Stand der Energieautarkie der Region (in % ohne Industrie & Gewerbe (2010))

Freitag, 5. Juli 2019

Regionales Eis für regionale Rezepte

Windischgarsten, 05.07.2019. Die 3A der NMS Windischgarsten gewann den schulinternen Rezeptewettbewerb. Jede Schülerin/jeder Schüler erhielt dafür einen Gutschein für 2 Kugel Eis der Konditorei Thallinger.

Von Februar bis Ende Juni lief der Wettbewerb für regionale Rezepte in der NMS Windischgarsten. Alle 3. und 4. Klassen der NMS nahmen daran teil. Wesentlichen Anteil am Erfolg trägt die Hauswirtschaftslehrerin Fr. Kreuzeder. Die Klima- und Energiemodellregion Pyhrn-Priel bedankt sich bei allen Teilnehmern sehr herzlich. Als Preis wurde regionales Eis der Konditorei Thallinger gewählt, da es bei den Schülern sehr beliebt ist und so weit wie möglich aus regionalen Zutaten zubereitet wird.

Foto: Georg Habacher (Klima- und Energiemodellregion Pyhrn-Priel)

Radwegeröffnung, Anreise und Transport natürlich per Rad

Klaus, 19.05.2019. Ing. Georg Habacher und Leopold Postlmayr nahmen an der Radwegeröffnung teil. Der Transport des Pagodenzelts sowie Tisch und Sessel wurde ebenfalls mit dem Rad durchgeführt.

Die Strecke von Windischgarsten bis zum Gasthaus Seeblick, in Klaus, beträgt ca. 25 km. Für den Transport wurde ein zweisitziger Kinderanhänger mit dem Zelt, sowie Tisch u. Sessel beladen. Dabei kam ein Gesamtgewicht des Anhängers von mehr als 45 kg zusammen. Gott sei Dank war das Zugfahrzeug ein E-Bike. Mit dem konnte man auch einiger Maßen den Anhänger bergauf ziehen.

Ing. Georg Habacher nahm als Freiwilliger am "Sprung über das Publikum"-Showelement der Trial-Brüder Pechhacker teil.

Die KEM Pyhrn-Priel war vermutlich der einzige Aussteller, der auch den Transport des Equipments mit dem Rad durchführte.

Fotos: DI Leopold Postlmayr, Georg Habacher (Klima- und Energiemodellregion Pyhrn-Priel)

Freitag, 19. April 2019

Die KEM unterstützt "Österreich radelt – jeder Kilometer zählt!"

Seit 21. März läuft die Radfahr-Motivations-Kampagne für ganz Österreich. Ab diesem Jahr können auch Teams von Schulen, Vereinen und Gemeinden teilnehmen und dabei täglich Preise gewinnen.
Es gelten jetzt alle Wege mit dem Rad, nicht nur der zur Arbeit.
Die Aktion „Österreich radelt“ wird vom Ministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus und den neun Bundesländern getragen.

Auszug von klimaaktiv mobil

Die neue Radkampagne „Österreich radelt“ ist gestartet und läuft noch bis Ende September - für ganz Österreich und alle Wege, die mit dem Rad zurückgelegt werden.

Losradeln und Kilometer eintragen!

Kilometer zählen leicht gemacht: Geradelte Kilometer können direkt auf www.radelt.at oder über die Österreich radelt-App eingegeben werden - täglich, monatlich oder am Ende des Wettbewerbs. Einfach dazu auf der Webseite www.radelt.at online registrieren und losstarten!

Viele Gewinnmöglichkeiten

Während der Aktion werden immer wieder tolle Preise verlost werden, wie z.B. beim täglichen Radel-Lotto. Zu gewinnen gibt es unter anderem vier E-Bikes von KTM, zwei Trekkingräder von Ortler Bikes und viele weitere hochwertige Preise.

zum Artikel


Auszug aus dem Österreich radelt - Folder

Spezialaktionen 2019

WIR RADELN ZUR ARBEIT!
Von 1. bis 31. Mai findet die Sonder-Aktion für ArbeitskollegInnen statt. Wer in diesem Zeitraum mehr als 10 Tage zur Arbeit geradelt ist, hat Chancen auf Sonderpreise. Betriebe können Radabstellanlagen gewinnen.

