Stand der Energieautarkie der Region (in % ohne Industrie & Gewerbe (2010))

Donnerstag, 7. März 2019

Stromtanken in der Pyhrn-Priel-Region

Auf Initiative des Vereines „Energieautarke Region Pyhrn-Priel“ wurden in der Region 12 öffentlich zugängliche Stromtankstellen installiert. 11 der hochwertigen E-Zapfsäulen wurden von der Fa. Mehler (ME) zur Verfügung gestellt.

Darüber hinaus gibt es noch E-Tankstellen in Hinterstoder am großen Parkplatz, in der Bahnhofsstraße und bei der Fa. ETECH in Windischgarsten bis 22 kW mit Typ2-Stecker.
Die Pyhrn-Priel-Region hat damit eines der dichtesten Stromtankstellennetze in ganz Österreich und profiliert sich als Vorreiter in Sachen sanfte Mobilität und Klimaschutz. An den Stromtankstellen der Region können E-Bikes, E-Scooters wie auch E-Autos aufgeladen werden. Grundsätzlich funktionieren alle Stromtankstellen gleich, einzig und allein die A1 Telekom Austria Tankstelle beim Kulturhaus in Windischgarsten unterscheidet sich geringfügig in der Funktionsweise. Die Nutzungsbedingungen, siehe unten, sind einzuhalten.
Die Stromtankstellen sind auch unter Elektrotankstellen im e-tankstellen-finder zu finden.

Standorte

Postleitzahl
Ort
Strasse
Nr.
Typ
Koordinaten
4580
Edlbach
Edlbach
96
ME
47.70715223
14.35014980
4582
Edlbach
Mitterweng
7
ME
47.70813409
14.36013835
4573
Hinterstoder
Hinterstoder
38
ME
47.69939729
14.15329030
4564
Klaus
Klaus
62
ME
47.83206305 14.15725715
4572
St. Pankraz
St. Pankraz
15
ME
47.76451139 14.20702886
4582
Spital am Pyhrn
Stiftsplatz
4
ME
47.66531687 14.34002553
4571
Steyrling
Steyrling
104
ME
47.80558422 14.12794535
4574
Vorderstoder
Vorderstoder
4
ME
47.71259447
14.22395122
4581
Rosenau
Hengstpass
60
ME
47.70190782 14.46073616
4575
Roßleithen
Pichl
2
ME
47.72372255 14.30799030
4580
Windischgarsten
Bahnhofstrasse
 
ME
47.71889008 14.32875242
4580
Windischgarsten
Gleinkerseestraße
13
A1
47.72108581
14.32293847

Ausstattung

Alle Stromtankstellen verfügen über 3 bis 4 Eurostecker CEE, 3-polig (Campingstecker) 230 V, 16 A. Ab sofort wird keine RFID-Karte für die Freischaltung benötigt. Bei allen Stromtankstellen kann direkt angeschlossen werden.
Adapterkabel können bei den Tourismusbüros oder in der Nähe befindlichen Gasthäusern und Gemeindeämter geliehen werden.
Bei der A1 Telekom Austria Anlage, Standort Kulturhaus Windischgarsten, ist es auch möglich, einen Steckerplatz mit dem Mobiltelefon per SMS zu aktivieren.


Keep-Me-Boxen bei ME E-Zapfsäulen

Zur Aufbewahrung persönlicher Dinge bzw. Deponierung von Ersatzakkus oder Sicherung von Ladegeräten stehen bei ME-Zapfsäulen zwei Boxen mit Kabeldurchgangsöffnungen zur Verfügung. Gegen eine Euro-Münze, die innen eingeworfen wird, kann der Schlüssel vorübergehend mitgenommen werden.


Tankablauf ME E-Zapfsäulen

Einfach anstecken, auch wenn die Steckernummer nicht leuchtet.

Tankablauf-Stromtankstelle A1 (Windischgarsten, Kulturhaus)

Bitte beachten sie die schriftliche Anleitung vor Ort.


Kosten

Das Stromtanken ist bis auf Widerruf gratis.


E-Bike-Vermietung

Sport Werschitz, Windischgarsten +43 7562 5323
Fa. Pachleitner, Hinterstoder +43 7564 5205
Weitere Verleiher können bei den Tourismusbüros angefragt werden.



Nutzungsbedingungen in Anlehnung an die Nutzungsbedingungen der A1 Telekom Austria AG

Mit Inanspruchnahme der Stromtankstelle bzw. E-Zapfsäulen akzeptiert der Nutzer gegenständliche Nutzungsbedingungen.

