Donnerstag, 10. September 2015
Donnerstag, 13. August 2015
Die Einspeisung von erneuerbaren Strom aus Photovoltaikanlagen in der Region Pyhrn-Priel verdoppelt sich jährlich.
Pyhrn-Priel, 07.08.2015. Die Menge an eingespeisten, umweltfreundlichen Sonnenstrom, hat sich im Jahre 2014 zu 2013 nun bereits zum zweiten Mal verdoppelt.
2012 wurden knapp 95.000 kWh ins öffentliche Netz eingespeist. 2013 knapp 191.000 kWh geliefert. 2014 gab es nun wieder eine Verdopplung zum Vorjahr. Es wurden 399.600 kWh eingespeist. Nicht mitberücksichtigt ist dabei der für den Eigenverbrauch erzeugte Strom. Mittlerweile sind ca. 701kWp an Leistung, vorwiegend auf Dächern verbaut.
Bezogen auf 1000 Einwohner entspricht dies einer installierten Leistung von 64 kWp. Wird dieser Wert mit dem oberösterreichischen Spitzenwert, im Bezirk Grieskirchen von 269kWp verglichen, so hat die Entwicklung aber noch großen Spielraum nach oben.
Mit der Einspeisung von 2014 können umgerechnet knapp 80 Haushalte pro Jahr mit umweltfreundlichem Strom versorgt werden.
Neben der Eigeninitiative der Bürger in der Region, begünstigen Bürgerbeteiligungsmodelle, wie z. B. das der Helios GmbH aus Freistadt oder der BürgerEnergie Traunviertler Alpenvorland eGen, den raschen Ausbau.
Foto Postlmayr: PV Anlage
Das Biomasseheizwerk in Windischgarsten ist vor der Fertigstellung
Windischgarsten, 31.07.2015. Die Gleichenfeier für das Biomasseheizwerk mit gesamt 1,75 MW Heizleistung ist erfolgt. Der 60.000 l Speicher wurde auch bereits an seinem Platz montiert. Der geplanten Inbetriebnahme für die kommende Heizperiode steht nur mehr wenig im Weg.
Die 2013 getroffene Entscheidung ein Biomasseheizwerk zu errichten, ist nun knapp vor der Realisierung. Die Leitungen der ersten Ausbaustufe sind fast fertig verlegt. Das Gebäude steht und ist bis auf den Farbanstrich fertiggestellt. Die Heizkessel, die Hackschnitzelzuführung und der Warmwasserspeicher wurden montiert.
Der große Vorteil eines Biomasseheizwerkes liegt in der CO2-neutralen Verbrennung und im wartungsfreien und bedienungsfreundlichen Betrieb. Es wird nur Warmwasser angeliefert. Es gelangt kein gefährlicher Brennstoff ins Haus bzw. muss gelagert werden. Schornsteine, und die Wartung für Brenngeräte entfallen. Es wird nur das bezahlt, was als Wärme abgenommen wird.
Die Versorgungssicherheit mit Biomasse sucht seinesgleichen. Über 50 % der Fläche des Pyhrn-Priel-Gebietes sind mit Wald bedeckt. Momentan wird die dreifache Menge der für das zukünftige Heizwerk benötigten Menge an Hackschnitzel in andere Regionen transportiert und jedes Jahr wächst mehr des Brennstoffes nach.
Die Umsetzung des Heizwerkes stellt sicher, dass das Geld nicht ins Ausland fließt sondern in der Region bleibt. Das bewirkt eine Kaufkraftstärkung in der Region.
Besonderer Dank sei dem Bürgermeister und den unterstützenden Gemeinderäten ausgesprochen, die mit Weitblick dieses Projekt unterstützten und für den Anschluss von Gemeindeobjekten an die Nahwärme stimmten.
