Dienstag, 17. Juli 2012
Nahwärme Hinterstoder baut aus
Seit 1998 liefert die Nahwärme Hinterstoder eGen für ihre mittlerweile 29 Kunden im Ortskern von Hinterstoder Wärme aus regionalen Hackschnitzeln. 26 Land- und Forstwirte aus der Region betreiben die Anlage und liefern den Brennstoff. Dabei werden jährlich 260.000 l Heizöl und knapp 705.000 kg umweltschädigendes CO2 eingespart.
Nach intensiven Untersuchungen wurde nun im Mai 2012 mit der Erweiterung des Nahwärmenetzes Richtung Mühlboden, Mitterstoder begonnen. Ursprünglich war ein 2. Heizwerk geplant. Untersuchungen ergaben jedoch, dass eine Verbindungsleitung zum bestehenden Heizwerk auf lange Sicht die kostengünstigere Variante ist.
Derzeit werden die Nahwärmerohre verlegt. Im Oktober wird der Heizbetrieb aufgenommen. Die Anlage wird damit um 630 kW Anschlussleistung erweitert. Mit drei Öfen von 150 kW, für den Sommerbetrieb, bis zu 1350 kW gesamt für den Vollbetrieb im Winter, wird eine hohe Ausfallssicherheit und ein optimaler Wirkungsgrad bei unterschiedlichen Wärmebedarfsmengen erreicht. Das Heizwerk verfügt auch über ein eigenes Notstromaggregat, um bei Stromausfall den Betrieb sicher zu stellen. Mit der Erweiterung können zusätzlich über 100.000 l Heizöl und mehr als 320.000 kg Co2 jährlich eingespart werden. Neben dem Umweltschutz trägt diese Investition von mehr als einer halben Million Euro, zur Stärkung der regionalen Wertschöpfung bei. Nach einer Darstellung des Biomasseverbandes, beträgt die verbleibende Wertschöpfung in Österreich durch Biomasseheizungen nahezu 100 % und bei Öl- oder Gasheizungen nur 41 %.
Die jedes Jahr benötigten 6.000 Schüttraummeter Hackschnitzel werden zu mindestens 80 % von Bauern im Umkreis von weniger als 10 km geliefert.
Die Kosten für die Verbraucher liegen um ca. 15 % unter denen einer vergleich- baren Ölheizung.
Die Nahwärme Hinterstoder setzt somit einen weiteren großen Schritt in Richtung Energieautarkie.
Foto Postlmayr: Obmann und Geschäftsführer Roland Ramsebner und Obmannstellvertreter Heinz Kohlmayr freuen sich über den Baufortschritt.
Donnerstag, 5. Juli 2012
Energiekosten? Für meinen Betrieb kein Problem mehr!
„In vielen Betrieben rechnet sich mehr Energieeffizienz und die Umstellung auf Erneuerbare Energien in wenigen Jahren.“
So das Resümee der Informations-veranstaltung „Energieeffizienz im Tourismus“, die Ende Juni in Windischgarsten in Zusammenarbeit von WKO Kirchdorf und der Energieautarken Region stattfand. DI Friedrich Brandstetter von der Initiative des Lebensministeriums „klima:aktiv – erneuerbare Wärme“ und Josef Mösl vom Energiedienstleister „Proenergy Contracting“ stellten erprobte Möglichkeiten vor, um die Energiekosten zu senken und gleichzeitig das Wohlbefinden der Gäste weiter zu verbessern.
Investitionen in Energieeffizienz und Erneuerbare Wärme
Ein gutes Energiemanagement im Betrieb kann ohne Investitionen zu Kosteneinsparungen führen. Systeme und Prozesse werden optimiert, sodass eine Verbesserung der energiebezogenen Leistung, der Energieeffizienz, der Energienutzung und des Energieverbrauchs erreicht wird. Mittelfristig sind Investitionen in eine neue Heizanlage und die thermische Sanierung der Gebäudehülle ökonomisch und ökologisch ein gutes Geschäft! Gerade Gastronomie- und Tourismusbetriebe haben einen hohen Wärmebedarf und können durch die Heizungsumstellung auf Erneuerbare Energieträger massiv profitieren.