1. Allgemeine Nutzungsvoraussetzungen
Eine Nutzung der Stromtankstelle ist ausschließlich Privatpersonen für die Aufladung von elektrobetriebenen Fahrzeugen (Scootern und Elektrofahrrädern sowie Elektroautos) gestattet.
Die Identifizierung erfolgt mittels SMS oder kontaktloser Karte. Bei der Stromtankstelle handelt es sich um von Betreibern in der Pyhrn-Priel-Region zur Verfügung gestellte Ladesäule samt Steckdosen.
Der Nutzer nimmt zur Kenntnis, dass die Betreiber im Rahmen der Stromtankstelle ausschließlich den Stromanschluss an der dafür bezeichneten Stelle zur Verfügung stellen.
Die 230V/16A 230V sind Schutzklasse IP44 gesichert und die Ladesäule von einer akkreditierten Prüfstelle abgenommen.
Die Stromtankstelle ist nicht durch Personen der Betreiber gesichert oder überwacht. Der Nutzer ist daher selbst ausschließlich für die Sicherung seines Equipments etc. verantwortlich.

2. Art und Dauer der Nutzung
Die Benutzung der Stromtankstelle ist entgeltfrei. Für die Nutzung der Stromtankstelle ist ausschließlich der dafür vorgesehene Abstellplatz vor der Stromtankstelle zu benutzen. Hierbei ist die Straßenverkehrsordnung (StVo) einzuhalten. Die Benutzung erfolgt auf eigene Gefahr. Für aus der Benutzung resultierende Schäden (wie beispielsweise am Fahrzeug) übernimmt Betreiber keine Haftung. Der Nutzer verpflichtet sich, alle Sicherheitsvorkehrungen zu beachten und vorzunehmen, wie beispielsweise die Kabelverbindung so herzustellen, dass etwaige Behinderungs- und Verletzungsgefahr Dritter hintangehalten werden.
Entstandene Schäden an der Stromtankstelle sind sofort den Betreibern zu melden. Der Benutzer hat für alle aus der Benutzung resultierenden Schäden aufzukommen. Eine Haftung seitens der Betreiber ist ausgeschlossen. Das für die Nutzung der Stromtankstelle erforderliche technische Equipment (wie beispielsweise Ladekabel) ist vom Nutzer beizubringen bzw. kann wie auf der E-Zapfsäule beschrieben ausgeborgt werden.

3. Widerruf der gestatteten Nutzung
Es besteht kein Rechtsanspruch auf Nutzung der Stromtankstelle. Die Betreiber halten sich das Recht vor, eine Nutzung jederzeit ohne Angabe eines Grundes abzulehnen oder zu widerrufen.
Die Betreiber können ohne Angabe von Gründen die Stromtankstelle jederzeit auflassen, technisch verändern oder die Nutzung nicht mehr gestatten.

Foto: Leopold Postlmayr

Donnerstag, 14. Februar 2019

Projektleiter für Erneuerbare Energien Ing. Georg Habacher der Klima- und Energiemodellregion Pyhrn-Priel ist Kommunaler Raumplanungs- und Bodenbeauftragter

Ing. Georg Habacher absolvierte den österreichweiten Lehrgang des Klimabündnis in Tulln und Eßling

Wien (29. November). Das Klimabündnis Österreich bildete 24 Kommunale Raumplanungs- und Bodenbeauftragte aus. Ein Absolvent des Lehrganges kommt aus der Klima- und Energiemodellregion Pyhrn-Priel. In Form einer Projektarbeit hat er das erworbene Wissen auch gleich genutzt und in die Praxis umgesetzt. Ing. Georg Habacher befasste sich mit dem Thema „Siedlungserweiterung“. Der Titel seiner Lehrgangsarbeit lautet: „Bodenschutz bei Siedlungserweiterung anhand der Gemeinde Klaus an der Pyhrnbahn“.

„Das Interesse an unserem Lehrgang steigt. Immer mehr Gemeinden und Städte erkennen, dass der behutsame Umgang mit dem Boden für die Ortsentwicklung enorm wichtig ist. Ortskernbelebung statt Zersiedelung sowie Vorkehrungen für die sich ändernden klimatischen Bedingungen und Extremwetterereignisse wirken sich mehrfach positiv aus. Einerseits steigt die Lebensqualität und damit die Zufriedenheit der BürgerInnen, andererseits sinken durch vorbeugende Planung die Kosten für die Gemeinde. Bestes Beispiel sind die Kosten für die soziale Infrastruktur wie Schulbus oder Essen auf Rädern. Im zersiedelten Gebiet sind diese mehr als 20mal so hoch wie im Ortskern“, so Lehrgangsleiterin Martina Nagl vom Klimabündnis Österreich.