Foto: DI Leopold Postlmayr
Donnerstag, 18. Juni 2015
Abschlussveranstaltung Klimaschulenprojekt „Nutzer- und Konsumverhalten in neuem Licht“
Kulturhaus Römerfeld (Windischgarsten) am 12. Juni 2015. Volks- und Hauptschüler präsentierten ihre Ergebnisse zu den Themen Nutzer- und Konsumverhalten in neuem Licht. Bürgermeister Gerhard Lindbichler (Vorderstoder) sprach den Schülern und Lehrern Dank und Anerkennung aus. Fachvorträge zu den Themen LED-Lichtplanung für Zuhause und Mitfahrnetzwerk „flinc“ rundeten das Programm ab.
Schüler der Volksschulen Mitterweng, Rosenau und Vorderstoder, sowie der Hauptschule 1 Kirchfeld waren am Klimaschulenprojekt beteiligt. Experimente mit dem Energiepraxiskoffer (Klimabündnis) und das Eis (Konditorei Thallinger) bildeten die Highlights der Abschlussveranstaltung. Von den Schülern gedrehte Videos lieferten Einblicke ins Projekt. Der Lebensmittelladen „Echt guad“ sorgte für ein ausgezeichnetes Buffet und Säfte aus der Region. Bürgermeister Gerhard Lindbichler (Vorderstoder) konnte alle Fragen zum Projekt beantworten. Dominik Aigner interviewte ein paar Schüler für das freie Radio B138. Fachvorträge von Ing. Josef Schiffler (LED-Lichtplanung für Zuhause) und Huber Zamut (Mitfahrnetzwerk flinc) rundeten das Programm ab.
Projektleiter Ing. Georg Habacher und KEM-Manager DI Leopold Postlmayr (Verein Energieautarke Region Pyhrn-Priel) bedankten sich bei den Schülern und Lehrern sehr herzlich für ihre Mitarbeit.
Foto: Ing. Georg Habacher
Mittwoch, 10. Juni 2015
Abschluss des Klimaschulenprojektes Pyhrn-Priel
Pyhrn-Priel, 08.06.2015. Am Freitag den 12. Juni 2015, von 14 bis 18 Uhr findet im Kulturhaus Römerfeld in Windischgarsten die Abschlussveranstaltung des Klimaschulenprojektes statt.
Kinder aus der Hauptschule I in Windischgarsten und aus den Volksschulen Vorderstoder, Rosenau und Mitterweng präsentieren ihre gewonnenen Erkenntnisse aus den Projekten. Neben Versuchen mit dem Energiepraxiskoffer, werden die Schüler auch die Verwendung von Energiemeßgeräten vorführen. Fotos und Filmen von den Aktivitäten und Exkursionen runden das Programm ab.
Für die Erwachsenen gibt es Fachvorträge über das Mitfahrnetzwerk flinc, über die Lichtplanung in Einfamilienhäuser sowie über regionale Lebensmittel.
Neben Eis für die Schüler gibt es zum Abschluss ein Buffet mit lokalen Spezialitäten für alle.
Foto: Ing. Georg Habacher
Konsumworkshops in der HS1 Kirchfeld
Am 9. und 10. April fanden die Konsumworkshops in der Hauptschule 1 Kirchfeld in Windischgarsten statt. Die Aufteilung auf 2 Tage, war aufgrund der benötigten Zeit (je 3 Unterrichtsstunden) notwendig.
Die Vortragende vom Klimabündnis stellte sich kurz vor. Danach folgte eine kurze Erklärung von Ing. Georg Habacher (Sekretär Verein Energieautarke Region Pyhrn-Priel) wie es zu diesem Workshop gekommen ist. Da die Schüler der 4. Klassen die Konsumenten von morgen sind, ist es besonders wichtig, dass sie über die Auswirkungen ihres Kaufverhaltens Bescheid wissen.
Zuerst wurden die Schüler um eine Einschätzung der Bevölkerungsverteilung auf unserer Erde gebeten. Danach wurden die Größenverhältnisse der Kontinente anhand einer Weltkarte gezeigt. Anschließend schätzten die Schüler die Verteilung des Geldes ein.
