Stand der Energieautarkie der Region (in % ohne Industrie & Gewerbe (2010))

Dienstag, 27. Oktober 2015

Zwei neue Stromlademöglichkeiten in Hinterstoder

Hinterstoder 27.10.2015. Am großen Parkplatz in Hinterstoder, beim Kassengebäude, gibt es mittlerweile seit einigen Wochen die Möglichkeit Strom mit einer Leistung von11 und 22 kW zu tanken.

Die Wallboxen wurden vor etlichen Wochen montiert und sind bereits im Tankstellenverzeichnis, e-tankstellen-finder.com, zu finden. Ein Renault Zoe kann damit z. B. in einer guten Stunde geladen werden.

Die Anlagen wurden von der Energie AG installiert und haben Typ 2-Stecker. Das Stromtanken ist bis auf weiteres kostenlos.

Damit gibt es in der Pyhrn-Priel-Region bereits 6 E-Tankstellen mit Typ 2-Stecker im Leistungsbereich von 3,7 bis 22 kW.

Das ganze Ladenetz der Pyhrn-Priel-Region umfasst mittlerweile 15 Anlagen.

Foto: DI Leopold Postlmayr

Mittwoch, 7. Oktober 2015

Windischgarsten setzt auf Biomasse

Landesrat Max Hiegelsberger: Ein Meilenstein für die Wertschöpfung der Gemeinde und der Region

Nach dreijähriger Planungs- und Bauphase wurde am 16. September 2015 das neue Heizwerk in Windischgarsten eröffnet. Als 21. Heizwerk der Bioenergie OÖ wird das Werk von zehn Landwirten genossenschaftlich betrieben. Obmann und treibende Kraft des Projektes ist Ing. Laurenz Stummer. Der anwesende Landesrat Max Hiegelsberger lobte das Projekt: „Das Heizwerk ist ein Meilenstein für die Wertschöpfung der Gemeinde und der gesamten Region!“

Mutmacher Windischgarsten

„Es ist bei diesen billigen Ölpreisen zwar der schlechteste Zeitpunkt, ein Heizwerk zu eröffnen, doch es ist ein Bekenntnis der Gemeinde zur regionalen und umweltfreundlichen Energie. Jede Region wird sich in Zukunft überlegen müssen, ob das Billigste immer das Beste für sie ist. Deshalb braucht es Mutmacher wie die Gemeinde Windischgarsten. Und das Land unterstützt sie auf diesem Weg“, erklärte Hiegelsberger. „Die Biomasse-Nutzung hat viele Vorteile, eines wird aber oftmals vergessen: die Motivation für die Waldbesitzer, ihre Forste zu pflegen. Die Forst- und Holzwirtschaft ist auch weiterhin der größte Devisenbringer Österreichs – noch vor dem Tourismus.“

Nutzen wir das Holz!

„Wir müssen die Dinge selber in die Hand nehmen und auch im schwierigen Umfeld umsetzen“, ergänzte der Vizepräsident der Landwirtschaftskammer OÖ, Karl Grabmayr. „Überall wächst der Rohstoff Holz, wenn ich mich hier umsehe. Wir müssen ihn auch nutzen.“ „Dieses Heizwerk ist ein Friedensprojekt“, schilderte Ludwig Mayrhofer, Obmann des Biomasseverbandes OÖ. „Die fossilen Importe kommen aus politisch instabilen Regionen und bei uns wächst der Wald in die Ortschaften rein.“

Dank an Gemeinde

Der meist gelobte Mann des Tages war der Obmann Laurenz Stummer, der von einem steinigen Weg bis zur Finalisierung des Projektes sprach. „Wir haben so viele Ölheizer in der Region. Nun gibt es eine Alternative, die einen besseren Komfort und eine sichere Versorgung bietet“, so Stummer. Er bedankte sich bei der Gemeinde, insbesondere bei Bgm. Ing. Norbert Vögerl, Amtsleiter Arthur Rohregger und dem gesamten Gemeinderat, die zahlreiche öffentliche Gebäude angeschlossen hat und damit das Projekt erst ermöglichte. „Ohne die Unterstützung der Bioenergie OÖ hätten wir das Projekt nicht umsetzen können“, bedankte sich Stummer beim Geschäftsführer Ing. Alois Voraberger. Projektleiter Ing. Otto Leitner lobte alle Beteiligten für die außergewöhnlich kurze Bauzeit von 6 Monaten.

