Stand der Energieautarkie der Region (in % ohne Industrie & Gewerbe (2010))

Montag, 12. März 2018

Neue Förderungen für Photovoltaik und Stromspeicher

Windischgarsten, 10. 03. 2018. Ab 12. März 2018, 17 Uhr, können wieder Förderungen für Photovoltaik und Stromspeicher online unter www.oem-ag.at beantragt werden.

Zum ersten Mal gibt es eine Bundesförderung zur Anschaffung von Batteriespeicher. Die Kilowattstunde Speicherkapazität wird mit € 500 gefördert. Der gesamte Fördertopf ist mit 6 Mio. gefüllt. Wer zuerst beantragt, wird zuerst bedient. Es können bis zu 10 kWh Speicherkapazität pro kW installierter Engpassleistung gefördert werden. Max. werden jedoch zwischen 45 und 65 % der förderbaren Kosten gefördert.

Für Photovoltaik sind 9 Mio. im Topf. Für Anlagen bis 100 kWp (Kilowatt Peak), gibt es € 250 pro kWp. Bei Anlagen mit mehr als 100 kWp, bis 500 kWp, ist die Förderung auf € 200 pro kWp reduziert. Maximal werden 30 % der Investitionskosten gefördert.

Es ist zuerst online ein Ticket zu lösen. Dabei müssen die Grunddaten eingegeben werden. Frühestens 18 h nachher wird der Antrag weiter vervollständigt. Dafür gibt es 10 Tage Zeit.

Foto: Ringhofer

Evangelisches Zentrum in Windischgarsten setzt auf erneuerbare Energie

Windischgarsten, 20. 02. 2018. Es ist nun bereits der dritte Winter, in der das evangelischen Zentrum von der Biomasse Nahwärme in Windischgarsten versorgt wird. Damit setzt man auf Nachhaltigkeit und regionale Wertschöpfung.

Jahrzehnte lang wurde das Zentrum mit Heizöl beheizt. Bis zu 9.000 l wurden jedes Jahr verbraucht. Seit drei Jahren gibt es keinen Heizölgeruch mehr im Haus. Auch die Gefahr der Überfüllung ist nicht mehr gegeben. Es ist kein brennbarer Stoff mehr im Haus, nur warmes Wasser. Der Platz für die Heizung und für den ehemalige Tankraum dienen als Werkstatt- und Lagerraum. Die installierte Übergabestation arbeitet praktisch wartungs- und verschleißfrei.

Mit 55 kW Anschlussleistung und einem Verbrauch von 90.000 kWh pro Jahr können die Kirche, das Pfarrhaus und das Freizeitheim komfortabel beheizt werden. Frau Pfarrer Mag. Waltraut Mitteregger, eine engagierte Umweltschützerin, und Diakon Hubert Lösch freuen sich über den Weg der Nachhaltigkeit.

Damit wird die regionale Wertschöpfung gestärkt. Zehn Bauern aus der Region liefern Hackgut an die Nahwärme. Damit bleibt das Geld in der Region und stärkt so die Kaufkraft. Beim großem Nachbarn, wurde der Schritt zur nachhaltigen und umweltfreundlichen Energie im Bereich Pfarrhof und Pfarrhaus vor Jahren bereits mit der Installation einer Pelletsheizung gemacht. In der Kirche werden aber noch jedes Jahr ca. 5.000 l Heizöl für die Heizung verbraucht. Die Hoffnung auf eine baldige Umstellung sollte nicht aufgegeben werden.

Foto: Pfarrerin Mag. Waltraud Mitteregger, Diakon Hubert Lösch