima und Energiemodellregion. Nach dem ersten Projekt, bei dem 800 Kinder involviert waren, wurde heuer ein weiteres Klimaschulenprojekt gestartet. Die Themen sind dieses Mal das Energiesparen, Nutzer- und Konsumverhalten sowie das Licht. Im Zuge des Projektes wird pro Schule auch ein Klassenzimmer nach dem letzten Stand der Lichttechnik ausgestattet. Weiters wird auch auf regionale Lebensmittel und deren Vorteile sowie Klimafreundlichkeit hingewiesen.

In der zweiten Phase der Klima- und Energiemodellregion werden neben den bereits erwähnten Projekten noch folgende Themen geplant:

-Energiesparen im Haushalt
-der weitere Ausbau der E-Tankstellen sowie die Umrüstung auf Typ2-Stecker
-die Realisierung von Kleinwasserkraftwerken
-der Aufbau eines Bildungszentrums
-der Aufbau eines Experimentiermuseum
-die Schaffung einer zentralen Infostelle für Förderungen
-ein zentrales Energiemonitoring für die Gemeinden
-die Erweiterung des Angebotes für regionale Energietouren
-die Vergabe einer Diplomarbeit zum Nachweis der Auswirkungen der KEM-Aktivitäten
-die Weiterentwicklung und Diversifizierung der Energiestammtische
-Unterstützung bei der Umsetzung von Contractingmodellen für LED Straßenbeleuchtungen
-sowie eine Heizungspumpentauschaktion

Energiespartipp:
Ein immer unterschätztes Thema ist der Standby-Verbrauch von Elektrogeräten. Laut Statistik Austria gab es 2013 3.705.000 Privathaushalte in Österreich. Ihr durchschnittlicher Stromverbrauch betrug 4187 kWh. Davon wurden 3,2% für Stand-by aufgewendet. Das Kraftwerk Klaus erzeugt 74 Mio. kWh/a. Man braucht allein fast 7 Kraftwerke der Größe von Klaus zur Abdeckung des jährlichen Standby-Verbrauchs in Österreich. Was kann man selber tun. Z. B. Steckleister mit Ausschalter installieren und täglich nur einschalten wenn Geräte gebraucht werden. Geräte, die nur sehr selten benötigt werden, nur bei Bedarf einstecken.

Foto: Postlmayr:

autark … unabhängig, sich selbst versorgend

Samstag, 22. November 2014

Die Initiative Sonnenhaus

Pyhrn-Priel, 16.11.2014. Am Freitag, den 28.11.2014, findet im Gasthof Schinagl in Klaus um 19 Uhr 30 ein Vortrag über die österreichische Initiative Sonnenhaus im Rahmen der alljährlichen Vollversammlung des Vereines „Energieautarke Region Pyhrn-Priel“ statt.

Der Verein fördert seit fünf Jahren den sparsamen Umgang mit Energie sowie die Nutzung der heimischen Energieressourcen wie Wasser, Holz und Sonne für die Energieerzeugung.

Vom Elektrotankstellennetz bis zu Photovoltaikanlagen, Biomasseheizwerke sowie Schulprojekten sind eine ganze Reihe von Punkten in Planung, Durchführung oder bereits verwirklicht.

Wie alljährlich, findet die Vollversammlung des Vereines Energieautarke Region im Gründungslokal (2009) im Gasthof Schinagl in Klaus an der Pyhrnbahn statt. Neben dem Tätigkeitsbericht wird Herr Peter Stockreiter zum Thema „Sonnenhaus, das Konzept der Zukunft“ einen Vortrag halten.

Foto: Ringhofer

Sonntag, 9. November 2014

Zweimal 3,7 kW Ladeleistung mit Typ2-Stecker beim Kulturhaus in Windischgarsten

Windischgarsten 07.11.2014. Die Ladestationen der A1-Telefonzelle beim Kulturhaus in Windischgarsten sind auf Typ2- und Schukostecker umgebaut worden.