Unterstützung einholen!
Das Land Oberösterreich bietet gemeinsam mit dem Lebensministerium im Rahmen einer Beratungsaktion eine Förderungen von 75 % der Beratungskosten an. Einfach beim oberösterreichischen Energiesparverband unter 0732 - 7720 - 14381 anrufen, Beratungstermin einholen und fachkundige und unabhängige Information einholen.
Investieren und attraktive Förderungen beziehen!
Energieeinsparung und die Nutzung erneuerbarer Energie lohnen sich durch aktuelle, attraktive Förderungen von Land Oberösterreich und Bund noch mehr. Insgesamt sind für umweltrelevante Maßnahmen um die 40 % Förderung möglich. Infos dazu finden sich unter folgenden Homepages:
„Für die Umstellung auf Erneuerbare Energie waren die Voraussetzungen noch nie so gut wie jetzt. Leistungsfähige Technologien mit hohem Komfort und niedrigsten laufenden Kosten stehen den teuren fossilen Brennstoffen wie Erdgas und Heizöl gegenüber, deren Preisentwicklung stetig nach oben geht. Damit, und mit attraktiven Förderbedingungen, werden Investitionen in Erneuerbare Energie in wenigen Jahren refinanziert“, betonte DI Leopold Postlmayr von „Energieautarke Region Pyhrn-Priel“.
Vom Ölpreis unabhängig - Investition in 3,5 Jahren amortisiert
Das Vitalhotel Stoderhof in Hinterstoder hat durch die Umstellung von Heizöl auf Pellets die Brennstoffkosten mehr als halbiert. Der Verbrauch von Heizöl lag vor der Umstellung bei 32.000 Liter pro Jahr. Die explodierenden Ölpreise haben Familie Fruhmann dazu bewogen, sich um Alternativen umzusehen. Aufgrund der attraktiven Förderungen haben sie sich 2011 für eine Komplettumstellung auf umweltfreundliche Holzheizungen entschieden. Zwei 75 kW Pellets-Anlagen sowie ein Scheitholzkessel sollten sich bei abgezogenen Förderungen in 3,5 Jahren amortisieren. Die Förderungen des Bundes und des Landes liegen bei insgesamt ca. 35 %. Neben dem Heizsystem wurde auch in eine effiziente Zeitsteuerung, geregelte Umwälzpumpen und optimierte Hydraulik investiert. Die jährliche CO2-Einsparung beträgt knapp 84 Tonnen CO2.
So das Resümee der Informations-veranstaltung „Energieeffizienz im Tourismus“, die Ende Juni in Windischgarsten in Zusammenarbeit von WKO Kirchdorf und der Energieautarken Region stattfand. DI Friedrich Brandstetter von der Initiative des Lebensministeriums „klima:aktiv – erneuerbare Wärme“ und Josef Mösl vom Energiedienstleister „Proenergy Contracting“ stellten erprobte Möglichkeiten vor, um die Energiekosten zu senken und gleichzeitig das Wohlbefinden der Gäste weiter zu verbessern.
Investitionen in Energieeffizienz und Erneuerbare Wärme
Ein gutes Energiemanagement im Betrieb kann ohne Investitionen zu Kosteneinsparungen führen. Systeme und Prozesse werden optimiert, sodass eine Verbesserung der energiebezogenen Leistung, der Energieeffizienz, der Energienutzung und des Energieverbrauchs erreicht wird. Mittelfristig sind Investitionen in eine neue Heizanlage und die thermische Sanierung der Gebäudehülle ökonomisch und ökologisch ein gutes Geschäft! Gerade Gastronomie- und Tourismusbetriebe haben einen hohen Wärmebedarf und können durch die Heizungsumstellung auf Erneuerbare Energieträger massiv profitieren.
Unterstützung einholen!
