Hinterstoder, 26.09.2013. Seit einigen Tagen fährt der Tälerbus in Hinterstoder elektrisch. Harald Riedler von der Fa. Riedler-Reisen & Touristik GmbH, hat einen Vito-Bus mit 7 Sitzen in Betrieb genommen.
„Wir wollen einen wesentlichen Beitrag zu einer intakten Umwelt leisten“. So begründet der Firmenchef Harald Riedler seinen Entschluss einen elektrisch betriebenen Bus an zu schaffen. Der mit grüner Farbe und mit Blumen auffällig gestaltete Bus kommt als „Tälerbus“ im Stodertal zum Einsatz.
In Österreich gibt es offensichtlich nur vier Busse dieser Art. Aufgrund des attraktiven Mobilitätskonzeptes in Hinterstoder wurde der Hersteller davon überzeugt den Bus nach Hinterstoder zu liefern obwohl er eigentlich schon für Holland vorgesehen war.
Mit einer Leistung von 60 kW und eine Reichweite von ca. 130 km eignete es sich besonders für die Kurzstrecke. Der Elektroantrieb hat österreichische Wurzeln, denn er stammt von der Fa. Magna.
„Derzeit ist es von der Wirtschaftlichkeit noch ein Nullsummenspiel. Wir fördern aber durch unseren Beitrag die Weiterentwicklung der E-Mobilität “, ist sich Harald Riedler sicher. Damit können in Zukunft die noch beträchtlichen Anschaffungspreise weiter fallen. Mit ca. € 5 Stromkosten auf 100 km ist der E-Bus schon heute um rund 50 % billiger als ein vergleichbares Dieselfahrzeug.
Touristen kommen nun emissionsfrei und fast lautlos zu und von den gewünschten Ausgangspunkten Ihrer Unternehmungen. Ein weiterer Meilenstein im Sinne der Nachaltigkeit in der Pyhrn-Priel-Region.
Dienstag, 15. Oktober 2013
Samstag, 28. September 2013
Landesförderung für E-Autos ab 01.11.2013
Ab 1. November wird das Programm zur Markteinführung der Elektroautos starten. Dadurch wird eine Lücke geschlossen,
die bisher Privatpersonen von der Förderung ausgeschlossen hat, da seitens des Umweltministeriums nur Wirtschaftstreibende
und die öffentliche Hand beim Ankauf von Elektrofahrzeugen unterstützt wurden.
Das Energie-Ressort wird den Ankauf einen Elektroautos mit 1.500 Euro unterstützen. Dieses Programm wird befristet bis Ende 2014 aufgelegt und Ziel ist, auf diese Weise bis zu 1.000 Elektrofahrzeuge in den Verkehr in Oberösterreich zu implementieren.
Das Energie-Ressort wird den Ankauf einen Elektroautos mit 1.500 Euro unterstützen. Dieses Programm wird befristet bis Ende 2014 aufgelegt und Ziel ist, auf diese Weise bis zu 1.000 Elektrofahrzeuge in den Verkehr in Oberösterreich zu implementieren.
Samstag, 21. September 2013
E-Rallye Pyhrn-Priel
Beinahe lautlos über Berg und Tal und das ohne Emissionen ist bis jetzt noch ein Minderheitenprogramm. Dennoch
48 Teams nahmen dieses Jahr an der E-Rallye Pyhrn-Priel am 14. September 2013 teil. Das ist beinahe eine Verdopplung der Teilnehmer gegenüber voriges Jahr.
Aufgrund der großen Anzahl von neuen Fahrzeugen, die den in der EU genormten Stecker Typ 2 verwenden, stand dieses Mal
das Schnellladen mit bis zu 22 kW im Vordergrund. Die Ladeausrüstung kam von Fa. Mehler. Ein E-Auto kann, bei entsprechender Ausrüstung, in 1h vollgeladen werden.
Das ist eine wesentlich Verkürzung gegenüber dem Aufladen an einer Haushaltssteckdose mit 230 V.
An den Ladepunkten in der Steyrling und Hinterstoder wurden dafür große Leistungen an Ökostrom von der Energie AG bereit gestellt. So erbrachte eine einzelne Ladesäule mit vier Anschlüssen bis zu 40 kW. Der eigentliche Wettbewerb spielte sich beim Modellauto-, Seewayfahren und beim Spritsparsimulator des ÖAMTC , in Hinterstoder ab. Die besten drei ermittelten dann den Sieger mittels E-Kartrennen.
