Stand der Energieautarkie der Region (in % ohne Industrie & Gewerbe (2010))

Montag, 16. April 2012

Sonnenstrom für alle


Am Freitag den 04.05.2012, um 19 Uhr 30 Uhr am Europäischen Tag der Sonne, findet im Kulturhaus Römerfeld in Windischgarsten in Vortrag mit dem Titel: „Sonnenstrom für alle“ statt.

Als Vortragender konnte Hr. Ing. Norbert Miesenberger vom Energiebezirk Freistadt (EBF) gewonnen werden. Im Bezirk Freistadt wird gerade ein 2 MW Fotovoltaik Projekt mit Bürgerbeteiligung umgesetzt. Damit können ca. 600 Haushalte mit Sonnenstrom versorgt werden.

Die Klima- und Energiemodellregion Pyhrn-Priel ist dabei ein ähnliches Projekt auszuarbeiten. Diese Veranstaltung soll der Auftakt dazu sein.

2. Energiestammtisch


Am Freitag den 20. April 2012 um 20 Uhr findet im Nationalparkrast in St. Pankraz zum zweiten Mal ein Energiestammtisch statt.

Thema werden diverse Projekte zur Nutzung der regionalen Energie in der Region sein. Es wurde dazu auch ein Energiespezialist, mit Bezug zur Region Pyhrn-Priel eingeladen.

Montag, 2. April 2012

Stromtanken in der Pyhrn-Priel-Region


Emissionsfrei in der Pyhrn-Priel Region – Newtimer willkommen

Stromtanken in der Pyhrn-Priel Region

Auf Initiative des Vereines „Energieautarke Region Pyhrn-Priel“ wurden in der Region 11 öffentlich zugängliche Stromtankstellen installiert. 10 der hochwertigen E-Zapfsäulen wurden von der Fa. Mehler (ME) zur Verfügung gestellt. Die Internetanbindung führte die Fa. Edtbauer (pptv) durch.
ENAMO GmbH, eine Tochter der Firma Energie AG, liefert 100 % Ökostrom.

Die Pyhrn-Priel-Region hat damit das dichteste Stromtankstellennetz in ganz Österreich und profiliert sich als Vorreiter in Sachen sanfte Mobilität und Klimaschutz.

An den Stromtankstellen der Region können E-Bikes, E-Scooters wie auch E-Autos aufgeladen werden. Grundsätzlich funktionieren alle Stromtankstellen gleich, einzig und allein die A1 Telekom Austria Tankstelle beim Kulturhaus in Windischgarsten unterscheidet sich geringfügig in der Funktionsweise.
Die Nutzungsbedingungen, siehe unten, sind einzuhalten.

Die Stromtankstellen sind auch unter Elektrotankstellen zu finden.

Standorte
Postleitzahl
Ort
Strasse
Nr.
Typ
Koordinaten
4580
Edlbach
Edlbach
96
ME
47.70715223
14.35014980
4582
Edlbach
Mitterweng
7
ME
47.70813409
14.36013835
4573
Hinterstoder
Hinterstoder
38
ME
47.69939729
14.15329030
4564
Klaus
Klaus
62
ME
47.83206305 14.15725715
4572
St. Pankraz
St. Pankraz
15
ME
47.76451139 14.20702886
4582
Spital am Pyhrn
Stiftsplatz
4
ME
47.66531687 14.34002553
4571
Steyrling
Steyrling
104
ME
47.80558422 14.12794535
4574
Vorderstoder
Vorderstoder
4
ME
47.71259447
14.22395122
4581
Rosenau
Hengstpass
60
ME
47.70190782 14.46073616
4575
Roßleithen
Pichl
2
ME
47.72372255 14.30799030
4580
Windischgarsten
Bahnhofstrasse
 
ME
47.71889008 14.32875242
4580
Windischgarsten
Gleinkerseestraße
13
A1
47.72108581
14.32293847


Ausstattung
Alle Stromtankstellen verfügen über 3 bis 4 Eurostecker CEE, 3-polig (Campingstecker) 230 V, 16 A.
Die E-Zapfsäulen müssen mit einer Tankkarte (RFID-Karte) aktiviert werden. Dabei kann pro Karte nur ein Steckerplatz aktiviert werden.
Adapterkabel sowie RFID-Karten können bei den Tourismusbüros oder in der Nähe befindlichen Gasthäusern und Gemeindeämter geliehen werden.
Bei der A1 Telekom Austria Anlage, Standort Kulturhaus Windischgarsten, ist es auch möglich, einen Steckerplatz mit dem Mobiltelefon per SMS zu aktivieren. Für diese Anlage ist auch eine eigene RFID-Karte notwendig. Sie kann kostenlos unter www.a1.net/stromtankstelle angefordert werden.