2,5 Mio. Euro-Investment

Die Bioenergie OÖ hat das Heizwerk am Ortsrand errichtet. Die Planung der Anlage erfolgte vom Technischen Büro des Biomasseverbandes OÖ. Die Investitionssumme beträgt 2,5 Millionen Euro. Der Großteil der Aufträge für die Gewerke wurde an lokale Unternehmen vergeben, was zu einem zusätzlichen wirtschaftlichen Impuls in der Region führte. Das Biomasseheizwerk hat eine Leistung von rund 1,8 MW. Der Baubeginn war im Frühjahr 2015. Zehn ortsansässige Bauern liefern regionale Biomasse und betreiben das Heizwerk. Es wird jährlich an die 340.000 l Heizöl ersetzen und damit 920 t CO2 einsparen. „Der große Vorteil eines Biomasseheizwerkes liegt in der CO2-neutralen Verbrennung und im wartungsfreien und bedienungsfreundlichen Betrieb. Es wird nur Warmwasser geliefert und somit gelangt kein gefährlicher Brennstoff ins Haus oder muss gelagert werden. Schornsteine, Anschaffungskosten und die Wartung für Brenngeräte entfallen. Es wird nur das bezahlt, was als Wärme abgenommen wird“, zeigte Ing. Alois Voraberger die Vorteile einer Nahwärmeanlage auf.

Weitere Informationen und Bilder von der Eröffnungsfeier finden Sie unter www.biomasseverband-ooe.at

Bild 1: Das Biomasseheizwerk fügt sich harmonisch in das Landschaftsbild ein.

Bild 2: Die Ehrengäste übernahmen die Patenschaft für die beiden Biomassekessel; v.l.: Pfarrer Dr. Gerhard Maria Wagner, BMV OÖ-GF Dipl.-Ing. Matthias Raschka, Bgm. Ing. Norbert Vögerl, Bioenergie-OÖ-GF Ing. Alois Voraberger, LR Max Hiegelsberger, Obmann Ing. Laurenz Stummer, Vizepräsident Karl Grabmayr, BMV OÖ-Obmann Ludwig Mayrhofer, Gemeindediakon Hubert Lösch

Donnerstag, 10. September 2015

Manager der Klima- und Energiemodellregionen (KEM) aus ganz OÖ treffen sich in Windischgarsten

Pyhrn-Priel, 03.09.2015. Die Klima- und Energiemodellregionen-manager trafen sich, nach 2011 und 2013 bereits zum 3. Mal in Windischgarsten. Als Treffpunkt wurde das nach dem neuersten Gesichtspunkten der Energieeffizienz ausgestattete Gebäude der Fa. ETECH ausgewählt.

Die Manager aus OÖ treffen sich mehrmals im Jahr zur Bearbeitung aktueller Themen und zum Erfahrungsaustausch. Das Treffen wird vom Klimabündnis OÖ organisiert und findet im Beisein von Mitarbeitern des Landes OÖ statt.

Neben den neuesten Förderprogrammen des Landes OÖ, gibt es auch einen intensiven Erfahrungsaustausch.

Als gutes Vorbild sind viele der KEM-Manager mit dem E-Auto und in Fahrgemeinschaften angereist. Die zwei Stromtankstellen mit Typ 2-Stecker und 11 kW Ladeleistung, direkt vor dem Haus, wurden zum Auftanken der Fahrzeuge benutzt. Die Anlagen liefern rund um die Uhr kostenlosen Ladestrom.

Der Geschäftsstellenleiter, Herr Reinhold Habersack führte durch das Haus und präsentierte die technischen Anlagen. Beeindruckend ist die Photovoltaikanlage mit 57 kWp, die die Basis für die Energieversorgung bildet. Neben einer Tageslicht abhängigen LED-Beleuchtung bis hin zum Stromspeicher, ist beinahe alles vorhanden, was nach neuesten Erkenntnissen in Sachen Energieeffizienz und Umweltfreundlichkeit möglich ist.