An den Ladepunkten in der Steyrling und Hinterstoder wurden dafür große Leistungen an Ökostrom von der Energie AG bereit gestellt. So erbrachte eine einzelne Ladesäule mit vier Anschlüssen bis zu 40 kW. Der eigentliche Wettbewerb spielte sich beim Modellauto-, Seewayfahren und beim Spritsparsimulator des ÖAMTC , in Hinterstoder ab. Die besten drei ermittelten dann den Sieger mittels E-Kartrennen.
Mittwoch, 28. August 2013
Exklusive Elektrofahrzeug Förderungen für Unternehmen, Gemeinden und Vereine in der Region
Die Pyhrn-Priel-Region ist seit 2010 eine Klima- und Energiemodellregion und wird durch den Klima- und Energiefonds gefördert. 106 Regionen dieser Art gibt es in Österreich – diese sind gemeinsam mit Pyhrn-Priel Vorreiter in Sachen erneuerbarer Energien, Energieeffizienz und Energiesparen. Der Modellregionenmanager initiiert und koordiniert vor Ort ganz konkrete Projekte. So sind z.B. die Projekte E-Zapfsäulen für jede Gemeinde oder das Nahwärmeprojekt Windischgarsten entstanden. Die Förderung durch den Klima- und Energiefonds ermöglicht jedoch nicht nur regionale Projekte, sondern eröffnet auch den Unternehmern und Unternehmerinnen unserer Region Möglichkeiten, exklusive Förderungen zu erhalten. Darunter fallen z.B. Fotovoltaik-Anlagen für öffentliche Gebäude, Mustersanierungen, oder die Förderung von E-Fahrzeugen. Diese Sonderförderung nur für Klima- und Energie Modellregionen gilt sowohl für Betriebe, Gemeinden als auch Vereine. Bis zu 4.000 Euro pro Fahrzeug werden gefördert und die Energie für die Fahrzeuge gibt es in Form einer geförderten PV-Anlage gleich dazu.
Die Einreichung ist noch bis 11.10. 2013 möglich. Für Informationen zu diesen Fördermöglichkeiten steht DI Leopold Postlmayr zur Verfügung.
Weitere Informationen unter: www.klimaundenergiemodellregionen.at und www.klimafonds.gv.at!
Foto: Tesla
Die Einreichung ist noch bis 11.10. 2013 möglich. Für Informationen zu diesen Fördermöglichkeiten steht DI Leopold Postlmayr zur Verfügung.
Weitere Informationen unter: www.klimaundenergiemodellregionen.at und www.klimafonds.gv.at!
Foto: Tesla
Dienstag, 6. August 2013
Mittwoch, 24. Juli 2013
230 % mehr Strom nach Revitalisierung
Spital am Pyhrn, 13.07.2013. Nach einer Bauzeit von sechs Monaten, konnte nun das Kleinwasserkraftwerk Aumühle am, 13.07.2013 in Betrieb genommen werden. Das neue Kraftwerkskonzept bringt eine Leistungssteigerung von über 230 % im Vergleich zur alten Anlage. Die elektrische Arbeit pro Jahr beträgt 420.000 kWh. Damit können über 80 Haushalte mit umweltfreundlichen, erneuerbaren Strom versorgt werden.
Die Wasserkraft der Teichl wird schon seit vielen Jahren für den Antrieb von Mühlen und Sägewerken genützt. Ursprünglich wurden zur Gewinnung der Wasserkraft auch bei der Aumühle Wasserräder benutzt. Später kam eine sogenannte Durchströmturbine zum Einsatz. Der Generator dazu, war noch für 110 V ausgelegt und kam aus Windischgarsten, wo er vorher für die Lieferung der elektrischen Energie zur Beleuchtung von Windischgarsten genützt wurde. Um 1935 wurden, vom Großvater des jetzigen Besitzers, zwei alte Francis-Turbinen in Eigenregie von 10 und 30 kW in eingebaut. Sie dienten lange Zeit zum Antrieb des Sägewerkes Aumühle. Das Sägewerk wurde 1997 geschlossen.
