Stand der Energieautarkie der Region (in % ohne Industrie & Gewerbe (2010))

Dienstag, 2. November 2010

Stromtankstelleneröffnung


Am 27.10.2010 wurde die 1. kombinierte Fernsprech-Stromtankstelle von der Fa. Telekom in OÖ., mit Wirtschaftslandesrat KommR Viktor Sigl bei Kaiserwetter eröffnet. Mit dabei waren auch KommR Ing. Rudolf Mark, der Präsident des Vereins, sowie der Abgeordnete zum Nationalrat Johann Singer, Landtagsabgeordneter BM Dr. Christian Dörfel, sowie die Bürgermeister aus der Region, Gabriele Dittersdorfer, Helmut Wallner, Gerhard Lindbichler sowie Norbert Vögerl. Die Anlage kann vorläufig kostenfrei per SMS oder Karte benutzt werden.
Im Rahmen dieser Veranstaltung gab es auch verschiedene E-Fahrräder sowie E-Scooter zu testen. Zum ersten Mal in der Geschichte gelang es auch einem E-Fahrzeug (Tesla Roadster der Telekom) mit einer Ladung von Wien bis Windischgarsten zu fahren.

Mit der Eröffnung der E-Tankstelle, wurde ein erster Schritt in Richtung E-Mobilität in der Region getan. Es ist geplant in den nächsten Monaten in allen 9 Gemeinden der Region Stromtankstellen zu installieren. Damit ist die Region für die Zukunft bestens vorbereitet. Die E-Mobilität, als Megatrend unserer Zeit, wird sich zuerst in den Ballungszentren ausbreiten. Daher ist es wichtig die Infrastruktur bei uns am Lande schon jetzt bereitzustellen. So wird unsere Region für die Erholungssuchenden mit E-Mobilen nicht nur erreichbar sein, sondern auch die Rückfahrt wird durch die Stromtankstellen sichergestellt sein.

Dienstag, 19. Oktober 2010

Eröffnung der ersten Oberösterreichischen Telefonzelle mit integrierter Stromtankstelle von A1 Telekom Austria in Windischgarsten


Oberösterreich erhält seine erste Telefonzelle mit integrierter Stromtankstelle in Windischgarsten. Als Mitglied des Vereines „Energieautarke Region Pyhrn-Priel“ (2009 gegründet) haben sich Windischgarsten und alle Mitgliedsgemeinden zum Ziel gesetzt, die lokalen Ressourcen für die Energieerzeugung zu nützen. Dazu gehören Kleinwasserkraftwerke, Photovoltaik und Biomasse. Elektromobilität ist dabei ein wichtiger Bereich, denn als Tourismusgemeinde ist eine saubere intakte Umwelt oberstes Ziel.

Wir laden Sie herzlich am Mittwoch, den 27. Oktober 2010 um 13:30 Uhr zur Eröffnung der Stromtankstelle ein.

Im Anschluss an die Eröffnung laden wir Sie ins Kulturhaus Römerfeld zu einer kleinen Stärkung. Gleichzeitig ist die Bevölkerung eingeladen diverse E-Fahrzeuge u.a. den Tesla Roadster – einen „grünen“ Sportflitzer - E-Scooter und E-Bikes zu testen.

Eröffnung durch:
- KommR Viktor Sigl, Wirtschaftslandesrat Oberösterreich
- Werner Etzelsdorfer, Leitung Public Sector & Health Care Region Nord A1 Telekom Austria
- Ing. Norbert Vögerl, Bürgermeister von Windischgarsten
-KommR Ing. Rudolf Mark, geschäftsführender Gesellschafter der Fa. Mark Metallwarenfabrik GmbH sowie Präsident des Vereines Energieautarke Region Pyhrn-Priel

Ort:
Kulturhaus Römerfeld, Windischgarsten
4580 Windischgarsten, Gleinkerseestrasse 13

Zeit:
Mittwoch, 27. Oktober 2010 - 13:30 Uhr

Start des Kindergarten und Schulprojektes: Pyhrn-Priel, Energie für Generationen


Die Auflagen für das Projekt konnten rechtzeitig erfüllte werden. So wurde nun die endgültige Zusage für die Förderung erteilt.

Aus diesem Grunde fand am 12.Oktober im Kulturhaus Windischgarsten die Startveranstaltung, Pyhrn-Priel, Energie für Generationen, statt. Es nahmen an die
50 Pädagogen aus der Region daran teil.

Dieses Projekt, dass im Rahmen von Innovation generation Regionen vom BMVIT ausgeschrieben wurde und jetzt von der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) weiter betreut wird, hat eine Laufzeit von 13 Monaten.