Das Land Oberösterreich bietet gemeinsam mit dem Lebensministerium im Rahmen einer Beratungsaktion eine Förderungen von 75 % der Beratungskosten an. Einfach beim oberösterreichischen Energiesparverband unter 0732 - 7720 - 14381 anrufen, Beratungstermin einholen und fachkundige und unabhängige Information einholen.
Investieren und attraktive Förderungen beziehen!
Energieeinsparung und die Nutzung erneuerbarer Energie lohnen sich durch aktuelle, attraktive Förderungen von Land Oberösterreich und Bund noch mehr. Insgesamt sind für umweltrelevante Maßnahmen um die 40 % Förderung möglich. Infos dazu finden sich unter folgenden Homepages:
- www.esv.or.at unter der Rubrik Unternehmen und Förderungen
- www.publicconsulting.at unter der Rubrik „Umweltförderung“
- www.kmu-scheck.at
- www.klimaaktiv.at Rubrik „Erneuerbare Energie“ und „Bauen & Sanieren“
„Für die Umstellung auf Erneuerbare Energie waren die Voraussetzungen noch nie so gut wie jetzt. Leistungsfähige Technologien mit hohem Komfort und niedrigsten laufenden Kosten stehen den teuren fossilen Brennstoffen wie Erdgas und Heizöl gegenüber, deren Preisentwicklung stetig nach oben geht. Damit, und mit attraktiven Förderbedingungen, werden Investitionen in Erneuerbare Energie in wenigen Jahren refinanziert“, betonte DI Leopold Postlmayr von „Energieautarke Region Pyhrn-Priel“.
Vom Ölpreis unabhängig - Investition in 3,5 Jahren amortisiert
Das Vitalhotel Stoderhof in Hinterstoder hat durch die Umstellung von Heizöl auf Pellets die Brennstoffkosten mehr als halbiert. Der Verbrauch von Heizöl lag vor der Umstellung bei 32.000 Liter pro Jahr. Die explodierenden Ölpreise haben Familie Fruhmann dazu bewogen, sich um Alternativen umzusehen. Aufgrund der attraktiven Förderungen haben sie sich 2011 für eine Komplettumstellung auf umweltfreundliche Holzheizungen entschieden. Zwei 75 kW Pellets-Anlagen sowie ein Scheitholzkessel sollten sich bei abgezogenen Förderungen in 3,5 Jahren amortisieren. Die Förderungen des Bundes und des Landes liegen bei insgesamt ca. 35 %. Neben dem Heizsystem wurde auch in eine effiziente Zeitsteuerung, geregelte Umwälzpumpen und optimierte Hydraulik investiert. Die jährliche CO2-Einsparung beträgt knapp 84 Tonnen CO2.
Mittwoch, 20. Juni 2012
Energieeffizienz für Tourismusbetriebe
Im Rahmen der Energiemodellregion Pyhrn-Priel und in Zusammenarbeit mit der WKO-Kirchdorf und klima:aktiv, findet am Freitag den 22.06. um 19:30 Uhr im Hotel Lavendel, Svetlinstrasse 7, ein Vortrag über Energieeffizienz für Tourismusbetriebe statt. Referieren werden die Energieexperten DI Fritz Brandstetter und Josef Mösl - proenergy. Im Zuge der Veranstaltung werden unter anderem energieeffiziente Wellnessbereiche, neue, erneuerbare Energiequellen und Energiecontracting für Tourismusbetriebe thematisiert.
Dienstag, 29. Mai 2012
Initiative: Energieautarke Region Pyhrn-Priel
Bis zu 80 % Energieeinsparung bei Umwälzpumpentausch
STROM VERWENDEN NICHT VERSCHWENDEN
Hocheffiziente Heizungspumpen reduzieren den Stromverbrauch gegenüber veralteten Pumpen um bis zu 80 %. In den meisten Heizungsanlagen verrichten derzeit noch überdimensionierte Umwälzpumpen mit einer Leistung von 80 bis 110 W ihre Arbeit. Die neue Heizungspumpengeneration benötigt für dieselbe Arbeit weniger als 20 Watt.