Nach einer Planungs- und Projektierungszeit von mehreren Jahren und einer Bauzeit von sechs Monaten konnte nun am 13.07.2013 die neue, nach dem letzten Stand der Technik ausgeführte Anlage, in Betrieb genommen werden. Als Turbine wird eine Kaplan-Schachtturbine verwendet. Ein bestehendes Schlauchwehr stellt die notwendige Fallhöhe von ca. 3 m sicher. Der Fischaufstieg stellt die Durchgängigkeit der Teichl im Bereich des Kraftwerkes für jede Art von Wassertieren sicher. Mit der Menge des jährlich erzeugten Stromes können mit einem durchschnittlichen E-Auto 2,1 Mio. km im Jahr, oder mit 210 E-Autos, 10.000 km pro Jahr gefahren werden.
Dieses Beispiel zeigt die Leistungsfähigkeit neuer technischer Konzepte und stellt ein überaus positives Beispiel für die Nutzung der heimischen Energieressourcen unter Einbeziehung des Naturschutzes dar.
Foto: Postlmayr
Die Wasserkraft der Teichl wird schon seit vielen Jahren für den Antrieb von Mühlen und Sägewerken genützt. Ursprünglich wurden zur Gewinnung der Wasserkraft auch bei der Aumühle Wasserräder benutzt. Später kam eine sogenannte Durchströmturbine zum Einsatz. Der Generator dazu, war noch für 110 V ausgelegt und kam aus Windischgarsten, wo er vorher für die Lieferung der elektrischen Energie zur Beleuchtung von Windischgarsten genützt wurde. Um 1935 wurden, vom Großvater des jetzigen Besitzers, zwei alte Francis-Turbinen in Eigenregie von 10 und 30 kW in eingebaut. Sie dienten lange Zeit zum Antrieb des Sägewerkes Aumühle. Das Sägewerk wurde 1997 geschlossen.
Nach einer Planungs- und Projektierungszeit von mehreren Jahren und einer Bauzeit von sechs Monaten konnte nun am 13.07.2013 die neue, nach dem letzten Stand der Technik ausgeführte Anlage, in Betrieb genommen werden. Als Turbine wird eine Kaplan-Schachtturbine verwendet. Ein bestehendes Schlauchwehr stellt die notwendige Fallhöhe von ca. 3 m sicher. Der Fischaufstieg stellt die Durchgängigkeit der Teichl im Bereich des Kraftwerkes für jede Art von Wassertieren sicher. Mit der Menge des jährlich erzeugten Stromes können mit einem durchschnittlichen E-Auto 2,1 Mio. km im Jahr, oder mit 210 E-Autos, 10.000 km pro Jahr gefahren werden.
Dieses Beispiel zeigt die Leistungsfähigkeit neuer technischer Konzepte und stellt ein überaus positives Beispiel für die Nutzung der heimischen Energieressourcen unter Einbeziehung des Naturschutzes dar.
Foto: Postlmayr
Sonntag, 30. Juni 2013
Biomasseheizwerk in Windischgarsten
W
indischgarsten, 08.05.2013. Nach mehreren Anläufen ist es nun soweit. Ein Biomasseheizwerk mit ca. 1, 4 MWh Heizleistung soll 2014 in Betrieb gehen. Damit werden an die 240.000 l Heizöl jährlich eingespart und Wertschöpfung in die Region gebracht, da die Anlage von Bauern aus der Region investiert, betrieben und mit regionaler Biomasse beliefert wird.
Die ersten Anfänge zur Realisierung eines Biomasseheizwerkes gehen auf das Jahr 2006 zurück. In den Jahren dazwischen gab es auch immer wieder Versuche tragfähig Projekte zu rechnen. Nun ist es, im Rahmen der Aktivitäten der Klima- und Energieregion Pyhrn-Priel, den Bauern aus der Region und dem Biomasseverband OÖ gelungen, eine umsetzungsreife Variante zu erarbeiten.
Der große Vorteil eines Biomasseheizwerkes liegt in der CO2-neutralen Verbrennung und im wartungsfreien und bedienungsfreundlichen Betrieb. Es wird nur Warmwasser anliefert. Es gelangt kein gefährlicher Brennstoff ins Haus bzw. muss gelagert werden. Schornsteine, und die Wartung für Brenngeräte entfallen. Es wird nur das bezahlt was als Wärme abgenommen wird.