BOSCH EBIKE CHALLENGE
Das eBike bietet eine um¬weltfreundliche Alternative zum Auto auf langen oder steilen Strecken. Im Juni kannst du eBikes testen und gewinnen. Hauptpreis: ein eBike mit Bosch-Antrieb!Folge #FeelTheFlow und schau bei radelt.at/ebike

MOBILITÄTSWOCHE 2019
In der europäischen Mobili¬tätswoche von 16. bis 22. September wird klimaschonender Verkehr besonders gewürdigt. Trage zur CO2-Ersparnis bei und radel möglichst oft in dieser Woche!

Zur Österreich radelt - Homepage

Natürlich kann dieses Angebot mit unserer E-Bike - Pendleraktion kombiniert werden.


Interessierte Firmen können ihren Mitarbeitern ein E-Bike für 2 Tage kostenfrei zur Verfügung stellen. Um 50 € kann auf 6 Tage verlängert werden.
Bei Interesse senden Sie bitte ein E-Mail an uns. Verwenden Sie dafür E-Bike-Pendleraktion als Betreff.

Mittwoch, 10. April 2019

Radvernetzung Pyhrn-Priel

Linz, 03.04.2019. Aus der Pyhrn-Priel-Region nahmen 6 Personen am Radvernetzungstreffen des Klimabündnis OÖ teil. Im Kulturquartier (Ursulinenhof) in Linz ging es hauptsächlich um das Thema „Radverkehr ankurbeln“

2018 führten Christian Hummer (Land OÖ) & Robert Stögner (Klimabündnis OÖ), von der FahrRad-Beratung OÖ, Beratungen in fünf Gemeinden der Region durch.
Dabei wurden in Workshops und Vorortbefahrungen eine ganze Reihe Verbesserungsvorschläge für den Radverkehr in den Gemeinden erarbeitet.
Um die Anliegen der Radfahrer, in den Gemeinden, kümmern sich die neu ernannten Radbeauftragten.

Einmal im Jahr findet das Radfahrvernetzungstreffen in OÖ statt. Es bietet die Möglichkeit, mit Personen aus anderen Gemeinden und Ländern, sozusagen über den Zaun zu schauen.
Mit einer ganzen Reihe von Vorträgen wird auf das Thema Radfahren eingegangen.

Seit dem Lückenschluss zwischen Klaus und St. Pankraz, dieser Teil ist bereits seit 06.04.2019 befahrbar, kommt dem Radverkehr eine noch größere touristische Bedeutung zu.
Aber auch für Pendler wird das Thema E-Bike immer attraktiver.
Die KEM Pyhrn-Priel unterstützt eine Aktion, bei der man E-Bikes, auf den Weg zur täglichen Arbeit, ausprobieren kann.
Darüber hinaus ist auch eine E-Bike-Tour mit dem Titel "Von der Quelle bis zum Stausee" in Arbeit.

Foto: DI Leopold Postlmayr

Sonntag, 17. März 2019

Erfahrungen eines Radpendlers.

Windischgarsten, 29.01.2019. Mats Laurien pendelt seit Jahren mit dem Rad zur Fa. Mark in Spital am Pyhrn. Er hat gerade seine Ausbildung als Werkzeugbautechniker erfolgreich hinter sich gebracht.

In seiner ganzen Lehrzeit, ca. 3,5 Jahre, fuhr Mats mit dem E-Bike seiner Eltern oder mit dem normalen Fahrrad zur Arbeit. Die einfache Strecke beträgt ca. 7 km und dafür benötigt er 20 Min. Dabei ist er nicht allein. In der Firma sagt er, gibt es außer Ihm noch 10-20 Radpendler.

