Stand der Energieautarkie der Region (in % ohne Industrie & Gewerbe (2010))

Mittwoch, 10. Juni 2015

Abschluss des Klimaschulenprojektes Pyhrn-Priel

Pyhrn-Priel, 08.06.2015. Am Freitag den 12. Juni 2015, von 14 bis 18 Uhr findet im Kulturhaus Römerfeld in Windischgarsten die Abschlussveranstaltung des Klimaschulenprojektes statt.

Kinder aus der Hauptschule I in Windischgarsten und aus den Volksschulen Vorderstoder, Rosenau und Mitterweng präsentieren ihre gewonnenen Erkenntnisse aus den Projekten. Neben Versuchen mit dem Energiepraxiskoffer, werden die Schüler auch die Verwendung von Energiemeßgeräten vorführen. Fotos und Filmen von den Aktivitäten und Exkursionen runden das Programm ab.

Für die Erwachsenen gibt es Fachvorträge über das Mitfahrnetzwerk flinc, über die Lichtplanung in Einfamilienhäuser sowie über regionale Lebensmittel.

Neben Eis für die Schüler gibt es zum Abschluss ein Buffet mit lokalen Spezialitäten für alle.

Foto: Ing. Georg Habacher

Konsumworkshops in der HS1 Kirchfeld

Am 9. und 10. April fanden die Konsumworkshops in der Hauptschule 1 Kirchfeld in Windischgarsten statt. Die Aufteilung auf 2 Tage, war aufgrund der benötigten Zeit (je 3 Unterrichtsstunden) notwendig.

Die Vortragende vom Klimabündnis stellte sich kurz vor. Danach folgte eine kurze Erklärung von Ing. Georg Habacher (Sekretär Verein Energieautarke Region Pyhrn-Priel) wie es zu diesem Workshop gekommen ist. Da die Schüler der 4. Klassen die Konsumenten von morgen sind, ist es besonders wichtig, dass sie über die Auswirkungen ihres Kaufverhaltens Bescheid wissen.

Zuerst wurden die Schüler um eine Einschätzung der Bevölkerungsverteilung auf unserer Erde gebeten. Danach wurden die Größenverhältnisse der Kontinente anhand einer Weltkarte gezeigt. Anschließend schätzten die Schüler die Verteilung des Geldes ein.

Um die Schüler intensiver mit den einzelnen Themen vertraut zu machen, wurden sie in Kleingruppen eingeteilt. Jede Kleingruppe beschäftigte sich mit einem anderen Thema. Beispiele dafür waren: Vergleich globale und regionale Produkte, Journalismus und die Welt, wie sie in Zukunft sein soll, Fairtrade, Unterschiede zwischen ökologisch hergestellten und konventionell produzierten T-Shirts, ….

Jede Gruppe hatte dafür ca. 45 Minuten Zeit. Die Ergebnisse wurden im großen Kreis präsentiert. Jeder Schüler/jede Schülerin hatte die Gelegenheit ihre Meinung dazu zu sagen.

Der Workshop endete mit einem Kuchen, der mit Ideen für eine bessere Zukunft verziert wurde.

Fotos: Ing. Georg Habacher

Lebensmittelworkshops in der HS1 Kirchfeld

Am 8. April fanden 3 Lebensmittelworkshops (je 2 Unterrichtseinheiten) in der Hauptschule 1 Kirchfeld in Windischgarsten statt.

Die Vortragende, Erika Kerbl vom LFI (Ländliches Fortbildungsinstitut), stellte sich kurz vor. Danach folgte eine kurze Erklärung von Ing. Georg Habacher (Sekretär Verein Energieautarke Region Pyhrn-Priel) wie es zu diesem Workshop gekommen ist. Erika Kerbl stellte anschließend die wichtigsten Gütesiegel vor und erklärte ihre Bedeutung. Zusätzlich wurden auch weitere Angaben wie der Barcode, der Herkunftscode und die Bedeutung von E-Nummern besprochen. Im Anschluss daran durfte sich jeder Schüler/jede Schülerin ein Produkt aussuchen. Dieses wurde von der jeweiligen Person analysiert. Die Ergebnisse wurden in der Runde präsentiert.