Die Versorgungssicherheit mit Biomasse sucht seinesgleichen. Über 50 % der Fläche des Pyhrn-Priel-Gebietes sind mit Wald bedeckt. Momentan wird die dreifache Menge der für das zukünftige Heizwerk benötigten Menge an Hackschnitzel in andere Regionen transportiert und jedes Jahr wächst mehr des Brennstoffes nach.
Die Umsetzung des Heizwerkes stellt sicher, dass das Geld nicht ins Ausland fließt sondern in der Region bleibt. Das bewirkt eine Kaufkraftstärkung in der Region.
Das geplante Heizwerk soll am Ortsrand, in Zukunft gemeinsam mit anderen kommunalen Gebäuden, Richtung Gleinkersee errichtet werden. Es wird mit der modernsten Heiz- und Luftreinhaltetechnik ausgerüstet. Ein Heizungsstrang wird in Richtung Wohnbauten der WAG führen, ein zweiter über den Römerweg entlang der Schulen in den Ort, beim ehemaligen Gericht vorbei zum Kindergarten.
Obmann der bäuerlichen Genossenschaft ist Ing. Laurenz Stummer. Sein Stellvertreter Ing. Walter Aigner, der Ortsbauer von Windischgarsten.
Anfragen richten Sie bitte an
Ing. Laurenz Stummer Email: l.stummer@aon.at Tel.: +43 664 3510540
Foto: Symbolfoto HW Steegen, Postlmayr
indischgarsten, 08.05.2013. Nach mehreren Anläufen ist es nun soweit. Ein Biomasseheizwerk mit ca. 1, 4 MWh Heizleistung soll 2014 in Betrieb gehen. Damit werden an die 240.000 l Heizöl jährlich eingespart und Wertschöpfung in die Region gebracht, da die Anlage von Bauern aus der Region investiert, betrieben und mit regionaler Biomasse beliefert wird.
Die ersten Anfänge zur Realisierung eines Biomasseheizwerkes gehen auf das Jahr 2006 zurück. In den Jahren dazwischen gab es auch immer wieder Versuche tragfähig Projekte zu rechnen. Nun ist es, im Rahmen der Aktivitäten der Klima- und Energieregion Pyhrn-Priel, den Bauern aus der Region und dem Biomasseverband OÖ gelungen, eine umsetzungsreife Variante zu erarbeiten.
Der große Vorteil eines Biomasseheizwerkes liegt in der CO2-neutralen Verbrennung und im wartungsfreien und bedienungsfreundlichen Betrieb. Es wird nur Warmwasser anliefert. Es gelangt kein gefährlicher Brennstoff ins Haus bzw. muss gelagert werden. Schornsteine, und die Wartung für Brenngeräte entfallen. Es wird nur das bezahlt was als Wärme abgenommen wird.
Die Versorgungssicherheit mit Biomasse sucht seinesgleichen. Über 50 % der Fläche des Pyhrn-Priel-Gebietes sind mit Wald bedeckt. Momentan wird die dreifache Menge der für das zukünftige Heizwerk benötigten Menge an Hackschnitzel in andere Regionen transportiert und jedes Jahr wächst mehr des Brennstoffes nach.
Die Umsetzung des Heizwerkes stellt sicher, dass das Geld nicht ins Ausland fließt sondern in der Region bleibt. Das bewirkt eine Kaufkraftstärkung in der Region.
Das geplante Heizwerk soll am Ortsrand, in Zukunft gemeinsam mit anderen kommunalen Gebäuden, Richtung Gleinkersee errichtet werden. Es wird mit der modernsten Heiz- und Luftreinhaltetechnik ausgerüstet. Ein Heizungsstrang wird in Richtung Wohnbauten der WAG führen, ein zweiter über den Römerweg entlang der Schulen in den Ort, beim ehemaligen Gericht vorbei zum Kindergarten.
Obmann der bäuerlichen Genossenschaft ist Ing. Laurenz Stummer. Sein Stellvertreter Ing. Walter Aigner, der Ortsbauer von Windischgarsten.
Anfragen richten Sie bitte an
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Foto: Symbolfoto HW Steegen, Postlmayr
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