In der Winterzeit fährt Mats mit Spikebereifung. Dank LED-Technologie, gibt es bei Dunkelheit kaum mehr Probleme mit dem Sehen und gesehen werden.

Wenn es schön ist, ist der Weg zur Arbeit mit dem Rad ein Genuss und auch sehr entspannend. Gerade beim nach Hause Weg, kann man gut abschalten. Bei Regen sollte eine Umziehmöglichkeit in der Firma vorhanden sein. Abhilfe bringt da auch eine professionelle Regenkleidung.

Der durch die tägliche Bewegung entstehende positive Gesundheitsaspekt ist nicht zu unterschätzen. Gerade wenn bei jedem Wetter gefahren wird, wird der Körper abgehärtet und ist nicht mehr so anfällig gegen Infekte.

Die Einsparungen, im Vergleich zum Auto, betragen jährlich mehr als €350. Der positive gesundheitliche Aspekt wurde dabei nicht bewertet.

Sieht man sich den Nutzen für die Umwelt an, so wurden ca. 200 kg CO2 eingespart.

Auch für den Urlaub hat Mats das Fahrrad benutzt. Er ist dabei bis Villach gefahren.

Nun hat Mats den Führerschein gemacht und ein Auto angeschafft. Dennoch will er weiter das Rad benutzen. Bei Schlechtwetter wird er aber nun das Auto vorziehen.

Im Rahmen der Aktivitäten zur Klima- und Energieregion, gibt es heuer einen Schwerpunkt zum Thema Fahrradpendeln. Es können dabei E-Bikes für eine Schnupperwoche gebucht werden.

Österreich lädt wieder zur Teilnahme an der Kampagne "Radelt zur Arbeit" ein. Nähere Informationen darüber finden Sie hier.

Foto: DI Leopold Postlmayr

Handwerksmesse Wels

Wels, am 15.03.2019. Der KEM-Mitarbeiter Georg Habacher besucht die Handwerksmesse Wels und informiert sich über die neuesten Trends im Bereich des Holz- und Möbelbaus.

Die Handwerksmesse Wels zeigt immer wieder auf, wie vielfältig und flexibel das Baumaterial Holz eingesetzt werden kann. Die Beispiele auf dem Tisch zeigen nur einen kleinen Ausschnitt davon. Darüber hinaus wird es auch zur Herstellung von Bekleidung eingesetzt. Das Baumrindenvlies aus Uganda gilt, nach Aussage des Herstellers, als vermutlich ältestes Textil der Welt. Das traditionelle und aufwändige Herstellungsverfahren des Rindentuches wurde 2005 von der UNESCO zum „Meisterwerk des mündlichen und Immateriellen Kulturerbes“ deklariert und 2008 in die Liste der Kulturgüter des Immateriellen Kulturerbes aufgenommen. Moderne Fasern aus Holz tragen unter anderem die Namen Viskose, Modal und Lyocell. Weiterführende Informationen darüber finden sie hier.

Dass Holz auch nachhaltig für Bewegung sorgen kann, beweist das "Laufband" von walkolution. Es wird aus regionalem Holz hergestellt und benötigt keinen Motor. Georg Habacher testete das Gerät vorort auf seine Praxistauglichkeit.

Eine weitere Überraschung stellte der schießbare Buchenholznagel mit Namen "LignoLoc" dar. Er wird von einer oberösterreichischen Firma aus regionalem Buchenholz produziert. Der KEM-Mitarbeiter konnte sich eigenhändig von der Funktion der Holznägel überzeugen.

Fotos: Georg Habacher

Smarte E-Mobilität Konferenz und Energiesparmesse

Wels, am 01.03.2019. Der KEM-Mitarbeiter Georg Habacher nimmt an der Konferenz "Smarte E-Mobilität" teil und besucht im Anschluss daran die Energiesparmesse.

Die halbtägige Konferenz "Smarte E-Mobilität" bot einen hervorragenden Überblick des aktuellen Standes der E-Mobilität. Darüber hinaus wurde vor allem auch ein Blick in die Zukunft der Batterie-Forschung geworfen.

