Stand der Energieautarkie der Region (in % ohne Industrie & Gewerbe (2010))

Sonntag, 17. März 2019

Erfahrungen eines Radpendlers.

Windischgarsten, 29.01.2019. Mats Laurien pendelt seit Jahren mit dem Rad zur Fa. Mark in Spital am Pyhrn. Er hat gerade seine Ausbildung als Werkzeugbautechniker erfolgreich hinter sich gebracht.

In seiner ganzen Lehrzeit, ca. 3,5 Jahre, fuhr Mats mit dem E-Bike seiner Eltern oder mit dem normalen Fahrrad zur Arbeit. Die einfache Strecke beträgt ca. 7 km und dafür benötigt er 20 Min. Dabei ist er nicht allein. In der Firma sagt er, gibt es außer Ihm noch 10-20 Radpendler.

In der Winterzeit fährt Mats mit Spikebereifung. Dank LED-Technologie, gibt es bei Dunkelheit kaum mehr Probleme mit dem Sehen und gesehen werden.

Wenn es schön ist, ist der Weg zur Arbeit mit dem Rad ein Genuss und auch sehr entspannend. Gerade beim nach Hause Weg, kann man gut abschalten. Bei Regen sollte eine Umziehmöglichkeit in der Firma vorhanden sein. Abhilfe bringt da auch eine professionelle Regenkleidung.

Der durch die tägliche Bewegung entstehende positive Gesundheitsaspekt ist nicht zu unterschätzen. Gerade wenn bei jedem Wetter gefahren wird, wird der Körper abgehärtet und ist nicht mehr so anfällig gegen Infekte.

Die Einsparungen, im Vergleich zum Auto, betragen jährlich mehr als €350. Der positive gesundheitliche Aspekt wurde dabei nicht bewertet.

Sieht man sich den Nutzen für die Umwelt an, so wurden ca. 200 kg CO2 eingespart.

Auch für den Urlaub hat Mats das Fahrrad benutzt. Er ist dabei bis Villach gefahren.

Nun hat Mats den Führerschein gemacht und ein Auto angeschafft. Dennoch will er weiter das Rad benutzen. Bei Schlechtwetter wird er aber nun das Auto vorziehen.

Im Rahmen der Aktivitäten zur Klima- und Energieregion, gibt es heuer einen Schwerpunkt zum Thema Fahrradpendeln. Es können dabei E-Bikes für eine Schnupperwoche gebucht werden.

Österreich lädt wieder zur Teilnahme an der Kampagne "Radelt zur Arbeit" ein. Nähere Informationen darüber finden Sie hier.

Foto: DI Leopold Postlmayr

Handwerksmesse Wels

Wels, am 15.03.2019. Der KEM-Mitarbeiter Georg Habacher besucht die Handwerksmesse Wels und informiert sich über die neuesten Trends im Bereich des Holz- und Möbelbaus.

Die Handwerksmesse Wels zeigt immer wieder auf, wie vielfältig und flexibel das Baumaterial Holz eingesetzt werden kann. Die Beispiele auf dem Tisch zeigen nur einen kleinen Ausschnitt davon. Darüber hinaus wird es auch zur Herstellung von Bekleidung eingesetzt. Das Baumrindenvlies aus Uganda gilt, nach Aussage des Herstellers, als vermutlich ältestes Textil der Welt. Das traditionelle und aufwändige Herstellungsverfahren des Rindentuches wurde 2005 von der UNESCO zum „Meisterwerk des mündlichen und Immateriellen Kulturerbes“ deklariert und 2008 in die Liste der Kulturgüter des Immateriellen Kulturerbes aufgenommen. Moderne Fasern aus Holz tragen unter anderem die Namen Viskose, Modal und Lyocell. Weiterführende Informationen darüber finden sie hier.

Dass Holz auch nachhaltig für Bewegung sorgen kann, beweist das "Laufband" von walkolution. Es wird aus regionalem Holz hergestellt und benötigt keinen Motor. Georg Habacher testete das Gerät vorort auf seine Praxistauglichkeit.

Eine weitere Überraschung stellte der schießbare Buchenholznagel mit Namen "LignoLoc" dar. Er wird von einer oberösterreichischen Firma aus regionalem Buchenholz produziert. Der KEM-Mitarbeiter konnte sich eigenhändig von der Funktion der Holznägel überzeugen.

Fotos: Georg Habacher

Smarte E-Mobilität Konferenz und Energiesparmesse

Wels, am 01.03.2019. Der KEM-Mitarbeiter Georg Habacher nimmt an der Konferenz "Smarte E-Mobilität" teil und besucht im Anschluss daran die Energiesparmesse.