Es stehen nun zwei Typ2-Stecker und zwei Schukostecker mit einer Ladeleistung von je 3,7 kW zur Verfügung. Die Aktivierung erfolgt wie früher mit Karte oder SMS. Eine Anleitung für den Tankvorgang befindet sich direkt an den Anlagen.

Damit gibt es in Windischgarsten bereits drei öffentlich zugängliche Stromtankstellen mit dem europäischen Normstecker für E-MobileTyp2. Die Anzahl der Typ2 Ansteckplätze erhöhte sich damit auf insgesamt 5. Die Anlagen werden ausschließlich mit Ökostrom versorgt. Die Stromabgabe ist derzeit noch kostenlos.

Foto Postlmayr: E-Tankstelle A1.

Dreimal 11 kW Ladeleistung rund um die Uhr

Windischgarsten 04.11.2014. An den Ladestationen der Fa. ETECH in Windischgarsten ist nun das Laden rund um die Uhr möglich.

Es stehen 2 Stationen mit drei Typ2-Steckern mit einer Ladeleistung von je 11 kW nun rund um die Uhr zur Verfügung. Für den Ladevorgang ist keine Karte notwendig. Die Tankstellen sind in 5 bis 10 min Gehzeit vom Ortszentrum aus erreichbar und befinden sich in unmittelbarer Nähe zum Sportzentrum.

In Windischgarsten gibt es damit bereits drei öffentlich zugängliche Stromtankstellen. Die Anzahl der Ansteckplätze erhöhte sich damit auf insgesamt 13. Die Anlagen werden ausschließlich mit Ökostrom versorgt. Die Stromabgabe ist derzeit noch kostenlos.

Foto Postlmayr: E-Tankstelle ETECH.

Sonntag, 26. Oktober 2014

Preise für Hinterstoder für sanfte Mobilität

Hinterstoder erhält VCÖ-Preis für Oberösterreich und Österreich.

Das Projekt „Hinterstoder sanft mobil“ wurde im Jahr 2002 gestartet, mit dem Ziel, autofreien Tourismus zu ermöglichen und den Urlaubsgästen ein vielfältiges Mobilitätsangebot zur Verfügung zu stellen.
Hinterstoder ist heute vom Wiener Westbahnhof mit öffentlichen Verkehrsmitteln in weniger als drei Stunden erreichbar. Das Auto hat keinen Reisezeitvorteil mehr. Zahlreiche Maßnahmen wurden in den vergangenen Jahren umgesetzt: Der Öffentliche Verkehr wurde besser vernetzt, der neue Tälerbus bietet einen Taktverkehr, es wird ein Elektrobus eingesetzt, der keine gesundheitsschädlichen Abgase beim Fahren emittiert, klimafreundlicher und nicht von Erdöl abhängig ist. 43 Bushaltepunkte wurden neu errichtet, sind nun barrierefrei und haben teilweise Echtzeitanzeigen. Die Verbesserungen beim Öffentlichen Verkehr werden mit den Einnahmen aus der Parkraumbewirtschaftung finanziert. Für Fahrräder gibt es eine Lufttankstelle. Das Seitental „Polsterlucke“ wurde verkehrsberuhigt. Es wurden zudem nachhaltig zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen (Auszugweise aus VCÖ-Link, http://www.vcoe.at/de/netzwerk/mobilitaetspreis-oberoesterreich ).

Sonntag, 7. September 2014

Dritte Auflage der E-Rallye Pyhrn-Priel

Am Samstag den 13. September 2014 findet bereits zum 3. Mal die E-Rallye Pyhrn-Priel statt.
Es werden diesmal an die 80 bis 100 Teams erwartet.
Nahezu alle am Markt erhältlichen Fahrzeuge werden zu sehen sein.
Erstmalig kann man sich auch mit dem E-Bike daran beteiligen.
www.e-rallye.at
Fotokredit: Jack Haijes

Sonntag, 10. August 2014

Gratisstrom aus der Sonne für E-Mobile – neue Stromtankstellen in Windischgarsten

Pyhrn-Priel, 15.07.2014. Ende Juni 2014 wurde das neue Gebäude der ETECH in Windischgarsten eröffnet. Direkt vor dem Haus befinden sich zwei E-Tankstellen die von der gebäudeintegrierten 57 kWp Photovoltaikanlage gespeist werden. Je nach Sonnenstromanfall können sie kostenlos benutzt werden. 

