Stand der Energieautarkie der Region (in % ohne Industrie & Gewerbe (2010))

Freitag, 20. März 2015

Lichtworkshops in der Hauptschule 1 Kirchfeld

Am 4. März fanden 3 Lichtworkshops (je 2 Unterrichtseinheiten) in der Hauptschule 1 Kirchfeld in Windischgarsten statt.

Der Vortragende, Ing. Georg Habacher, stellte sich kurz vor. Nach ein paar Worten zum Verein Energieautarke Region Pyhrn-Priel ging es gleich richtig los. Der Mythen- und Wahrheit-Check stellte nicht nur die Schüler auf die Probe. Auch mancher Lehrer musste gut nachdenken. Danach folgte die gemeinsame Analyse der Symbole, die auf Leuchtmittelverpackungen vorkommen.

Fortgesetzt wurde mit den Faktoren für eine „Gute Beleuchtung“. Bei den Fachbegriffen zum Thema Licht ging es ans „Eingemachte“. Sehr schnell wurde den Schülern klar, dass manche Begriffe im Alltag vollkommen falsch verwendet werden. Das beste Beispiel dafür sind Lampe und Leuchte. Die Schüler der 4. Klassen können den Unterschied jetzt erklären. Die verschiedenen Leuchtmittel wurden mit Hilfe des Leuchtmittelkoffers vorgeführt. Dabei wurde besonderer Wert auf die Erwähnung der jeweiligen Vor- und Nachteile gelegt. Einige der dabei gestellten Fragen konnten von den Schülern beantwortet werden. Der Bauformenüberblick führte zu überraschten Gesichtern. Oftmals kann man erst bei genauem Hinsehen erkennen, welches Leuchtmittel man vor sich hat. Ein vielfach unterschätztes Thema ist das Lichtmanagement. Es führt zur Erhöhung des Komforts und kann dabei die Energiekosten um bis zu 85% senken. Im Anschluss daran folgten die „Merkmale guter Heimbeleuchtung“ sowie die „Einflussfaktoren für effizientes Licht“. Den Abschluss bildete ein Thema, mit dem kaum jemand gerechnet hatte. Die Auswirkungen des Lichts auf den Menschen können erheblich sein. Da die Schüler der 4. Klassen die Konsumenten von morgen sind, bekamen sie einen Kurzüberblick über den Verein Energieautarke Region Pyhrn-Priel sowie mehrere Leuchtmittel - Infofolder.

Ing. Georg Habacher dankt den Schülern für ihr Interesse und ihre Mitarbeit sowie dem teilnehmenden Lehrpersonal für die Unterstützung. Besonderer Dank gilt Direktor Andreas Stallinger für die Farbkopien der Workshopunterlagen und Ing. Josef Schiffler (Schiffler Lichttechnik in Traun) für das kostenlose zur Verfügung stellen des Leuchtmittelkoffers.

Unser Vereinssekretär, Ing. Georg Habacher, hat den Lichtworkshop selbst zusammengestellt. Dieser bildet einen Teil des aktuell laufenden Klimaschulenprojekts.

Foto: Kurt Buchegger

Lichtworkshops in den Volksschulen

Am 3. März fanden die Lichtworkshops in den Volksschulen Mitterweng und Rosenau am Hengstpass statt. Einen Tag darauf folgte die Volksschule Vorderstoder.

Der Vortragende, Ing. Georg Habacher, stellte sich kurz vor. Nach ein paar Worten zum Verein Energieautarke Region Pyhrn-Priel ging es gleich richtig los. Das Highlight des Workshops bildete die Vorführung der unterschiedlichen Leuchtmittel mit Hilfe des Leuchtmittelkoffers. Jedes Leuchtmittel wurde kurz erklärt und dann vorgeführt. Dabei wurde speziell darauf geachtet, für die Schüler leicht verständliche Namen zu verwenden (z.B.: Wolfi für die Glühbirne, wegen des Wolframglühfadens). Es wurde auch immer der jeweilige Fachbegriff erwähnt. Erstaunte Gesichter gab es, als die Schüler an einem LED-Leuchtstab eigenhändig dessen Wärmeentwicklung testen konnten. Ihre Hände blieben kühl.

Erstaunt war der Vortragende über das Interesse und Vorwissen der Schüler. Diese durften im Anschluss an die Leuchtmittelvorführung die farbigen Bilder der Leuchtmittel ausschneiden und ihrer jeweiligen Beschreibung zuordnen. Nach einer gemeinsamen Kontrolle wurden die Bilder aufgeklebt. Jedes Kind bekam eine Kurzinfo über den Verein Energieautarke Region Pyhrn-Priel und mehrere Leuchtmittel - Infofolder für seine Eltern mit.

Ing. Georg Habacher dankt den Schülern für ihr Interesse und ihre Mitarbeit sowie dem teilnehmenden Lehrpersonal für die Unterstützung. Besonderer Dank gilt Direktor Andreas Stallinger für die Farbkopien der Workshopunterlagen und Ing. Josef Schiffler (Schiffler Lichttechnik in Traun) für das kostenlose zur Verfügung stellen des Leuchtmittelkoffers.

Unser Vereinssekretär, Ing. Georg Habacher, hat den Lichtworkshop selbst zusammengestellt. Dieser bildet einen Teil des aktuell laufenden Klimaschulenprojekts.

Fotos: Ing. Georg Habacher

Strom durch Wind

Spital am Pyhrn 2015.02.26. Jetzt wird auch der Wind in der Pyhrn-Priel Region für die Stromerzeugung genutzt. Vorreiter ist die Fa. DTEC GmbH. Die Rotorblätter sind im gelb des Firmenlogos gehalten.

Die spezielle Konstruktion erlaubt es bereits ab 1,5 m/s Windgeschwindigkeit, elektrische Leistung abzugeben, erklärt Geschäftsführer Michael Dietl. Die Anlage ist sehr leise und produziert keinen Schattenschlag. Es gibt auch keine außen rotierenden Teile, die Mensch oder Tier gefährlich werden könnten.

Der Vorteil gegenüber einer Photovoltaikanlage ist die Chance auch in der Nacht oder bei, mit Wolken bedeckten Himmel, Strom erzeugen zu können. Vorausgesetzt, der Wind weht.

Der erzeugte Strom soll in der Firma verbraucht werden. DTEC ist ein international tätiger Full-Service Lieferant und bietet hochwertige Automatisierungs- und Maschinenbaulösungen. Die Wurzeln von DTEC sind in der Automotive Industrie zu suchen.

DTEC konnte durch Spezialisierung weltweit führendes Know-how aufbauen und dieses an die größten der Branchen zB. im Bereich Automobilindustrie, Weisswarenindustrie, Solarthermie und Photovoltaik weitergeben.

Für die derzeit in Bau befindliche Kundenanlage, ist unsere Halle eigentlich schon wieder zu klein….“, erklärt Michael Dietl. Diese Halle ist auch nach neuesten Erkenntnissen mit einer effizienten Wärmepumpe ausgestattet.

In Kürze soll es auch eine sogenannte „Solarblume“ geben, die weiteren umweltfreundlichen Strom erzeugen wird.

Damit ist der Betrieb Vorreiter in Sachen erneuerbarer Energie in der Region.

www.dtec.at

Foto: Michael Dietl