Keep-Me-Boxen bei ME E-Zapfsäulen
Zur Aufbewahrung persönlicher Dinge bzw. Deponierung von Ersatzakkus oder Sicherung von Ladegeräten stehen bei ME-Zapfsäulen zwei Boxen mit Kabeldurchgangsöffnungen zur Verfügung. Gegen eine Euro-Münze, die innen eingeworfen wird, kann der Schlüssel vorübergehend mitgenommen werden.

Tankablauf ME E-Zapfsäulen
Halten Sie die RFID-Karte an die schwarze Stelle in der Mitte der Zapfsäule Anschließend beginnen alle freien Steckplätze rot zu blinken. Innerhalb von 10 Sekunden sollte angesteckt werden sonst deaktiviert sich der Steckplatz wieder und der Vorgang muss von Neuen begonnen werden. Bei voller Batterie wird die Stromzufuhr automatisch unterbrochen. Dies gilt auch, wenn der Stecker abgezogen wird.

Tankablauf-Stromtankstelle A1 (Windischgarsten, Kulturhaus):

Laden mittels SMS
1. Der LED Balken leuchtet mit permanentem Farbwechsel – Die Ladesäule ist frei
2. Verbinden Sie das Fahrzeug mit einer freien Steckdose an der Ladesäule.
Der LED Balken leuchtet blau
3. Senden Sie eine SMS mit der ID der Ladesäule an die angegebene Rufnummer.
Die ID der Ladesäule ist oberhalb der Steckdose ersichtlich.
4. Nach erfolgter Identifizierung wird das Fahrzeug geladen
Der LED Balken leuchtet rot.
5. Der Aufladevorgang endet, wenn
a. die Batterie des Fahrzeuge vollgeladen ist und diese somit keinen Strom
mehr aufnimmt oder
b. wenn der Aufladevorgang durch den Nutzer abgebrochen (der Stecker
abgezogen) wird. Der LED Balken leuchtet grün.

Laden mittels kontaktloser Karte (RFID-Karte)
1. Der LED Balken leuchtet mit permanentem Farbwechsel – Die Ladesäule ist frei
2. Halten Sie Die Karte oberhalb der Steckdose an die Säule.
Der LED Balken leuchtet blau
3. Verbinden Sie das Fahrzeug innerhalb von 10 Sekunden mit einer freien
Steckdose an der Ladesäule.
4. Nach erfolgter Identifizierung wird das Fahrzeug geladen. Der LED Balken leuchtet
rot.
5. Der Aufladevorgang endet, wenn
a. die Batterie des Fahrzeuge vollgeladen ist und somit keinen Strom mehr
aufnimmt oder
b. wenn der Aufladevorgang durch den Nutzer abgebrochen (der Stecker
abgezogen) wird. Der LED Balken leuchtet grün. Aufladevorgang beenden.

Sollte der Stecker abgezogen werden, wird der Aufladevorgang unterbrochen und kann erst wieder nach Anmeldung an der Ladesäule gestartet werden.
Unterbrechung des Ladevorganges. Die Steckdose ist aus Sicherheitsgründen mit einem Berührungssensor ausgestattet. Sollte der Stecker berührt werden, so wird der Ladevorgang unterbrochen. Der LED Balken leuchtet grün. Sobald die Steckdose wieder frei ist, wird der Ladevorgang fortgesetzt. Der LED Balken leuchtet dann wieder rot.

Kosten
Das Stromzapfen für die ME-Anlagen ist zumindest für die nächsten 2 Jahre gratis.

Persönliche Stromtankkarte (ME) für die Pyhrn-Priel-Region
Es ist möglich, eine eigene Tankkarte für die 11 E-Zapfsäulen der Pyhrn-Priel-Region gegen eine Spende von € 20,- an den Verein zu bekommen. Die Tankkarten funktionieren auch bei Anlagen von ME am Donauradwanderweg und in Eberstallzell bei der PV-Anlage der Energie AG (Änderungen der Betreiber vorbehalten)…“
Wegen Umstellung des Systems werden bis auf weiteres keine Karten mehr ausgegeben.
Die Karten können unter Tel.: +43 664 8516589 oder mailto:office@energieregion.eu angefordert werden.

E-Bike-Vermietung
Windischgarstnerhof, Edlbach +43 7562 7331
Pachleitner, Hinterstoder +43 7564 5205


Nutzungsbedingungen in Anlehnung an die Nutzungsbedingungen der A1 Telekom Austria AG
Mit Inanspruchnahme der Stromtankstelle bzw. E-Zapfsäulen akzeptiert der Nutzer gegenständliche
Nutzungsbedingungen.