Im Konsortium sind 3 Kindergärten, 7 Volksschulen, 2 Hauptschulen und die Polytechnische Schule sowie 7 Firmen.

Als Forschungspartner ist die Fachhochschule Wels mit dabei.
Das Projekt wird mit knapp € 45.000 gefördert.

Weitere Informationen siehe: www.sonne-wind-wasser.at

Dienstag, 24. August 2010

Eckdaten der Energieanalyse der Haushalte für Vorderstoder

Die Haushalte von Vorderstoder verbrauchen pro Jahr:

Wärme 5.210 MWh 51 %
Die Wärme wird im Wesentlichen zu
36 % mit Ölheizungen und knapp
30 % von Holzheizungen erzeugt. Pellets stehen mit
11 % an dritter Stelle.

Der Anteil der erneuerbaren Energieträger bei der Wärme liegt bei 58 %, die Kosten bei rund 22%.

Strom 1.410 MWh 14 %
Treibstoff 3.560 MWh 35 %

Dies ergibt einen Gesamtenergieverbrauch von 10.180 MW pro Jahr.

In Summe sind dies Gesamtenergiekosten von mehr als € 965.000 für die Haushalte.

Es wurde ein Einsparpotential von knapp 20 % bzw. € 93.000 errechnet.

Eckdaten der Energieanalyse Haushalte für Klaus und Steyrling


Die Haushalte von Steyrling und Klaus verbrauchen pro Jahr:

Wärme 12.260 MWh 61 %
Bemerkenswert ist die Tatsache, dass die Wärme im Wesentlichen zu
37 % mit Holzheizungen und knapp
35 % von Ölheizungen erzeugt wird. Gas steht mit
11 % an dritter Stelle.

Strom 2.680 MWh 13 %
Treibstoff 5.100 MWh 26 %

Dies ergibt einen Energieverbrauch von 20.040 MW pro Jahr.

In Summe sind dies Gesamtenergiekosten von mehr als € 2 Mio. nur für die Haushalte.

Es wurde ein Einsparpotential von knapp 15 % bzw. € 300.000 errechnet.

Montag, 5. Juli 2010

Voläufige Förderzusage „generation innovation Region Pyhrn-Priel Erneuerbare Energie für Generationen“


Gestern erhielten wir die schriftliche Mitteilung, dass das Projekt vorläufig zur Förderung dem Fördergeber vorgeschlagen wurde. Neben Inhaltlichen Auflagen geht es auch um formale Auflagen die bis zum 14. September 2010 zu erfüllen sind.

Der Antrag wurde von den Hauptschuldirektoren Stallinger, Strasser aus sowie Postlmayr, vom Verein, ausgearbeitet und im Februar 2010 eingereicht.

Thema: Kinder und Jugendlich erforschen und entdecken die Vorteile von erneuerbarer Energie aus der Region in Theorie und Praxis

Kurztitel: Pyhrn-Priel – Erneuerbare Energie für Generationen


Konsortium:

  • Kindergarten Windischgarsten
  • Volksschule Windischgarsten
  • Hauptschule I Kirchfeld Windischgarsten
  • Hauptschule II Römerfeld Windischgarsten
  • Polytechnische Schule Windischgarsten
  • Europäisches Zentrum für Erneuerbare Energie Güssing GmbH
  • LOTUS Technikleistungen, DI Dr. Martin Knittl-Frank
  • DI Dr. Martin Knittl-Frank
  • DTEC GmbH Dynamic Technology
  • Xolar GmbH
  • Fux-Schröckenfux Gruppe GesmbH
  • Regionalmanagement OÖ GmbH - Geschäftsstelle Steyr-Kirchdorf
  • Technologie- und Innovationszentrum GmbH

Mit der Überarbeitung wird versucht den Teilnehmerkreis bei den Schulen noch zu erweitern.

Kurzbeschreibung des Projekts:
Die Kinder bekommen durch das Projekt das Gefühl für die in der Natur vorkommen Ressourcen. Sie erleben Sonne, Wind und Wasser als Energieträger.
In den bestehenden Wasserpark bzw. in Wiesenbächen bauen die Kindergartenkinder unter Anleitung der Schüler aus den beiden Hauptschulen einfache Wasserräder. Sie lernen damit die Nutzung der Wasserenergie in der Gegenwart. Weiters erhalten sie einen Einblick in die Nutzung der Wasserenergie in der Vergangenheit, wie sie in unseren Tälern bei der Sensenherstellung und in Wassermühlen geschah.