Den Abschluss bildete ein Essen am Gleinkersee.

Foto Postlmayr: Klima- und Energiemodellregionenmanager aus OÖ

Plakat E-Rallye

Donnerstag, 13. August 2015

Die Einspeisung von erneuerbaren Strom aus Photovoltaikanlagen in der Region Pyhrn-Priel verdoppelt sich jährlich.

Pyhrn-Priel, 07.08.2015. Die Menge an eingespeisten, umweltfreundlichen Sonnenstrom, hat sich im Jahre 2014 zu 2013 nun bereits zum zweiten Mal verdoppelt.

2012 wurden knapp 95.000 kWh ins öffentliche Netz eingespeist. 2013 knapp 191.000 kWh geliefert. 2014 gab es nun wieder eine Verdopplung zum Vorjahr. Es wurden 399.600 kWh eingespeist. Nicht mitberücksichtigt ist dabei der für den Eigenverbrauch erzeugte Strom. Mittlerweile sind ca. 701kWp an Leistung, vorwiegend auf Dächern verbaut.

Bezogen auf 1000 Einwohner entspricht dies einer installierten Leistung von 64 kWp. Wird dieser Wert mit dem oberösterreichischen Spitzenwert, im Bezirk Grieskirchen von 269kWp verglichen, so hat die Entwicklung aber noch großen Spielraum nach oben.

Mit der Einspeisung von 2014 können umgerechnet knapp 80 Haushalte pro Jahr mit umweltfreundlichem Strom versorgt werden.

Neben der Eigeninitiative der Bürger in der Region, begünstigen Bürgerbeteiligungsmodelle, wie z. B. das der Helios GmbH aus Freistadt oder der BürgerEnergie Traunviertler Alpenvorland eGen, den raschen Ausbau.

Foto Postlmayr: PV Anlage

Das Biomasseheizwerk in Windischgarsten ist vor der Fertigstellung

Windischgarsten, 31.07.2015. Die Gleichenfeier für das Biomasseheizwerk mit gesamt 1,75 MW Heizleistung ist erfolgt. Der 60.000 l Speicher wurde auch bereits an seinem Platz montiert. Der geplanten Inbetriebnahme für die kommende Heizperiode steht nur mehr wenig im Weg.

Die 2013 getroffene Entscheidung ein Biomasseheizwerk zu errichten, ist nun knapp vor der Realisierung. Die Leitungen der ersten Ausbaustufe sind fast fertig verlegt. Das Gebäude steht und ist bis auf den Farbanstrich fertiggestellt. Die Heizkessel, die Hackschnitzelzuführung und der Warmwasserspeicher wurden montiert.

Der große Vorteil eines Biomasseheizwerkes liegt in der CO2-neutralen Verbrennung und im wartungsfreien und bedienungsfreundlichen Betrieb. Es wird nur Warmwasser angeliefert. Es gelangt kein gefährlicher Brennstoff ins Haus bzw. muss gelagert werden. Schornsteine, und die Wartung für Brenngeräte entfallen. Es wird nur das bezahlt, was als Wärme abgenommen wird.

Die Versorgungssicherheit mit Biomasse sucht seinesgleichen. Über 50 % der Fläche des Pyhrn-Priel-Gebietes sind mit Wald bedeckt. Momentan wird die dreifache Menge der für das zukünftige Heizwerk benötigten Menge an Hackschnitzel in andere Regionen transportiert und jedes Jahr wächst mehr des Brennstoffes nach.

Die Umsetzung des Heizwerkes stellt sicher, dass das Geld nicht ins Ausland fließt sondern in der Region bleibt. Das bewirkt eine Kaufkraftstärkung in der Region.

Besonderer Dank sei dem Bürgermeister und den unterstützenden Gemeinderäten ausgesprochen, die mit Weitblick dieses Projekt unterstützten und für den Anschluss von Gemeindeobjekten an die Nahwärme stimmten.