Im Anschluss daran wurde der Kontakt mit dem EMC (ElektroMobilitätsClub Austria) hergestellt und das Buch "10 Argumente gegen das Elektroauto - die Sie gleich wieder vergessen können!" erworben. Es kann bei der Klima- und Energiemodellregion Pyhrn-Priel ausgeliehen werden.
Im Rahmen der Energiesparmesse informierte sich Georg Habacher über die neusten Entwicklungen im Bereich Bauen mit Holz, der Dämmung mit natürlichen Rohstoffen (NAWARO), Erhöhung der Energieeffizienz, PV, Solarthermie und Beleuchtung.

Foto: Georg Habacher

Präsentation Klimacheck-Ergebnisse für Vorderstoder

Vorderstoder, am 18.12.2018. Das Klimabündnis präsentiert die Ergebnisse des kostenlosen Klimachecks für 4 Objekte in Vorderstoder.

Beim Klimacheck, vom Klimabündnis Oberösterreich, entstand ein umfassender Bericht über den Zustand der untersuchten Gebäude. Bei den Begehungen wurden einige Verbesserungspotentiale ermittelt. Diese wurde nach Wichtigkeit und Durchführbarkeit priorisiert und im Rahmen des Treffens durchbesprochen. Bereits vor der Fertigstellung des Berichts wurde die Beleuchtung in den Klassenzimmern der Volksschule ausgetauscht, da sich diese aufgrund des hochfrequenten Flackerns, als sehr belastend für die Schüler herausgestellt hat. Das ist, besonders in Anbetracht der engen finanziellen Möglichkeiten der Gemeinde, sehr lobenswert. Natürlich spart die neue Beleuchtung auch einiges an Strom ein.

Foto: Georg Habacher

Donnerstag, 7. März 2019

Stromtanken in der Pyhrn-Priel-Region

Auf Initiative des Vereines „Energieautarke Region Pyhrn-Priel“ wurden in der Region 12 öffentlich zugängliche Stromtankstellen installiert. 11 der hochwertigen E-Zapfsäulen wurden von der Fa. Mehler (ME) zur Verfügung gestellt.

Darüber hinaus gibt es noch E-Tankstellen in Hinterstoder am großen Parkplatz, in der Bahnhofsstraße und bei der Fa. ETECH in Windischgarsten bis 22 kW mit Typ2-Stecker.
Die Pyhrn-Priel-Region hat damit eines der dichtesten Stromtankstellennetze in ganz Österreich und profiliert sich als Vorreiter in Sachen sanfte Mobilität und Klimaschutz. An den Stromtankstellen der Region können E-Bikes, E-Scooters wie auch E-Autos aufgeladen werden. Grundsätzlich funktionieren alle Stromtankstellen gleich, einzig und allein die A1 Telekom Austria Tankstelle beim Kulturhaus in Windischgarsten unterscheidet sich geringfügig in der Funktionsweise. Die Nutzungsbedingungen, siehe unten, sind einzuhalten.
Die Stromtankstellen sind auch unter Elektrotankstellen im e-tankstellen-finder zu finden.

Standorte

Postleitzahl
Ort
Strasse
Nr.
Typ
Koordinaten
4580
Edlbach
Edlbach
96
ME
47.70715223
14.35014980
4582
Edlbach
Mitterweng
7
ME
47.70813409
14.36013835
4573
Hinterstoder
Hinterstoder
38
ME
47.69939729
14.15329030
4564
Klaus
Klaus
62
ME
47.83206305 14.15725715
4572
St. Pankraz
St. Pankraz
15
ME
47.76451139 14.20702886
4582
Spital am Pyhrn
Stiftsplatz
4
ME
47.66531687 14.34002553
4571
Steyrling
Steyrling
104
ME
47.80558422 14.12794535
4574
Vorderstoder
Vorderstoder
4
ME
47.71259447
14.22395122
4581
Rosenau
Hengstpass
60
ME
47.70190782 14.46073616
4575
Roßleithen
Pichl
2
ME
47.72372255 14.30799030
4580
Windischgarsten
Bahnhofstrasse
 