1.Allgemeine Nutzungsvoraussetzungen
Eine Nutzung der Stromtankstelle ist ausschließlich Privatpersonen für die Aufladung von
elektrobetriebenen Fahrzeugen (Scootern und Elektrofahrrädern sowie Elektroautos)
gestattet.
Die Identifizierung erfolgt mittels SMS oder kontaktloser Karte.
Bei der Stromtankstelle handelt es sich um von Betreibern in der Pyhrn-Priel-Region zur
Verfügung gestellte Ladesäule samt Steckdosen.
Der Nutzer nimmt zur Kenntnis, dass die Betreiber im Rahmen der
Stromtankstelle ausschließlich den Stromanschluss an der dafür bezeichneten Stelle zur
Verfügung stellen.
Die 230V/16A 230V sind Schutzklasse IP44 gesichert und die Ladesäule von einer
akkreditierten Prüfstelle abgenommen.
Die Stromtankstelle ist nicht durch Personen der Betreiber gesichert oder
überwacht. Der Nutzer ist daher selbst ausschließlich für die Sicherung seines Equipments
etc. verantwortlich.

2. Art und Dauer der Nutzung
Die Benutzung der Stromtankstelle ist entgeltfrei. Für die Nutzung der Stromtankstelle ist
ausschließlich der dafür vorgesehene Abstellplatz vor der Stromtankstelle zu benutzen.
Hierbei ist die Straßenverkehrsordnung (StVo) einzuhalten. Die Benutzung erfolgt auf eigene
Gefahr. Für aus der Benutzung resultierende Schäden (wie beispielsweise am Fahrzeug)
übernimmt Betreiber keine Haftung. Der Nutzer verpflichtet sich, alle
Sicherheitsvorkehrungen zu beachten und vorzunehmen, wie beispielsweise die
Kabelverbindung so herzustellen, dass etwaige Behinderungs- und Verletzungsgefahr Dritter
hintangehalten werden.
Entstandene Schäden an der Stromtankstelle sind sofort den Betreibern zu
melden. Der Benutzer hat für alle aus der Benutzung resultierenden Schäden aufzukommen.
Eine Haftung seitens der Betreiber ist ausgeschlossen.
Das für die Nutzung der Stromtankstelle erforderliche technische Equipment (wie
beispielsweise Ladekabel) ist vom Nutzer beizubringen bzw. kann wie auf der E-Zapfsäule beschrieben ausgeborgt werden.

3. Widerruf der gestatteten Nutzung
Es besteht kein Rechtsanspruch auf Nutzung der Stromtankstelle. Die Betreiber
halten sich das Recht vor, eine Nutzung jederzeit ohne Angabe eines Grundes abzulehnen
oder zu widerrufen.
Die Betreiber können ohne Angabe von Gründen die Stromtankstelle jederzeit
auflassen, technisch verändern oder die Nutzung nicht mehr gestatten.

Mittwoch, 29. Februar 2012

Samstag, 24. Dezember 2011

Treffen der oberösterreichischen Energiemodellregionenenmanger am 14.Dezember 2011 in Windischgarsten


Am Mittwoch, den 14. Dezember 2011 fand im Kulturhaus Römerfeld in Windischgarsten das 4. Klima- und Energiemodellregionenmanagertreffen Oberösterreichs statt. Schwerpunktthema war die Realisierung von Kleinwasserkraftwerken. Referent war Christoph Wagner, Präsidiumsmitglied von Kleinwasserkraft Österreich. Neben der Besichtigung eines Kleinkraftwerkes in Pießling stand auch der Vortrag "Licht, die reinste Energie" von Herrn Prof. Rudolf Taschner, Wissenschaftler des Jahres 2004, als Option auf dem Programm.

Herr Mag. Norbert Rainer vom Klimabündnis OÖ sowie Klimaschutzbeauftragter DI Andreas Drack vom Land der OÖ Landesregierung fuhren mit einem handelsüblichen Elektroauto von Linz nach Windischgarsten und erbrachten somit den Beweis, dass diese Strecke auch im Winter mit Elektroautos zu bewältigen ist. Bei der Ankunft des Autos hätte man mit dem restlichen gespeicherten Strom gar noch 20 weitere Kilometer fahren können. Die Machbarkeit, vermehrt Personen aus den Ballungszentren Linz, Wels und Steyr auf diesem Weg in die Pyhrn-Priel Region zu bringen, wurde somit wieder bewiesen.

Montag, 28. November 2011

Licht, die reinste Energie. Vortrag von Professor Taschner, Wissenschaftler des Jahres 2004


Am kommenden Mittwoch, den 14.12.2011 findet um 18 Uhr im Kulturhaus Römerfeld in 4580 Windischgarsten, Gleinkerseestraße 13, ein Vortrag von Professor Taschner statt.