Foto: DI Leopold Postlmayr

Donnerstag, 18. Juni 2015

Abschlussveranstaltung Klimaschulenprojekt „Nutzer- und Konsumverhalten in neuem Licht“

Kulturhaus Römerfeld (Windischgarsten) am 12. Juni 2015. Volks- und Hauptschüler präsentierten ihre Ergebnisse zu den Themen Nutzer- und Konsumverhalten in neuem Licht. Bürgermeister Gerhard Lindbichler (Vorderstoder) sprach den Schülern und Lehrern Dank und Anerkennung aus. Fachvorträge zu den Themen LED-Lichtplanung für Zuhause und Mitfahrnetzwerk „flinc“ rundeten das Programm ab.

Schüler der Volksschulen Mitterweng, Rosenau und Vorderstoder, sowie der Hauptschule 1 Kirchfeld waren am Klimaschulenprojekt beteiligt. Experimente mit dem Energiepraxiskoffer (Klimabündnis) und das Eis (Konditorei Thallinger) bildeten die Highlights der Abschlussveranstaltung. Von den Schülern gedrehte Videos lieferten Einblicke ins Projekt. Der Lebensmittelladen „Echt guad“ sorgte für ein ausgezeichnetes Buffet und Säfte aus der Region. Bürgermeister Gerhard Lindbichler (Vorderstoder) konnte alle Fragen zum Projekt beantworten. Dominik Aigner interviewte ein paar Schüler für das freie Radio B138. Fachvorträge von Ing. Josef Schiffler (LED-Lichtplanung für Zuhause) und Huber Zamut (Mitfahrnetzwerk flinc) rundeten das Programm ab.

Projektleiter Ing. Georg Habacher und KEM-Manager DI Leopold Postlmayr (Verein Energieautarke Region Pyhrn-Priel) bedankten sich bei den Schülern und Lehrern sehr herzlich für ihre Mitarbeit.

Foto: Ing. Georg Habacher

Mittwoch, 10. Juni 2015

Abschluss des Klimaschulenprojektes Pyhrn-Priel

Pyhrn-Priel, 08.06.2015. Am Freitag den 12. Juni 2015, von 14 bis 18 Uhr findet im Kulturhaus Römerfeld in Windischgarsten die Abschlussveranstaltung des Klimaschulenprojektes statt.

Kinder aus der Hauptschule I in Windischgarsten und aus den Volksschulen Vorderstoder, Rosenau und Mitterweng präsentieren ihre gewonnenen Erkenntnisse aus den Projekten. Neben Versuchen mit dem Energiepraxiskoffer, werden die Schüler auch die Verwendung von Energiemeßgeräten vorführen. Fotos und Filmen von den Aktivitäten und Exkursionen runden das Programm ab.

Für die Erwachsenen gibt es Fachvorträge über das Mitfahrnetzwerk flinc, über die Lichtplanung in Einfamilienhäuser sowie über regionale Lebensmittel.

Neben Eis für die Schüler gibt es zum Abschluss ein Buffet mit lokalen Spezialitäten für alle.

Foto: Ing. Georg Habacher

Konsumworkshops in der HS1 Kirchfeld

Am 9. und 10. April fanden die Konsumworkshops in der Hauptschule 1 Kirchfeld in Windischgarsten statt. Die Aufteilung auf 2 Tage, war aufgrund der benötigten Zeit (je 3 Unterrichtsstunden) notwendig.

Die Vortragende vom Klimabündnis stellte sich kurz vor. Danach folgte eine kurze Erklärung von Ing. Georg Habacher (Sekretär Verein Energieautarke Region Pyhrn-Priel) wie es zu diesem Workshop gekommen ist. Da die Schüler der 4. Klassen die Konsumenten von morgen sind, ist es besonders wichtig, dass sie über die Auswirkungen ihres Kaufverhaltens Bescheid wissen.

Zuerst wurden die Schüler um eine Einschätzung der Bevölkerungsverteilung auf unserer Erde gebeten. Danach wurden die Größenverhältnisse der Kontinente anhand einer Weltkarte gezeigt. Anschließend schätzten die Schüler die Verteilung des Geldes ein.