 Das auffällige, nach modernsten, energetischen Gesichtspunkten ausgeführte Gebäude, es wird z. B. Grundwasser zur Heizung und zur Kühlung eingesetzt, verfügt an der Ostseite auch über zwei Stromtankstellen.
Die Photovoltaikanlage mit einer Leistung von rund 57 kWp versorgt das Gebäude weitgehend autark mit Strom. Moderne LED-Leuchten mit Tageslichtsteuerung, halten den Energieverbrauch niedrig, so dass Überschussstrom an die E-Tankstellen kostenlos abgegeben werden kann.
Die E-Tankstellen sind mit Schuko- und dem europäischen E-Mobilstandard, Typ2-Stecker, ausgestattet. Sie können eine Leistung bis maximal 11 kW abgeben. D. h. derzeit erhältliche E-Autos können in 2 bis 3 h geladen werden. Für den Ladevorgang ist keine Karte notwendig. Voraussetzung für die Funktion ist natürlich genügend Sonnenlicht.
Die Tankstellen sind in 5 bis 10 min Gehzeit vom Ortszentrum aus erreichbar und befinden sich in unmittelbarer Nähe zum Sportzentrum.
In Windischgarsten gibt es damit bereits drei öffentlich zugängliche Stromtank- stellen. Die Anzahl der Ansteckplätze erhöhte sich damit auf insgesamt 13. Die Anlagen werden ausschließlich mit Ökostrom versorgt. Wie bereits erwähnt, erfolgt die Stromabgabe derzeit noch kostenlos.

Foto Postlmayr: Geschäftsstellenleiter Reinhold Habersack mit E-Tankstellen vor dem ETECH-Gebäude in Windischgarsten.

Mittwoch, 30. Juli 2014

Nutzer und Konsumverhalten im neuen Licht-Im Herbst startet ein neues Schulprojekt.

Pyhrn-Priel, 17.07.2014. Mit Schulbeginn im Herbst 2014 startet nun bereits das zweite Schulprojekt zum Thema Effizienz und Energie. Die Projektkosten belaufen sich auf € 20.000 und werden durch den Klima- und Energiefonds im Rahmen der Klima- und Energieregion Pyhrn-Priel finanziert.

Das Nutzerverhalten kann besonders gut im Bereich der Beleuchtung sichtbar gemacht und analysiert werden. Es geht in dem Projekt "Nutzer- und Konsumverhalten in neuem Licht" darum, das Nutzerverhalten ins Bewusstsein zu rufen und Einsparungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Bezüglich Konsumverhalten geht es darum, die Unterschiede zwischen regionalen Produkten und jenen mit langen Transportwegen sichtbar zu machen. Durch Licht (Beleuchtung) werden die Dinge erst sichtbar. Zusätzlich hat es auch direkte Auswirkungen auf den Menschen.

Teilnehmende Schulen sind:

• VS Rosenau, Rosenau 102, 4581 Rosenau am Hengstpass

• VS Mitterweng, Mitterweng 1, 4582 Spital am Pyhrn

• VS Vorderstoder, Vorderstoder 73, 4574 Vorderstoder

• HS1 Windischgarsten, Schulstraße 18, 4580 Windischgarsten

Foto Postlmayr: Kinder

Dienstag, 22. Juli 2014

Internationales Ampera-Volt Treffen

Pyhrn-Priel, 06.07.2014. Von 04.-06.07.2014 fand in der Pyhrn-Priel Region das internationale Ampera-Volt Treffen statt.

Von 4. bis 6. Juli fand in der Villa Sonnwend National Park Lodge in Roßleithen das dritte Jahrestreffen der Mitglieder des Ampera-Volt-Online-Forums www.opel-ampera-forum.de statt.