Herr Professor Taschner setzt sich mit großem Aufwand dafür ein, dass die Mathematik der Öffentlichkeit zugänglich wird, und startete das Projekt math.space Mit seinen populärwissenschaftlichen Vorträgen und Publikationen
(Meilensteine der Mathematik, Mathematische Heldensagen…) versucht er sein Fachgebiet den Menschen näherzubringen. Dafür wurde er 2004 von den österreichischen Wissenschaftsjournalisten zum Wissenschaftler des Jahres gewählt.

Beim Vortrag, Licht, die reinste Energie, wird er darauf zu sprechen kommen, dass mit dem Licht, nämlich jenem der Sterne, die Astronomie und damit Wissenschaft überhaupt begann, dass die Gesetze der Optik auf ein tiefes mathematisches Prinzip hinweisen, nämlich jenes Extremalprinzip, wonach das Licht den Weg wählt, den es in der kürzestmöglichen Zeit zurücklegt, und dass man physikalisch eigentlich nur die Photonen am besten versteht, jene Teilchen, die man als die "reinsten" Energieträger ansehen kann.

Der Vortrag wird gemeinsam mit der Energieautarken Region Pyhrn-Priel, der FFG, der WKO Kirchdorf, der Raiffeisenbank Windischgarsten/Spital am Pyhrn und der „Gesunden Gemeinde“ veranstaltet.
Eintritt frei.

Donnerstag, 3. November 2011

Abschlussveranstaltung des Kinder- und Schulprojektes: „Pyhrn-Priel, erneuerbare Energie für Generationen“


Nach gut einem Jahr Projektarbeit fand nun der Abschluss im Kulturhaus Römerfeld in Windischgarsten statt. Die Veranstaltung begann um 15 Uhr bei etwas trüben und nasskaltem Wetter mit dem Testen verschiedener E-Fahrzeuge, die von den Firmen Russner und Polz zu Verfügung gestellt wurden.
Am Projekt, dass vom BMVIT mit knapp € 45.000 gefördert wurde, nahmen 3 Kindergärten, 7 Volksschulen, 2 Hauptschulen und die PTS aus der Pyhrn-Priel Region sowie 7 Firmen teil. Ziel war es, bei den Kindern und Schülern frühzeitig das Interesse an regionaler, umweltschonender und erneuerbaren Energie zu wecken. Im Rahmen der Projektarbeit wurden die Lehrer der Hauptschulen von der fh-Wels ausgebildet. Vorwiegend im Physik- und Werkunterricht wurden dann projektgemäße Schwerpunkte gelegt. Auch im Deutschunterricht und in „Kreatives Gestalten“ beteiligte man sich mit selbst bedruckten Stoffsackerl als Alternative zu Plastiksackerl. Hauptschüler, sogenannte Tutoren, gaben Ihr angeeignetes Wissen an die Kindergartenkinder und die Volksschulkinder weiter. Alleine für Exkursionen standen € 16.000 zu Verfügung. Am häufigsten wurde das Welios in Wels angefahren.

Mit großer Begeisterung zeigten die Schüler der Hauptschulen und der PTS aus Windischgarsten Ihre Exponate, die sie im Rahmen des Projektes erstellt haben, her und führten sie auch vor. Auch Seifenkisten, gebaut bei früheren Projekten, waren zu besichtigen. Ehemalige Schüler, die jetzt schon bei namhaften Firmen im Lehrberuf stehen, waren anwesend und erklärten die Funktionsweise der Exponate. Großen Anklang fanden auch die während des Projektes erstellten Filme. Die Veranstaltung wurde auch noch durch die Beteiligung von den Firmen Dicketmüller und Waser mit der Ausstellung von Photovoltaik, Wärmepumpen und Biomassekessel aufgewertet.

Dir. Andreas Stallinger fasste das Projekt in seinem Vortrag zusammen und verwies auf die Wichtigkeit, die Kinder schon in jungen Jahren auf die Vorteile der erneuerbaren Energie hinzuweisen um die notwendige Energiewende sicher zu stellen.

Ing. Armin Themeßl, von der AEE - Arbeitsgemeinschaft ERNEUERBARE ENERGIE, behandelte im anschließenden Vortrag die richtige Vorgangsweise bei der Energieeffizienzsteigerung von Häusern. Im Rahmen des Vortrages wurde auch ein € 1.000 – Gutschein der Fa. Fröhling verlost. Der glückliche Gewinner war Herr Erwin Lichtenwöhrer.

Den Abschluss bildete der Vortrag von Hrn. DI Staufer aus Molln mit dem Titel „ Energiewende – Rückkehr zum menschlichen Maß“.