Um die Schüler intensiver mit den einzelnen Themen vertraut zu machen, wurden sie in Kleingruppen eingeteilt. Jede Kleingruppe beschäftigte sich mit einem anderen Thema. Beispiele dafür waren: Vergleich globale und regionale Produkte, Journalismus und die Welt, wie sie in Zukunft sein soll, Fairtrade, Unterschiede zwischen ökologisch hergestellten und konventionell produzierten T-Shirts, ….
Jede Gruppe hatte dafür ca. 45 Minuten Zeit. Die Ergebnisse wurden im großen Kreis präsentiert. Jeder Schüler/jede Schülerin hatte die Gelegenheit ihre Meinung dazu zu sagen.
Der Workshop endete mit einem Kuchen, der mit Ideen für eine bessere Zukunft verziert wurde.
Fotos: Ing. Georg Habacher
Lebensmittelworkshops in der HS1 Kirchfeld
Am 8. April fanden 3 Lebensmittelworkshops (je 2 Unterrichtseinheiten) in der Hauptschule 1 Kirchfeld in Windischgarsten statt.
Die Vortragende, Erika Kerbl vom LFI (Ländliches Fortbildungsinstitut), stellte sich kurz vor. Danach folgte eine kurze Erklärung von Ing. Georg Habacher (Sekretär Verein Energieautarke Region Pyhrn-Priel) wie es zu diesem Workshop gekommen ist. Erika Kerbl stellte anschließend die wichtigsten Gütesiegel vor und erklärte ihre Bedeutung. Zusätzlich wurden auch weitere Angaben wie der Barcode, der Herkunftscode und die Bedeutung von E-Nummern besprochen. Im Anschluss daran durfte sich jeder Schüler/jede Schülerin ein Produkt aussuchen. Dieses wurde von der jeweiligen Person analysiert. Die Ergebnisse wurden in der Runde präsentiert.
Um die Qualitätsunterschiede zwischen industriell hergestellten und regionalen Produkten erlebbar zu machen, wurde eine Lebensmittelverkostung durchgeführt. Dabei traten Joghurt und Brot aus industrieller Fertigung gegen regionale hergestellte Produkte an. Die Lebensmittel wurden ohne Verpackung präsentiert, um eine unbewusste Beeinflussung zu vermeiden. Zuerst durften die Schüler bekannt geben, welches Produkt ihrer Meinung nach besser schmeckt. Danach wurde abgefragt, welches aus der Region stammt. Das Ergebnis war eindeutig. Die Herkunft errieten die meisten. Alle Schüler, bis auf 2, gaben an, dass ihnen die regionalen Produkte besser schmecken.
Da die Schüler der 4. Klasse die Konsumenten von morgen sind, ist es besonders wichtig, ihnen den Unterschied zwischen regionaler Produktion und Importen zu vermitteln. Neben den Qualitätsunterschieden spielen auch regionale Wertschöpfung, Sicherung von Arbeitsplätzen in der Region und Schonung der Umwelt durch Vermeidung von Transporten eine wesentliche Rolle.
Damit das Wissen beim Einkauf auch über längere Zeit genutzt werden kann, bekamen die Schüler Broschüren über die Gütesiegel und die Bedeutung der E-Nummern.
Besonderer Dank gilt Frau Monika Ortler (Hinterbuchriegel) für das Brot und Frau Waltraud Gösweiner für das Joghurt. Sowohl Brot als auch Joghurt wurden extra für die Workshops frisch hergestellt. Ing. Georg Habacher holte sie direkt bei den Erzeugern ab.
Zusätzlich geht unser Dank an den Unimarkt Windischgarsten, der uns das industriell hergestellte Brot kostenlos zur Verfügung gestellt hat.
Ing. Georg Habacher bedankt sich bei den Schülern und Lehrern für das Interesse und die Mitarbeit.
Fotos: Ing. Georg Habacher