Höhepunkt des Treffens war die gemeinsame E-Auto-Ausfahrt durch die Pyhrn-Priel Region. Besondere Wertungen und Stationen sorgten für ausreichend Abwechslung. An den zahlreichen E-Tankstellen der Region konnten die Fahrer ihre Autos zwischenladen. Mit ein Highlight: Der Grillabend auf der Panoramaterrasse der Villa Sonnwend mit Schmankerln aus der Nationalpark Kalkalpen Region.

Organisator des Treffens war DI Michael Kraus aus Mödling. „Die interessanten Diskussionen, tollen Panoramastraßen, spektakulären Ausblicke und das dichte Netz an Ladestationen haben maßgeblich zum Erfolg der Veranstaltung beigetragen“, so Kraus.

Foto Postlmayr: Ampera Volt Sonnwendvilla

Dienstag, 15. Juli 2014

Die Einspeisung von erneuerbaren Strom aus Photovoltaikanlagen in der Region Pyhrn-Priel hat sich von 2012 auf 2013 verdoppelt.

Pyhrn-Priel, 11.07.2014. Die Menge an eingespeisten, umweltfreundlichen Sonnenstrom hat sich im Jahre 2013 zu 2012 um mehr als 100 % gesteigert.

2012 wurden knapp 95.000 kWh ins öffentliche Netz eingespeist. 2013 wurden knapp 191.000 kWh geliefert. Das ist eine Steigerung von mehr als 100 %. Nicht mit berücksichtigt sind dabei der für den Eigenverbrauch erzeugte Strom.

Mit der Einspeisung von 2013 können umgerechnet knapp 40 Haushalte pro Jahr mit Strom versorgt werden, geht man vom Durchschnittsstromverbrauch pro Haushalt in 2013 aus.

Der Grund für die große Steigerung liegt bei der Investition in größere Anlagen. Besonders landschaftliche Betriebe, die große Dachflächen haben, nützten das Tarifmodell der ÖMAG und investierten in 20 kWp- und auch 50 kWp-Anlagen.

Die Steigerung ist bemerkenswert, da dies ohne besondere Förder- bzw. meinungsbildende Maßnahmen geschah. Dies ist ein Zeichen, dass der Gedanke des Klimaschutzes bzw. der Nutzung der regionalen Energieressourcen, schon sehr gut integriert ist.

Foto Postlmayr: PV Anlage

Sonntag, 13. Juli 2014

Kläranlage des RHV-Großraum Windischgarsten wird mit Strom von der Sonne betrieben.

Pyhrn-Priel, 10.07.2014. Die Gemeinschaftskläranlage der Gemeinden Edlbach, Roßleithen Rosenau, Spital am Pyhrn und Windischgarsten werden seit Dezember 2013 mit Strom von der Sonne betrieben. Eine 19, 5 kWp Photovoltaikanlage liefert dafür den Strom.

Die seit 1985 betriebene Anlage gilt als sehr effizient. Sie reinigt die Abwässer von bis zu 15.000 Einwohnern. Durch die kontinuierlichen Optimierungen und Verbesserungen liegt sie im Spitzenfeld vergleichbarer Anlagen. Im österreichweit stattfindenden Benchmark erreicht der RHV-Großraum Windischgarsten hinsichtlich Effizienz einen der vorderen Plätze, erklärt Günther Sulzbacher, der Betriebsleiter der Anlage.

Nun wurde ein weiterer Effizienz- und Umweltschritt gesetzt. Die jährliche benötigte Strommenge von 300 MWh wird nun bis zu 10 % durch die eigene Photovoltaikanlage erzeugt. Durch die permanent laufenden Pumpen, werden 100 % des erzeugten Stromes selbst verbraucht.

Die Investition wurde im Rahmen der Klima und Energiemodellregion Pyhrn-Priel von Bund und Land gefördert. Jedes Jahr können für kommunale Anlagen in der Pyhrn-Priel-Region bis zu 20KWp an Photovoltaikanlagen im Rahmen der Klima- und Energieregion gefördert werden. Die Förderrate liegt bei über 30 %.