Durch die Stärkung des Umweltbewusstseins und des Umweltschutzgedankens entsteht eine Stärkung des regionalen Bewusstseins die in weiterer Folge zu energiebewusstem und nachhaltigem Handeln führt.

Aufbauend auf die Nutzung der Wasserkraft in Sensenwerken und Wassermühlen hat unsere Region eine große Vergangenheit im Nutzen der Wasserkraft zur Erzeugung von Strom. Die Schüler besuchen die alten Kraftwerke Trattenbach in Spital am Pyhrn, sowie das Kraftwerk im Sensenwerk Roßleithen. Zusätzlich zur Nutzung der Wasserkraft experimentieren die VolksschülerInnen unter Anweisung der SchülerInnen der Polytechnischen Schule mit Windenergie und der direkten Nutzung der Sonnenenergie. Als Projekte sind verschiedene Formen von Wasserrädern bis hin zu Turbinen, Windräder sowie Solarduschen geplant.

Zusätzlich den oben genannten Kompetenzen erkennen die SchülerInnen die Möglichkeiten die Ihnen die Techniken der erneuerbaren Energie in Form von neuen Berufen und Wirtschaftszweigen in Gewerbe, Industrie und Landwirtschaft bieten. Die am Projekt Beteiligten erhalten durch Vernetzung mit externen Fachleuten zusätzlichen Input in den Bereichen Fotovoltaik, Elektronik, Solar- und Steuerungstechnik. Die LehrerInnen entwerfen und bauen mit den SchülerInnen kleine Geräte und Maschinen, die fotovoltaisch betrieben werden (Handyladestation, Elektroauto, Glashausheizung….). Dies führt in weiterer Folge zu einem bewussten und selbstverständlichen Zugang zu alternativen Energieformen.

Das Projekt ist von Herbst 2010 bis Herbst 2011 geplant.

Montag, 14. Juni 2010

Wertschöpfung und Arbeitsplätze - Besuch in Güssing am 12.06.2010


Interessierte aus der Pyhrn-Priel Region sowie einige Gäste nahmen die Gelegenheit war und überzeugten sich Vorort von den umgesetzten Energie-Projekten in Güssing. Bei außergewöhnlich heißen Temperaturen, bis zu 34 Grad, vermittelte Herr Bürgermeister Bernhard Deutsch von der Gemeinde Strem, sehr gute Einblicke in die Energiewelt des ökoEnergielandes.

Beginnend mit einer Präsentation im Technologiezentrum über die Entwicklung von Güssing und der Ausgangssituation vor 20 Jahren, wurde dann das Biomassekraftwerk besichtigt. Hier werden Hackschnitzel vergast und das entstehende Gas in Strom und Wärme umgewandelt. Der Wirkungsgrad beträgt dabei bis zu 85 %. Daran angeschlossen sind eine innovative Methanierungsanlage sowie eine Anlage zur Erzeugung von Flüssiggas sowie eine eigene Gastankstelle. In einem angebauten Technologiezentrum arbeiten Forscher und Wissenschaftler aus aller Welt an der Weiterentwicklung der Holzvergasung.

Nach dem Mittagessen in der Gemeinde Strem wurde die Biogasanlage im Ort besichtigt. Die elektrische Leistung liegt bei 500 KW. Auffällig war die geringe Geruchsbelästigung. Die Anlage wird vorwiegend mit Mais und Gras betrieben. Der ausreagierte Biomasserest wird wieder auf die Felder in der Umgebung ausgebracht. Anschließend wurde die Fernwärme Urbersdorf besichtigt. Hier wird auch die Solarthermie parallel zu einem Hackschnitzl-Kessel genutzt. Es werden nur mehr vereinzelt Ölkessel betrieben. Der letzte Punkt der Tour war der Besichtigung der Solarschule. Im Rahmen des Gymnasiums wird hier eine einschlägige Ausbildung angeboten.

Das Modell Güssing ist für unsere Region sicher nicht direkt umsetzbar. Dennoch wurde klar, was mit Unternehmergeist und auch einer Portion Sturheit bei der Verfolgung von Visionen, realisiert werden kann. Die Vervierfachung der Kommunalsteuer, in 16 Jahren, sowie die Schaffung von ca. 1.100 Arbeitsplätzen, sprechen für sich.

Güssing ist bei Wärme (Haushalt und Industrie) zu 97 % autark und bei Strom (Haushalt und öffentliche Gebäude) zu 130 %.

Die Heimreise führte dann über eine sehr netten Buschenschank in der Nähe von Fürstenfeld wieder nach Hause.