Um die Schüler intensiver mit den einzelnen Themen vertraut zu machen, wurden sie in Kleingruppen eingeteilt. Jede Kleingruppe beschäftigte sich mit einem anderen Thema. Beispiele dafür waren: Vergleich globale und regionale Produkte, Journalismus und die Welt, wie sie in Zukunft sein soll, Fairtrade, Unterschiede zwischen ökologisch hergestellten und konventionell produzierten T-Shirts, ….

Jede Gruppe hatte dafür ca. 45 Minuten Zeit. Die Ergebnisse wurden im großen Kreis präsentiert. Jeder Schüler/jede Schülerin hatte die Gelegenheit ihre Meinung dazu zu sagen.

Der Workshop endete mit einem Kuchen, der mit Ideen für eine bessere Zukunft verziert wurde.

Fotos: Ing. Georg Habacher

Lebensmittelworkshops in der HS1 Kirchfeld

Am 8. April fanden 3 Lebensmittelworkshops (je 2 Unterrichtseinheiten) in der Hauptschule 1 Kirchfeld in Windischgarsten statt.

Die Vortragende, Erika Kerbl vom LFI (Ländliches Fortbildungsinstitut), stellte sich kurz vor. Danach folgte eine kurze Erklärung von Ing. Georg Habacher (Sekretär Verein Energieautarke Region Pyhrn-Priel) wie es zu diesem Workshop gekommen ist. Erika Kerbl stellte anschließend die wichtigsten Gütesiegel vor und erklärte ihre Bedeutung. Zusätzlich wurden auch weitere Angaben wie der Barcode, der Herkunftscode und die Bedeutung von E-Nummern besprochen. Im Anschluss daran durfte sich jeder Schüler/jede Schülerin ein Produkt aussuchen. Dieses wurde von der jeweiligen Person analysiert. Die Ergebnisse wurden in der Runde präsentiert.

Um die Qualitätsunterschiede zwischen industriell hergestellten und regionalen Produkten erlebbar zu machen, wurde eine Lebensmittelverkostung durchgeführt. Dabei traten Joghurt und Brot aus industrieller Fertigung gegen regionale hergestellte Produkte an. Die Lebensmittel wurden ohne Verpackung präsentiert, um eine unbewusste Beeinflussung zu vermeiden. Zuerst durften die Schüler bekannt geben, welches Produkt ihrer Meinung nach besser schmeckt. Danach wurde abgefragt, welches aus der Region stammt. Das Ergebnis war eindeutig. Die Herkunft errieten die meisten. Alle Schüler, bis auf 2, gaben an, dass ihnen die regionalen Produkte besser schmecken.

Da die Schüler der 4. Klasse die Konsumenten von morgen sind, ist es besonders wichtig, ihnen den Unterschied zwischen regionaler Produktion und Importen zu vermitteln. Neben den Qualitätsunterschieden spielen auch regionale Wertschöpfung, Sicherung von Arbeitsplätzen in der Region und Schonung der Umwelt durch Vermeidung von Transporten eine wesentliche Rolle.

Damit das Wissen beim Einkauf auch über längere Zeit genutzt werden kann, bekamen die Schüler Broschüren über die Gütesiegel und die Bedeutung der E-Nummern.

Besonderer Dank gilt Frau Monika Ortler (Hinterbuchriegel) für das Brot und Frau Waltraud Gösweiner für das Joghurt. Sowohl Brot als auch Joghurt wurden extra für die Workshops frisch hergestellt. Ing. Georg Habacher holte sie direkt bei den Erzeugern ab.

Zusätzlich geht unser Dank an den Unimarkt Windischgarsten, der uns das industriell hergestellte Brot kostenlos zur Verfügung gestellt hat.

Ing. Georg Habacher bedankt sich bei den Schülern und Lehrern für das Interesse und die Mitarbeit.

Fotos: Ing. Georg Habacher

Freitag, 20. März 2015

Lichtworkshops in der Hauptschule 1 Kirchfeld

Am 4. März fanden 3 Lichtworkshops (je 2 Unterrichtseinheiten) in der Hauptschule 1 Kirchfeld in Windischgarsten statt.