Obwohl die Anlage Ost und West ausgerichtet ist, ist die Ertragseinbuße zu südlich ausgerichteten Anlagen nur gering.

Nicht nur ökologisch ist die Anlage ein sinnvolles Projekt, auch wirtschaftlich gesehen kann es bestehen. Renditen von mehr als 5 % werden erwartet.

Ein herzlicher Dank gilt auch dem Geschäftsführer der Anlage, Hrn. Amtsleiter Arthur Rohregger, der dieses Projekt von Anfang an tatkräftig unterstützte und trotz umfangreicher Umsetzungsschwierigkeiten zielorientiert die Realisierung vorantrieb.

Foto Postlmayr: RHV-Großraum Windischgarsten mit Betriebsleiter Günther Sulzbacher und Roland Patz

Sonntag, 6. Juli 2014

Sekretär Energieautarke Region Pyhrn-Priel bestand mit Auszeichnung Energieberaterausbildung

Pyhrn-Priel: Georg Habacher, Sekretär des Vereines Energieautarke Region Pyhrn-Priel, hat die Ausbildung zum Energieberater für Wohn- und Nicht-Wohngebäude mit Auszeichnung bestanden.

Er machte die Kurse zusätzlich zu seinem Beruf als Programmierer von Mitte September 2013 bis 05. Mai 2014.

Wie kam er zum Thema “Erneuerbare Energie”?

Auslöser war die thermische Sanierung seines Elternhauses. Er legte großen Wert auf einen möglichst hohen Anteil an ökologischen Dämmstoffen. Der Zeitaufwand für die Informationsbeschaffung betrug mehr als 100 Stunden. Über den Verein, Energieautarke Region Pyhrn-Priel, will er das Wissen der Region zur Verfügung stellen.

Im Rahmen des Ge(c)ko (Gestaltungskompetenz) - Kurses hat er auch ein Strategiekonzept für die Region erstellt. Für die Umsetzung ist allerdings ein weiterer Experte im Bereich Energie notwendig. Durch besonderes Engagement und Eigeninitiative machte er die Ausbildung zum Energieberater auf eigene Kosten.

Seine Hobbies sind: wandern, klettern, Schi fahren, fotographieren

Sein Motto: Nichts ist unmöglich, so lange man es versucht.

Montag, 26. Mai 2014

SONNENSTROMPETITION – Freigrenze von 5 kWp auf 25 kWp angehoben

Am 21. Mai 2014 haben die beiden Regierungsparteien (ÖVP und SPÖ) ein Übereinkommen getroffen, dass 25.000 kWh bzw. 25 kWp von der Eigenverbrauchsabgabe ausgenommen sind. Damit sind über 90 Prozent der in Betrieb befindlichen Anlagen von der Eigenverbrauchsabgabe befreit. Das Gesetz soll noch im Juli im Parlament definitiv beschlossen werden. Die Steuerbefreiung gilt auch für Strom aus Kleinwasserkraft, Biogas, Biomasse und Windenergie.

Die Unterzeichner der Petition waren mit Sicherheit dafür ausschlaggebend, dass diese Forderung durchgeführt werden konnte. Dafür möchten wir uns ganz herzlich bedanken.

Dienstag, 6. Mai 2014

Skilegende Hannes Trinkl: Bin stolz auf Holz

Sein 15-jähriges Bestehen feierte das Heizwerk Hinterstoder unter Obmann Roland Ramsebner im Rahmen des OÖ Biomassetages 2014 mit der Bevölkerung. Etliche Gäste begrüßte der Obmann des Biomasseverbandes OÖ, Ludwig Mayrhofer, und strich die Bedeutung der Biomasse für das Bundesland hervor. Die Highlights des Biomassetages waren: der Vortrag von Skilegende Hannes Trinkl, der als Waldbauer die vielseitigen Einsatzgebiete von Holz aufzeigte; die erstmalige Präsentation der Holzvergaser-Anlage von der Firma Fröling; KWK-Studie und Rechner des Biomasseverbandes OÖ.  