Pumpe mit hydraulischer und elektrischer Montage, inklusive 20 %MWst.
Voraussetzungen: 230 V, wasserseitig absperrbar, identisches Einbaumaß
Kooperationspartner:
Dicketmüller GesmbH
Tel.: +0664 2327632
Waser Dietmar Ing GmbH
Tel.: +0664 3931566
STROM VERWENDEN NICHT VERSCHWENDEN
Hocheffiziente Heizungspumpen reduzieren den Stromverbrauch gegenüber veralteten Pumpen um bis zu 80 %. In den meisten Heizungsanlagen verrichten derzeit noch überdimensionierte Umwälzpumpen mit einer Leistung von 80 bis 110 W ihre Arbeit. Die neue Heizungspumpengeneration benötigt für dieselbe Arbeit weniger als 20 Watt.
Pumpe mit hydraulischer und elektrischer Montage, inklusive 20 %MWst.
ab € 200.-Laufzeit der Aktion: Juni 2012 bis November 2012
Voraussetzungen: 230 V, wasserseitig absperrbar, identisches Einbaumaß
Kooperationspartner:
Dicketmüller GesmbH
Tel.: +0664 2327632
Waser Dietmar Ing GmbH
Tel.: +0664 3931566
Mittwoch, 9. Mai 2012
Montag, 7. Mai 2012
www.50plus.at testet E-Bike Angebot in der Pyhrn-Priel-Region
Windischgarsten, 30.04.2012. Noch vor dem offiziellen Start der Verleihsaison testete Andreas Hollinek von www.50plus.at die E-Bikes der heurigen Saison in der Pyhrn-Priel-Region.
Bei herrlichem Frühlingswetter startete die Fahrt bei der Verleihstelle Windischgarstnerhof in Edlbach. Nach einer gründlichen Einschulung ging es zum Gleinkersee, nach Roßleithen, Pichl und Rading. Mit E-Bikes ist auch weniger trainierten Radfahrern die Bewältigung größerer Steigungen möglich. Andreas Hollinek zeigte sich begeistert von der Leistungsfähigkeit der E-Fahrräder der heurigen Saison. Hollinek: "Mit dem E-Bike leise und emissionsfrei die Schönheiten des Garstnertales kennenlernen zu können, ist wirklich eine feine Sache!"
Montag, 23. April 2012
Der Verein, Energieautarke Region Pyhrn-Priel, lud zum 2. Energiestammtisch in der Nationalpark-Rast St.Pankraz ein
St. Pankraz, 20. April 2012. Biomasseheizwerke, sowie die Umsetzung von Fotovoltaik- und Kleinwasserkraftprojekten waren das Thema. Es fand ein reger Erfahrungsaustausch zwischen den Vertretern bestehender Biomasseheizwerke, wie Vorderstoder und Hinterstoder, sowie den Promotoren neuer Projekte statt. Im Bereich der Fotovoltaik ist ein Bürgerbeteiligungsmodell nach den Vorbild des Helios Sonnenstromprojektes im Bezirk Freistadt geplant. Dazu wird es am 04. Mai 2012 um 19 Uhr 30, dem europäischen Tag der Sonne, im Kulturhaus Römerfeld in Windischgarsten, einen Vortrag von Hrn. Ing. Miesenberger über das Sonnenstromprojekt im Bezirk Freistadt mit dem Titel: „ Sonnenstrom für alle“ geben. Hr. Ing Miesenberger ist Geschäftsführer der Helios, Sonnenstrom GmbH. Im Bereich der Kleinwasserkraftwerke sind fünf Projekte in der Vorplanungsphase.
Die Abklärung über die Realisierbarkeit erfolgte mit Chr. Wagner, dem Präsidenten der Kleinwasserkraft Österreich. Drei Projekte haben bereits den Planungsstatus erreicht. Am Ende wurde noch über die neuesten Förderungen auf dem Gebiet der erneuerbaren Energie informiert.
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