Die halbtägige Konferenz "Smarte E-Mobilität" bot einen hervorragenden Überblick des aktuellen Standes der E-Mobilität. Darüber hinaus wurde vor allem auch ein Blick in die Zukunft der Batterie-Forschung geworfen.

Im Anschluss daran wurde der Kontakt mit dem EMC (ElektroMobilitätsClub Austria) hergestellt und das Buch "10 Argumente gegen das Elektroauto - die Sie gleich wieder vergessen können!" erworben. Es kann bei der Klima- und Energiemodellregion Pyhrn-Priel ausgeliehen werden.
Im Rahmen der Energiesparmesse informierte sich Georg Habacher über die neusten Entwicklungen im Bereich Bauen mit Holz, der Dämmung mit natürlichen Rohstoffen (NAWARO), Erhöhung der Energieeffizienz, PV, Solarthermie und Beleuchtung.

Foto: Georg Habacher

Präsentation Klimacheck-Ergebnisse für Vorderstoder

Vorderstoder, am 18.12.2018. Das Klimabündnis präsentiert die Ergebnisse des kostenlosen Klimachecks für 4 Objekte in Vorderstoder.

Beim Klimacheck, vom Klimabündnis Oberösterreich, entstand ein umfassender Bericht über den Zustand der untersuchten Gebäude. Bei den Begehungen wurden einige Verbesserungspotentiale ermittelt. Diese wurde nach Wichtigkeit und Durchführbarkeit priorisiert und im Rahmen des Treffens durchbesprochen. Bereits vor der Fertigstellung des Berichts wurde die Beleuchtung in den Klassenzimmern der Volksschule ausgetauscht, da sich diese aufgrund des hochfrequenten Flackerns, als sehr belastend für die Schüler herausgestellt hat. Das ist, besonders in Anbetracht der engen finanziellen Möglichkeiten der Gemeinde, sehr lobenswert. Natürlich spart die neue Beleuchtung auch einiges an Strom ein.

Foto: Georg Habacher

Donnerstag, 7. März 2019

Stromtanken in der Pyhrn-Priel-Region

Auf Initiative des Vereines „Energieautarke Region Pyhrn-Priel“ wurden in der Region 12 öffentlich zugängliche Stromtankstellen installiert. 11 der hochwertigen E-Zapfsäulen wurden von der Fa. Mehler (ME) zur Verfügung gestellt.

Darüber hinaus gibt es noch E-Tankstellen in Hinterstoder am großen Parkplatz, in der Bahnhofsstraße und bei der Fa. ETECH in Windischgarsten bis 22 kW mit Typ2-Stecker.
Die Pyhrn-Priel-Region hat damit eines der dichtesten Stromtankstellennetze in ganz Österreich und profiliert sich als Vorreiter in Sachen sanfte Mobilität und Klimaschutz. An den Stromtankstellen der Region können E-Bikes, E-Scooters wie auch E-Autos aufgeladen werden. Grundsätzlich funktionieren alle Stromtankstellen gleich, einzig und allein die A1 Telekom Austria Tankstelle beim Kulturhaus in Windischgarsten unterscheidet sich geringfügig in der Funktionsweise. Die Nutzungsbedingungen, siehe unten, sind einzuhalten.
Die Stromtankstellen sind auch unter Elektrotankstellen im e-tankstellen-finder zu finden.

Standorte

Postleitzahl
Ort
Strasse
Nr.
Typ
Koordinaten
4580
Edlbach
Edlbach
96
ME
47.70715223
14.35014980
4582
Edlbach
Mitterweng
7
ME
47.70813409
14.36013835
4573
Hinterstoder
Hinterstoder
38
ME
47.69939729
14.15329030
4564
Klaus
Klaus
62
ME
47.83206305 14.15725715
4572
St. Pankraz
St. Pankraz
15
ME
47.76451139 14.20702886
4582
Spital am Pyhrn
Stiftsplatz
4
ME
47.66531687 14.34002553
4571
Steyrling
Steyrling
104
ME
47.80558422 14.12794535
4574
Vorderstoder
Vorderstoder
4
ME
47.71259447
14.22395122
4581
Rosenau
Hengstpass
60
ME
47.70190782 14.46073616
4575
Roßleithen
Pichl
2
ME
47.72372255 14.30799030
4580
Windischgarsten
Bahnhofstrasse
 
ME
47.71889008 14.32875242
4580
Windischgarsten
Gleinkerseestraße
13
A1
47.72108581
14.32293847

Ausstattung

Alle Stromtankstellen verfügen über 3 bis 4 Eurostecker CEE, 3-polig (Campingstecker) 230 V, 16 A. Ab sofort wird keine RFID-Karte für die Freischaltung benötigt. Bei allen Stromtankstellen kann direkt angeschlossen werden.
Adapterkabel können bei den Tourismusbüros oder in der Nähe befindlichen Gasthäusern und Gemeindeämter geliehen werden.
Bei der A1 Telekom Austria Anlage, Standort Kulturhaus Windischgarsten, ist es auch möglich, einen Steckerplatz mit dem Mobiltelefon per SMS zu aktivieren.