Verlässlicher Wärmelieferant  

„Wie stark wir von Öl und Gas abhängen, zeigt uns aktuell die Ukraine-Krise vor“, erklärte Karl Grabmayr, Vizepräsident der Landwirtschaftskammer OÖ, in seiner Festrede. „Wir sind mit der erneuerbaren Energie und der Biomasse auf dem richtigen Weg. Die Landwirtschaft spielt dabei eine entscheidende Rolle und hat sich als verlässlicher Wärmelieferant in den vergangenen Jahrzehnten bewährt. Ziel ist die Energieautarkie. Hierzu brauchen wir auch KWK-Anlagen als Ergänzung.“

Umweltschutz und Wirtschaft 

„Ich wollte schon immer in den Wald. Diesen Traum habe ich mir vor einigen Jahren durch den Kauf eines Forstes auch verwirklicht“, schilderte der leidenschaftliche Waldbauer Hannes Trinkl in seinem Vortrag. Angefangen bei seinem Haus bis hin zu Schränken, Türen, Nachtkästchen und bei der eigenen Stückholzheizung setzt die Skilegende auf den Rohstoff Holz. Besonders stolz ist er auf die heimische Forstwirtschaft: „Ein Drittel der österreichischen Arbeitsplätze ist mit dem Wald verbunden. Forstliche Produkte sind mit dem Tourismus der Top-Devisenbringer. Umweltschutz und Wirtschaft optimal zu verbinden: Das kann nur die Forstwirtschaft. Wir machen mehr für das Klima, als viele andere zusammen. Darauf können wir stolz sein!“

Großes leisten im kleinen Leistungsbereich 

Einen Holzvergaser-Kessel für den kleinen Leistungsbereich präsentierte Fröling-Verkaufsleiter Prokurist Wolfgang Aichinger. Der im Containerformat angebotene Fröhling CHP hat eine elektrische Leistung von 50 kW. „Es sind ein paar Anlagen in Betrieb. Wir sind aber noch in der Optimierungsphase“, beschrieb Aichinger, denn ein derartiges Hightech-Gerät muss, um wirtschaftlich zu sein, mindestens zwischen 6.500 und 7.000 Stunden im Jahr in Betrieb sein. Es bedarf auch vom Betreiber einiges an Know-how, um einen reibungslosen Betrieb zu ermöglichen. Voraussetzung ist eine hohe Qualität der Hackschnitzel, die maximal 10 % Wassergehalt aufweisen dürfen.

Holzvergaser rechnet sich 

Auf großes Interesse stieß auch der KWK-Workshop. Das Team des Biomasseverbandes OÖ stellte die neue Holzvergaser-KWK-Studie samt Rechner für eine grobe Wirtschaftlichkeitsrechnung eines Erweiterungsprojektes vor. Viele Heizwerke könnten mit geringem zusätzlichen Rohstoffbedarf auch Ökostrom produzieren. Der Einbau eines Holzvergasers rechnet sich. Schlüsselkriterien sind: Qualität, Verfügbarkeit und Preis des verwendeten Brennstoffes.

Donnerstag, 1. Mai 2014

Mustersanierung

Für Bauherren, Planer und Berater von betrieblich und öffentlich genutzten Gebäuden. Die Einreichfrist läuft bis 24.10.2014.

Förderkriterien:
  • Maximale Förderhöhe ist € 800.000.- 
  • Anteil erneuerbare Energien mind. 80 % Gebäude muss vor 01.01.1994 errichtet worden sein 
  • PV bis 100 kWp wird gefördert 
  • Basisfördersatz: 45 %
    - Passivhaussanierung: +5 %
    - Plusenergiesanierung: +10 %
    - Nutzung v. Dämmstoffen mit österreichischen Umweltzeichen oder natur-plus +5 %
www.mustersanierung.at

Förderungen von Holzheizungen

Diese Aktion des österreichischen Klima- und Energiefonds gilt für Privatpersonen und läuft noch bis 01.12.2014.