ME
47.71889008 14.32875242
4580
Windischgarsten
Gleinkerseestraße
13
A1
47.72108581
14.32293847

Ausstattung

Alle Stromtankstellen verfügen über 3 bis 4 Eurostecker CEE, 3-polig (Campingstecker) 230 V, 16 A. Ab sofort wird keine RFID-Karte für die Freischaltung benötigt. Bei allen Stromtankstellen kann direkt angeschlossen werden.
Adapterkabel können bei den Tourismusbüros oder in der Nähe befindlichen Gasthäusern und Gemeindeämter geliehen werden.
Bei der A1 Telekom Austria Anlage, Standort Kulturhaus Windischgarsten, ist es auch möglich, einen Steckerplatz mit dem Mobiltelefon per SMS zu aktivieren.


Keep-Me-Boxen bei ME E-Zapfsäulen

Zur Aufbewahrung persönlicher Dinge bzw. Deponierung von Ersatzakkus oder Sicherung von Ladegeräten stehen bei ME-Zapfsäulen zwei Boxen mit Kabeldurchgangsöffnungen zur Verfügung. Gegen eine Euro-Münze, die innen eingeworfen wird, kann der Schlüssel vorübergehend mitgenommen werden.


Tankablauf ME E-Zapfsäulen

Einfach anstecken, auch wenn die Steckernummer nicht leuchtet.

Tankablauf-Stromtankstelle A1 (Windischgarsten, Kulturhaus)

Bitte beachten sie die schriftliche Anleitung vor Ort.


Kosten

Das Stromtanken ist bis auf Widerruf gratis.


E-Bike-Vermietung

Sport Werschitz, Windischgarsten +43 7562 5323
Fa. Pachleitner, Hinterstoder +43 7564 5205
Weitere Verleiher können bei den Tourismusbüros angefragt werden.



Nutzungsbedingungen in Anlehnung an die Nutzungsbedingungen der A1 Telekom Austria AG

Mit Inanspruchnahme der Stromtankstelle bzw. E-Zapfsäulen akzeptiert der Nutzer gegenständliche Nutzungsbedingungen.

1. Allgemeine Nutzungsvoraussetzungen
Eine Nutzung der Stromtankstelle ist ausschließlich Privatpersonen für die Aufladung von elektrobetriebenen Fahrzeugen (Scootern und Elektrofahrrädern sowie Elektroautos) gestattet.
Die Identifizierung erfolgt mittels SMS oder kontaktloser Karte. Bei der Stromtankstelle handelt es sich um von Betreibern in der Pyhrn-Priel-Region zur Verfügung gestellte Ladesäule samt Steckdosen.
Der Nutzer nimmt zur Kenntnis, dass die Betreiber im Rahmen der Stromtankstelle ausschließlich den Stromanschluss an der dafür bezeichneten Stelle zur Verfügung stellen.
Die 230V/16A 230V sind Schutzklasse IP44 gesichert und die Ladesäule von einer akkreditierten Prüfstelle abgenommen.
Die Stromtankstelle ist nicht durch Personen der Betreiber gesichert oder überwacht. Der Nutzer ist daher selbst ausschließlich für die Sicherung seines Equipments etc. verantwortlich.