Keep-Me-Boxen bei ME E-Zapfsäulen

Zur Aufbewahrung persönlicher Dinge bzw. Deponierung von Ersatzakkus oder Sicherung von Ladegeräten stehen bei ME-Zapfsäulen zwei Boxen mit Kabeldurchgangsöffnungen zur Verfügung. Gegen eine Euro-Münze, die innen eingeworfen wird, kann der Schlüssel vorübergehend mitgenommen werden.


Tankablauf ME E-Zapfsäulen

Einfach anstecken, auch wenn die Steckernummer nicht leuchtet.

Tankablauf-Stromtankstelle A1 (Windischgarsten, Kulturhaus)

Bitte beachten sie die schriftliche Anleitung vor Ort.


Kosten

Das Stromtanken ist bis auf Widerruf gratis.


E-Bike-Vermietung

Sport Werschitz, Windischgarsten +43 7562 5323
Fa. Pachleitner, Hinterstoder +43 7564 5205
Weitere Verleiher können bei den Tourismusbüros angefragt werden.



Nutzungsbedingungen in Anlehnung an die Nutzungsbedingungen der A1 Telekom Austria AG

Mit Inanspruchnahme der Stromtankstelle bzw. E-Zapfsäulen akzeptiert der Nutzer gegenständliche Nutzungsbedingungen.

1. Allgemeine Nutzungsvoraussetzungen
Eine Nutzung der Stromtankstelle ist ausschließlich Privatpersonen für die Aufladung von elektrobetriebenen Fahrzeugen (Scootern und Elektrofahrrädern sowie Elektroautos) gestattet.
Die Identifizierung erfolgt mittels SMS oder kontaktloser Karte. Bei der Stromtankstelle handelt es sich um von Betreibern in der Pyhrn-Priel-Region zur Verfügung gestellte Ladesäule samt Steckdosen.
Der Nutzer nimmt zur Kenntnis, dass die Betreiber im Rahmen der Stromtankstelle ausschließlich den Stromanschluss an der dafür bezeichneten Stelle zur Verfügung stellen.
Die 230V/16A 230V sind Schutzklasse IP44 gesichert und die Ladesäule von einer akkreditierten Prüfstelle abgenommen.
Die Stromtankstelle ist nicht durch Personen der Betreiber gesichert oder überwacht. Der Nutzer ist daher selbst ausschließlich für die Sicherung seines Equipments etc. verantwortlich.

2. Art und Dauer der Nutzung
Die Benutzung der Stromtankstelle ist entgeltfrei. Für die Nutzung der Stromtankstelle ist ausschließlich der dafür vorgesehene Abstellplatz vor der Stromtankstelle zu benutzen. Hierbei ist die Straßenverkehrsordnung (StVo) einzuhalten. Die Benutzung erfolgt auf eigene Gefahr. Für aus der Benutzung resultierende Schäden (wie beispielsweise am Fahrzeug) übernimmt Betreiber keine Haftung. Der Nutzer verpflichtet sich, alle Sicherheitsvorkehrungen zu beachten und vorzunehmen, wie beispielsweise die Kabelverbindung so herzustellen, dass etwaige Behinderungs- und Verletzungsgefahr Dritter hintangehalten werden.
Entstandene Schäden an der Stromtankstelle sind sofort den Betreibern zu melden. Der Benutzer hat für alle aus der Benutzung resultierenden Schäden aufzukommen. Eine Haftung seitens der Betreiber ist ausgeschlossen. Das für die Nutzung der Stromtankstelle erforderliche technische Equipment (wie beispielsweise Ladekabel) ist vom Nutzer beizubringen bzw. kann wie auf der E-Zapfsäule beschrieben ausgeborgt werden.

3. Widerruf der gestatteten Nutzung
Es besteht kein Rechtsanspruch auf Nutzung der Stromtankstelle. Die Betreiber halten sich das Recht vor, eine Nutzung jederzeit ohne Angabe eines Grundes abzulehnen oder zu widerrufen.
Die Betreiber können ohne Angabe von Gründen die Stromtankstelle jederzeit auflassen, technisch verändern oder die Nutzung nicht mehr gestatten.

Foto: Leopold Postlmayr