Der Vortragende, Ing. Georg Habacher, stellte sich kurz vor. Nach ein paar Worten zum Verein Energieautarke Region Pyhrn-Priel ging es gleich richtig los. Der Mythen- und Wahrheit-Check stellte nicht nur die Schüler auf die Probe. Auch mancher Lehrer musste gut nachdenken. Danach folgte die gemeinsame Analyse der Symbole, die auf Leuchtmittelverpackungen vorkommen.

Fortgesetzt wurde mit den Faktoren für eine „Gute Beleuchtung“. Bei den Fachbegriffen zum Thema Licht ging es ans „Eingemachte“. Sehr schnell wurde den Schülern klar, dass manche Begriffe im Alltag vollkommen falsch verwendet werden. Das beste Beispiel dafür sind Lampe und Leuchte. Die Schüler der 4. Klassen können den Unterschied jetzt erklären. Die verschiedenen Leuchtmittel wurden mit Hilfe des Leuchtmittelkoffers vorgeführt. Dabei wurde besonderer Wert auf die Erwähnung der jeweiligen Vor- und Nachteile gelegt. Einige der dabei gestellten Fragen konnten von den Schülern beantwortet werden. Der Bauformenüberblick führte zu überraschten Gesichtern. Oftmals kann man erst bei genauem Hinsehen erkennen, welches Leuchtmittel man vor sich hat. Ein vielfach unterschätztes Thema ist das Lichtmanagement. Es führt zur Erhöhung des Komforts und kann dabei die Energiekosten um bis zu 85% senken. Im Anschluss daran folgten die „Merkmale guter Heimbeleuchtung“ sowie die „Einflussfaktoren für effizientes Licht“. Den Abschluss bildete ein Thema, mit dem kaum jemand gerechnet hatte. Die Auswirkungen des Lichts auf den Menschen können erheblich sein. Da die Schüler der 4. Klassen die Konsumenten von morgen sind, bekamen sie einen Kurzüberblick über den Verein Energieautarke Region Pyhrn-Priel sowie mehrere Leuchtmittel - Infofolder.

Ing. Georg Habacher dankt den Schülern für ihr Interesse und ihre Mitarbeit sowie dem teilnehmenden Lehrpersonal für die Unterstützung. Besonderer Dank gilt Direktor Andreas Stallinger für die Farbkopien der Workshopunterlagen und Ing. Josef Schiffler (Schiffler Lichttechnik in Traun) für das kostenlose zur Verfügung stellen des Leuchtmittelkoffers.

Unser Vereinssekretär, Ing. Georg Habacher, hat den Lichtworkshop selbst zusammengestellt. Dieser bildet einen Teil des aktuell laufenden Klimaschulenprojekts.

Foto: Kurt Buchegger

Lichtworkshops in den Volksschulen

Am 3. März fanden die Lichtworkshops in den Volksschulen Mitterweng und Rosenau am Hengstpass statt. Einen Tag darauf folgte die Volksschule Vorderstoder.

Der Vortragende, Ing. Georg Habacher, stellte sich kurz vor. Nach ein paar Worten zum Verein Energieautarke Region Pyhrn-Priel ging es gleich richtig los. Das Highlight des Workshops bildete die Vorführung der unterschiedlichen Leuchtmittel mit Hilfe des Leuchtmittelkoffers. Jedes Leuchtmittel wurde kurz erklärt und dann vorgeführt. Dabei wurde speziell darauf geachtet, für die Schüler leicht verständliche Namen zu verwenden (z.B.: Wolfi für die Glühbirne, wegen des Wolframglühfadens). Es wurde auch immer der jeweilige Fachbegriff erwähnt. Erstaunte Gesichter gab es, als die Schüler an einem LED-Leuchtstab eigenhändig dessen Wärmeentwicklung testen konnten. Ihre Hände blieben kühl.