2. Art und Dauer der Nutzung
Die Benutzung der Stromtankstelle ist entgeltfrei. Für die Nutzung der Stromtankstelle ist ausschließlich der dafür vorgesehene Abstellplatz vor der Stromtankstelle zu benutzen. Hierbei ist die Straßenverkehrsordnung (StVo) einzuhalten. Die Benutzung erfolgt auf eigene Gefahr. Für aus der Benutzung resultierende Schäden (wie beispielsweise am Fahrzeug) übernimmt Betreiber keine Haftung. Der Nutzer verpflichtet sich, alle Sicherheitsvorkehrungen zu beachten und vorzunehmen, wie beispielsweise die Kabelverbindung so herzustellen, dass etwaige Behinderungs- und Verletzungsgefahr Dritter hintangehalten werden.
Entstandene Schäden an der Stromtankstelle sind sofort den Betreibern zu melden. Der Benutzer hat für alle aus der Benutzung resultierenden Schäden aufzukommen. Eine Haftung seitens der Betreiber ist ausgeschlossen. Das für die Nutzung der Stromtankstelle erforderliche technische Equipment (wie beispielsweise Ladekabel) ist vom Nutzer beizubringen bzw. kann wie auf der E-Zapfsäule beschrieben ausgeborgt werden.

3. Widerruf der gestatteten Nutzung
Es besteht kein Rechtsanspruch auf Nutzung der Stromtankstelle. Die Betreiber halten sich das Recht vor, eine Nutzung jederzeit ohne Angabe eines Grundes abzulehnen oder zu widerrufen.
Die Betreiber können ohne Angabe von Gründen die Stromtankstelle jederzeit auflassen, technisch verändern oder die Nutzung nicht mehr gestatten.

Foto: Leopold Postlmayr

Donnerstag, 14. Februar 2019

Projektleiter für Erneuerbare Energien Ing. Georg Habacher der Klima- und Energiemodellregion Pyhrn-Priel ist Kommunaler Raumplanungs- und Bodenbeauftragter

Ing. Georg Habacher absolvierte den österreichweiten Lehrgang des Klimabündnis in Tulln und Eßling

Wien (29. November). Das Klimabündnis Österreich bildete 24 Kommunale Raumplanungs- und Bodenbeauftragte aus. Ein Absolvent des Lehrganges kommt aus der Klima- und Energiemodellregion Pyhrn-Priel. In Form einer Projektarbeit hat er das erworbene Wissen auch gleich genutzt und in die Praxis umgesetzt. Ing. Georg Habacher befasste sich mit dem Thema „Siedlungserweiterung“. Der Titel seiner Lehrgangsarbeit lautet: „Bodenschutz bei Siedlungserweiterung anhand der Gemeinde Klaus an der Pyhrnbahn“.

„Das Interesse an unserem Lehrgang steigt. Immer mehr Gemeinden und Städte erkennen, dass der behutsame Umgang mit dem Boden für die Ortsentwicklung enorm wichtig ist. Ortskernbelebung statt Zersiedelung sowie Vorkehrungen für die sich ändernden klimatischen Bedingungen und Extremwetterereignisse wirken sich mehrfach positiv aus. Einerseits steigt die Lebensqualität und damit die Zufriedenheit der BürgerInnen, andererseits sinken durch vorbeugende Planung die Kosten für die Gemeinde. Bestes Beispiel sind die Kosten für die soziale Infrastruktur wie Schulbus oder Essen auf Rädern. Im zersiedelten Gebiet sind diese mehr als 20mal so hoch wie im Ortskern“, so Lehrgangsleiterin Martina Nagl vom Klimabündnis Österreich.

Bodenschutz ist Klimaschutz

Die Notwendigkeit von sauberem Trinkwasser und frischer Luft ist jedem klar. Nicht bewusst ist vielen aber, dass dies nur ein intakter Boden sicherstellen kann. Alle Maßnahmen, die wenig Boden verbrauchen und die den vorhandenen Boden sorgsam behandeln, tragen zugleich zum Klimaschutz bei. Trotzdem werden österreichweit pro Tag Böden in der Größenordnung von 13 Hektar oder rund 20 Fußballfelder verbraucht. Meist handelt es sich dabei um die fruchtbarsten Böden, die wir für unsere Ernährung bräuchten.

Georg Habacher, Martina Nagl (Lehrgangsleiterin Klimabündnis), Christian Steiner (Vorstandsvorsitzender Europäisches Bodenbündnis)

Fotocredit: Klimabündnis

www.klimabuendnis.at/lehrgaenge