Energieautarke Region Pyhrn-Priel

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Stand der Energieautarkie der Region (in % ohne Industrie & Gewerbe (2010))

Mittwoch, 10. Juni 2015

Lebensmittelworkshops in der HS1 Kirchfeld

Am 8. April fanden 3 Lebensmittelworkshops (je 2 Unterrichtseinheiten) in der Hauptschule 1 Kirchfeld in Windischgarsten statt.

Die Vortragende, Erika Kerbl vom LFI (Ländliches Fortbildungsinstitut), stellte sich kurz vor. Danach folgte eine kurze Erklärung von Ing. Georg Habacher (Sekretär Verein Energieautarke Region Pyhrn-Priel) wie es zu diesem Workshop gekommen ist. Erika Kerbl stellte anschließend die wichtigsten Gütesiegel vor und erklärte ihre Bedeutung. Zusätzlich wurden auch weitere Angaben wie der Barcode, der Herkunftscode und die Bedeutung von E-Nummern besprochen. Im Anschluss daran durfte sich jeder Schüler/jede Schülerin ein Produkt aussuchen. Dieses wurde von der jeweiligen Person analysiert. Die Ergebnisse wurden in der Runde präsentiert.

Um die Qualitätsunterschiede zwischen industriell hergestellten und regionalen Produkten erlebbar zu machen, wurde eine Lebensmittelverkostung durchgeführt. Dabei traten Joghurt und Brot aus industrieller Fertigung gegen regionale hergestellte Produkte an. Die Lebensmittel wurden ohne Verpackung präsentiert, um eine unbewusste Beeinflussung zu vermeiden. Zuerst durften die Schüler bekannt geben, welches Produkt ihrer Meinung nach besser schmeckt. Danach wurde abgefragt, welches aus der Region stammt. Das Ergebnis war eindeutig. Die Herkunft errieten die meisten. Alle Schüler, bis auf 2, gaben an, dass ihnen die regionalen Produkte besser schmecken.

Da die Schüler der 4. Klasse die Konsumenten von morgen sind, ist es besonders wichtig, ihnen den Unterschied zwischen regionaler Produktion und Importen zu vermitteln. Neben den Qualitätsunterschieden spielen auch regionale Wertschöpfung, Sicherung von Arbeitsplätzen in der Region und Schonung der Umwelt durch Vermeidung von Transporten eine wesentliche Rolle.

Damit das Wissen beim Einkauf auch über längere Zeit genutzt werden kann, bekamen die Schüler Broschüren über die Gütesiegel und die Bedeutung der E-Nummern.

Besonderer Dank gilt Frau Monika Ortler (Hinterbuchriegel) für das Brot und Frau Waltraud Gösweiner für das Joghurt. Sowohl Brot als auch Joghurt wurden extra für die Workshops frisch hergestellt. Ing. Georg Habacher holte sie direkt bei den Erzeugern ab.

Zusätzlich geht unser Dank an den Unimarkt Windischgarsten, der uns das industriell hergestellte Brot kostenlos zur Verfügung gestellt hat.

Ing. Georg Habacher bedankt sich bei den Schülern und Lehrern für das Interesse und die Mitarbeit.

Fotos: Ing. Georg Habacher

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