Gefördert wird der Tausch von Zentralheizungskessel, die mit fossiler Energie betrieben werden und von elektrischen Nacht- oder Direktspeicheröfen.

  • Pro Kessel werden € 1.400.- gewährt. 
  • Pelletskaminöfen werden mit € 500.- gefördert. 
  • Mindestens 15 Jahre alte Holzkessel werden mit € 800.- gefördert. 
www.holzheizungen.klimafonds.gv.at 

Montag, 21. April 2014

Photovoltaikförderung 2014


Die Aktion des österreichischen Klima- und Energiefonds läuft seit 12.03.2014 und endet mit 15.12.2014.

Dieses Mal können nicht nur Private sondern auch Vereine, konfessionelle Einrichtungen und Firmen um die Förderung von Anlagen bis 5 kWp, die im Netzparallelbetrieb laufen, ansuchen.

Die Förderung beträgt für Freiflächen- und Aufdachanlagen € 275 und für gebäudeintegrierte Anlagen € 375 pro kWp.

http://www.klimafonds.gv.at/foerderungen/aktuelle-foerderungen/2014-2/photovoltaik-foerderaktion-2/

Foto: Postlmayr

Dienstag, 8. April 2014

KWK-Schwerpunkt am Biomassetag 2014

Nahwärme Hinterstoder feiert 15-jähriges Bestehen 

Der Biomasseverband Oberösterreich lädt am Samstag, 26. April 2014 zu seinem jährlich stattfindenden Biomassetag in die Höss-Halle nach Hinterstoder (Beginn 10:00 Uhr). Dieser steht heuer unter dem Motto „Kraft-Wärme-Kopplung – Strom und Wärme aus Holz“. Es werden in einem eigenen KWK-Workshop die neue Studie und der Wirtschaftlichkeits-Rechner vom Verband vorgestellt. Zusätzlich präsentiert die Firma Fröling erstmalig ihre Holzverstromungsanlage der Öffentlichkeit und steht den Besuchern Rede und Antwort. Als Ehrengäste werden LAbg. Bgm. HR Dr. Christian Dörfel und LAbg. Ulrike Schwarz begrüßt.

Strom und Wärme auf einen Streich 

Oberösterreich ist im Bereich der energetischen Biomassenutzung österreichweit führend. Mit 314 bäuerlichen Heizwerken beweisen die oberösterreichischen Landwirte, dass sie verlässliche Energieproduzenten sind. Viele Heizwerke könnten zusätzlich mit Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen (KWK) im kleinen Leistungsbereich auch Ökostrom erzeugen und dies mit geringem zusätzlichen Rohstoffbedarf. Strom aus Biomasse ist ein weiterer zentraler Baustein der Energiewende und ein weiterer Schritt für die Versorgungssicherheit. Mit Biomasse kann rund um die Uhr Strom produziert werden, auch wenn Wind, Sonne und Wasserkraft einmal Pause machen, denn die gespeicherte Sonnenenergie im Holz ist jederzeit verfügbar.

Skilegende Hannes Trinkl als Gastreferent 

Die Nahwärme Hinterstoder feiert heuer ihr 15-jähriges Jubiläum und gleichzeitig die Eröffnung der Netzerweiterung Mühlboden. Das Heizwerk wird von 25 Landwirten betrieben und versorgt 39 Gebäude. Es werden dazu 5.500 Schüttraummeter Waldhackgut verwendet und damit jährlich 384.000 Liter Heizöl und 998 Tonnen CO2 eingespart. Am Nachmittag werden für Interessierte Heizwerksführungen angeboten. Auch ein Mobiler Heizcontainer der Firma MWS (Mobile-Wärme-Systeme) samt fachlicher Beratung wird vor Ort sein. Ein Highlight der Veranstaltung ist das Referat der Ski-Legende Hannes Trinkl zum Thema „Mein Arbeitsplatz Wald“.