Erstaunt war der Vortragende über das Interesse und Vorwissen der Schüler. Diese durften im Anschluss an die Leuchtmittelvorführung die farbigen Bilder der Leuchtmittel ausschneiden und ihrer jeweiligen Beschreibung zuordnen. Nach einer gemeinsamen Kontrolle wurden die Bilder aufgeklebt. Jedes Kind bekam eine Kurzinfo über den Verein Energieautarke Region Pyhrn-Priel und mehrere Leuchtmittel - Infofolder für seine Eltern mit.

Ing. Georg Habacher dankt den Schülern für ihr Interesse und ihre Mitarbeit sowie dem teilnehmenden Lehrpersonal für die Unterstützung. Besonderer Dank gilt Direktor Andreas Stallinger für die Farbkopien der Workshopunterlagen und Ing. Josef Schiffler (Schiffler Lichttechnik in Traun) für das kostenlose zur Verfügung stellen des Leuchtmittelkoffers.

Unser Vereinssekretär, Ing. Georg Habacher, hat den Lichtworkshop selbst zusammengestellt. Dieser bildet einen Teil des aktuell laufenden Klimaschulenprojekts.

Fotos: Ing. Georg Habacher

Strom durch Wind

Spital am Pyhrn 2015.02.26. Jetzt wird auch der Wind in der Pyhrn-Priel Region für die Stromerzeugung genutzt. Vorreiter ist die Fa. DTEC GmbH. Die Rotorblätter sind im gelb des Firmenlogos gehalten.

Die spezielle Konstruktion erlaubt es bereits ab 1,5 m/s Windgeschwindigkeit, elektrische Leistung abzugeben, erklärt Geschäftsführer Michael Dietl. Die Anlage ist sehr leise und produziert keinen Schattenschlag. Es gibt auch keine außen rotierenden Teile, die Mensch oder Tier gefährlich werden könnten.

Der Vorteil gegenüber einer Photovoltaikanlage ist die Chance auch in der Nacht oder bei, mit Wolken bedeckten Himmel, Strom erzeugen zu können. Vorausgesetzt, der Wind weht.

Der erzeugte Strom soll in der Firma verbraucht werden. DTEC ist ein international tätiger Full-Service Lieferant und bietet hochwertige Automatisierungs- und Maschinenbaulösungen. Die Wurzeln von DTEC sind in der Automotive Industrie zu suchen.

DTEC konnte durch Spezialisierung weltweit führendes Know-how aufbauen und dieses an die größten der Branchen zB. im Bereich Automobilindustrie, Weisswarenindustrie, Solarthermie und Photovoltaik weitergeben.

Für die derzeit in Bau befindliche Kundenanlage, ist unsere Halle eigentlich schon wieder zu klein….“, erklärt Michael Dietl. Diese Halle ist auch nach neuesten Erkenntnissen mit einer effizienten Wärmepumpe ausgestattet.

In Kürze soll es auch eine sogenannte „Solarblume“ geben, die weiteren umweltfreundlichen Strom erzeugen wird.

Damit ist der Betrieb Vorreiter in Sachen erneuerbarer Energie in der Region.

www.dtec.at

Foto: Michael Dietl

Freitag, 9. Januar 2015

Vereinssekretär spielt Weihnachtsengerl

Beamerübergabe an die Volksschulen Rosenau am Hengstpass und Vorderstoder am 22. 12. 2014.

Kurz vor Weihnachten wurde im Rahmen des aktuellen Klimaschulenprojekts den Volksschulen Rosenau am Hengstpass und Vorderstoder jeweils ein Beamer der Marke BENQ MW523 DLP überreicht. Sie gehen direkt in den Besitz der Volksschulen über. Bei der Auswahl wurde besonders Wert auf eine möglichst gute Qualität gelegt. Die Beamer dienen im Rahmen des Projekts zur Anzeige der Videos, die mit der bereits im Vorfeld überreichten Videokamera aufgezeichnet werden. Zusätzlich erhielt jede teilnehmende Schule jeweils 3 Energiekostenmessgeräte. Sie werden zur Sensibilisierung und Ausbildung der Schüler verwendet.

Fotos: Gisela Pernkopf (VS Rosenau), Georg Habacher (VS Vorderstoder)