Um die Qualitätsunterschiede zwischen industriell hergestellten und regionalen Produkten erlebbar zu machen, wurde eine Lebensmittelverkostung durchgeführt. Dabei traten Joghurt und Brot aus industrieller Fertigung gegen regionale hergestellte Produkte an. Die Lebensmittel wurden ohne Verpackung präsentiert, um eine unbewusste Beeinflussung zu vermeiden. Zuerst durften die Schüler bekannt geben, welches Produkt ihrer Meinung nach besser schmeckt. Danach wurde abgefragt, welches aus der Region stammt. Das Ergebnis war eindeutig. Die Herkunft errieten die meisten. Alle Schüler, bis auf 2, gaben an, dass ihnen die regionalen Produkte besser schmecken.

Da die Schüler der 4. Klasse die Konsumenten von morgen sind, ist es besonders wichtig, ihnen den Unterschied zwischen regionaler Produktion und Importen zu vermitteln. Neben den Qualitätsunterschieden spielen auch regionale Wertschöpfung, Sicherung von Arbeitsplätzen in der Region und Schonung der Umwelt durch Vermeidung von Transporten eine wesentliche Rolle.

Damit das Wissen beim Einkauf auch über längere Zeit genutzt werden kann, bekamen die Schüler Broschüren über die Gütesiegel und die Bedeutung der E-Nummern.

Besonderer Dank gilt Frau Monika Ortler (Hinterbuchriegel) für das Brot und Frau Waltraud Gösweiner für das Joghurt. Sowohl Brot als auch Joghurt wurden extra für die Workshops frisch hergestellt. Ing. Georg Habacher holte sie direkt bei den Erzeugern ab.

Zusätzlich geht unser Dank an den Unimarkt Windischgarsten, der uns das industriell hergestellte Brot kostenlos zur Verfügung gestellt hat.

Ing. Georg Habacher bedankt sich bei den Schülern und Lehrern für das Interesse und die Mitarbeit.

Fotos: Ing. Georg Habacher

Freitag, 20. März 2015

Lichtworkshops in der Hauptschule 1 Kirchfeld

Am 4. März fanden 3 Lichtworkshops (je 2 Unterrichtseinheiten) in der Hauptschule 1 Kirchfeld in Windischgarsten statt.

Der Vortragende, Ing. Georg Habacher, stellte sich kurz vor. Nach ein paar Worten zum Verein Energieautarke Region Pyhrn-Priel ging es gleich richtig los. Der Mythen- und Wahrheit-Check stellte nicht nur die Schüler auf die Probe. Auch mancher Lehrer musste gut nachdenken. Danach folgte die gemeinsame Analyse der Symbole, die auf Leuchtmittelverpackungen vorkommen.

Fortgesetzt wurde mit den Faktoren für eine „Gute Beleuchtung“. Bei den Fachbegriffen zum Thema Licht ging es ans „Eingemachte“. Sehr schnell wurde den Schülern klar, dass manche Begriffe im Alltag vollkommen falsch verwendet werden. Das beste Beispiel dafür sind Lampe und Leuchte. Die Schüler der 4. Klassen können den Unterschied jetzt erklären. Die verschiedenen Leuchtmittel wurden mit Hilfe des Leuchtmittelkoffers vorgeführt. Dabei wurde besonderer Wert auf die Erwähnung der jeweiligen Vor- und Nachteile gelegt. Einige der dabei gestellten Fragen konnten von den Schülern beantwortet werden. Der Bauformenüberblick führte zu überraschten Gesichtern. Oftmals kann man erst bei genauem Hinsehen erkennen, welches Leuchtmittel man vor sich hat. Ein vielfach unterschätztes Thema ist das Lichtmanagement. Es führt zur Erhöhung des Komforts und kann dabei die Energiekosten um bis zu 85% senken. Im Anschluss daran folgten die „Merkmale guter Heimbeleuchtung“ sowie die „Einflussfaktoren für effizientes Licht“. Den Abschluss bildete ein Thema, mit dem kaum jemand gerechnet hatte. Die Auswirkungen des Lichts auf den Menschen können erheblich sein. Da die Schüler der 4. Klassen die Konsumenten von morgen sind, bekamen sie einen Kurzüberblick über den Verein Energieautarke Region Pyhrn-Priel sowie mehrere Leuchtmittel - Infofolder.

Ing. Georg Habacher dankt den Schülern für ihr Interesse und ihre Mitarbeit sowie dem teilnehmenden Lehrpersonal für die Unterstützung. Besonderer Dank gilt Direktor Andreas Stallinger für die Farbkopien der Workshopunterlagen und Ing. Josef Schiffler (Schiffler Lichttechnik in Traun) für das kostenlose zur Verfügung stellen des Leuchtmittelkoffers.

Unser Vereinssekretär, Ing. Georg Habacher, hat den Lichtworkshop selbst zusammengestellt. Dieser bildet einen Teil des aktuell laufenden Klimaschulenprojekts.

Foto: Kurt Buchegger

Lichtworkshops in den Volksschulen

Am 3. März fanden die Lichtworkshops in den Volksschulen Mitterweng und Rosenau am Hengstpass statt. Einen Tag darauf folgte die Volksschule Vorderstoder.

Der Vortragende, Ing. Georg Habacher, stellte sich kurz vor. Nach ein paar Worten zum Verein Energieautarke Region Pyhrn-Priel ging es gleich richtig los. Das Highlight des Workshops bildete die Vorführung der unterschiedlichen Leuchtmittel mit Hilfe des Leuchtmittelkoffers. Jedes Leuchtmittel wurde kurz erklärt und dann vorgeführt. Dabei wurde speziell darauf geachtet, für die Schüler leicht verständliche Namen zu verwenden (z.B.: Wolfi für die Glühbirne, wegen des Wolframglühfadens). Es wurde auch immer der jeweilige Fachbegriff erwähnt. Erstaunte Gesichter gab es, als die Schüler an einem LED-Leuchtstab eigenhändig dessen Wärmeentwicklung testen konnten. Ihre Hände blieben kühl.

Erstaunt war der Vortragende über das Interesse und Vorwissen der Schüler. Diese durften im Anschluss an die Leuchtmittelvorführung die farbigen Bilder der Leuchtmittel ausschneiden und ihrer jeweiligen Beschreibung zuordnen. Nach einer gemeinsamen Kontrolle wurden die Bilder aufgeklebt. Jedes Kind bekam eine Kurzinfo über den Verein Energieautarke Region Pyhrn-Priel und mehrere Leuchtmittel - Infofolder für seine Eltern mit.

Ing. Georg Habacher dankt den Schülern für ihr Interesse und ihre Mitarbeit sowie dem teilnehmenden Lehrpersonal für die Unterstützung. Besonderer Dank gilt Direktor Andreas Stallinger für die Farbkopien der Workshopunterlagen und Ing. Josef Schiffler (Schiffler Lichttechnik in Traun) für das kostenlose zur Verfügung stellen des Leuchtmittelkoffers.

Unser Vereinssekretär, Ing. Georg Habacher, hat den Lichtworkshop selbst zusammengestellt. Dieser bildet einen Teil des aktuell laufenden Klimaschulenprojekts.

Fotos: Ing. Georg Habacher

Strom durch Wind

Spital am Pyhrn 2015.02.26. Jetzt wird auch der Wind in der Pyhrn-Priel Region für die Stromerzeugung genutzt. Vorreiter ist die Fa. DTEC GmbH. Die Rotorblätter sind im gelb des Firmenlogos gehalten.

Die spezielle Konstruktion erlaubt es bereits ab 1,5 m/s Windgeschwindigkeit, elektrische Leistung abzugeben, erklärt Geschäftsführer Michael Dietl. Die Anlage ist sehr leise und produziert keinen Schattenschlag. Es gibt auch keine außen rotierenden Teile, die Mensch oder Tier gefährlich werden könnten.

Der Vorteil gegenüber einer Photovoltaikanlage ist die Chance auch in der Nacht oder bei, mit Wolken bedeckten Himmel, Strom erzeugen zu können. Vorausgesetzt, der Wind weht.

Der erzeugte Strom soll in der Firma verbraucht werden. DTEC ist ein international tätiger Full-Service Lieferant und bietet hochwertige Automatisierungs- und Maschinenbaulösungen. Die Wurzeln von DTEC sind in der Automotive Industrie zu suchen.

DTEC konnte durch Spezialisierung weltweit führendes Know-how aufbauen und dieses an die größten der Branchen zB. im Bereich Automobilindustrie, Weisswarenindustrie, Solarthermie und Photovoltaik weitergeben.

Für die derzeit in Bau befindliche Kundenanlage, ist unsere Halle eigentlich schon wieder zu klein….“, erklärt Michael Dietl. Diese Halle ist auch nach neuesten Erkenntnissen mit einer effizienten Wärmepumpe ausgestattet.

In Kürze soll es auch eine sogenannte „Solarblume“ geben, die weiteren umweltfreundlichen Strom erzeugen wird.

Damit ist der Betrieb Vorreiter in Sachen erneuerbarer Energie in der Region.

www.dtec.at

Foto: Michael Dietl