Bodenschutz ist Klimaschutz

Die Notwendigkeit von sauberem Trinkwasser und frischer Luft ist jedem klar. Nicht bewusst ist vielen aber, dass dies nur ein intakter Boden sicherstellen kann. Alle Maßnahmen, die wenig Boden verbrauchen und die den vorhandenen Boden sorgsam behandeln, tragen zugleich zum Klimaschutz bei. Trotzdem werden österreichweit pro Tag Böden in der Größenordnung von 13 Hektar oder rund 20 Fußballfelder verbraucht. Meist handelt es sich dabei um die fruchtbarsten Böden, die wir für unsere Ernährung bräuchten.

Georg Habacher, Martina Nagl (Lehrgangsleiterin Klimabündnis), Christian Steiner (Vorstandsvorsitzender Europäisches Bodenbündnis)

Fotocredit: Klimabündnis

www.klimabuendnis.at/lehrgaenge

Montag, 20. August 2018

Power Kids zu Gast in der Pyhrn-Priel-Region

Roßleithen, 12. 07. 2018. Bei herrlichen Sommerwetter waren 16 Kinder der Einladung des TIZ in Kirchdorf gefolgt, um die Erzeugung von erneuerbaren Strom mit Wasserkraft in der Pyhrn-Priel-Region zu sehen und zu erleben.

Der Ausgangspunkt war das Biomasse-Heizwerk in Windischgarsten, wo Grundsätzliches zur Energie und Energiearten erklärt wurde.

Dann ging es zum Pießlingursprung, wo Wasserräder gebaut wurden. Hier konnte man eigenhändig die Kraft des Wassers fühlen. Mit den Wasserrädern konnten kleine Generatoren angetrieben werden, die wiederum LED’s zum Leuchten brachten. Jedes Kind baute sein Wasserrad und nahm es mit nach Hause.

Ein verlegter Gartenschlauch im Bach versorgte ein Minikraftwerk mit Wasser, mit dem das Laden von Smartphones vorgeführt wurde.

Anschließend gab es noch einen Besuch beim neuen Kraftwerk der Fa. Schröckenfux.

Den Abschluss bildete das Eisessen in Windischgarsten, dass bei diesen Temperaturen natürlich sehr geschätzt wurde.

Fotos: Georg Habacher

Dienstag, 14. August 2018

Energieeffizienzkonzept, Projekt „Alpentherme“

Spital am Pyhrn, 03. 08. 2018. Hr. Ersin Bahar, Student an der fh-Wels präsentierte die Ergebnisse einer Studie über eine energieeffiziente und klimafreundliche Energieversorgung einer zukünftigen „Alpentherme“ (Arbeitstitel). Anwesend waren neben Bürgermeister Exenberger auch die Gemeinderäte Rieser, Seebacher, Radhuber und der Bäderexperte Ing. Pfeiffer.

Im Rahmen der Weiterführungsphase 2, der Klima- und Energiemodellregion Pyhrn-Priel, wurde von der Fachhochschule Wels ein Energiekonzept für den zukünftigen Ausbau des Bades in Spital am Pyhrn erstellt.

Ausgehend von den Bestandsdaten wurde die Verwendung von Kombimodulen, Fotovoltaik und Solarthermie kombiniert, untersucht. Ein Bad braucht ja vorwiegend Strom und Warmwasser. Die Anzahl der einsetzbaren Module ist durch die zur Verfügung stehende Dachfläche des Konzeptes vorgegeben.

Das Hauptergebnis war, dass ca. 18% des Stromverbrauches und 70% des jährlichen Wärmebedarfes für die Poolheizung abgedeckt werden können. Das gilt für Kombimodule genauso, wie für die getrennte Modulanordnung.

Bei nahezu gleichem Energieertrag ergibt sich derzeit jedoch ein Kostenvorteil von ca. € 50.000.- für die getrennten Module.

Foto: Georg Habacher

Donnerstag, 9. August 2018

Klimawandel am Stammtisch

Die Publikation Klim[:A:]rtikulieren liefert interessante Fakten und räumt mit einigen Mythen auf.

Die Publikation kann hier heruntergeladen werden

Zusätzlich gibt es folgende 4 Bierdeckel:

Hinweis: Die Bierdeckel können kostenlos über das Klimabündnis bestellt werden!

Über das Projekt

Foto: Klimabündnis Österreich

FahrRad-Beratung OÖ zeichnet die Region Pyhrn-Priel aus

Linz, am 04.04.2018. Im Rahmen des Radvernetzungstreffens wurde die Region Pyhrn-Priel für ihr Engagement bezüglich Radverkehr ausgezeichnet.

Die Urkunde für die Region würdigt die mehrmonatige intensive Beschäftigung mit dem Thema Radverkehr und der dazugehörigen Infrastruktur. Dabei wurde der Fokus auf den Alltagsradverkehr gelegt. Bereits vor der Ehrung wurde mit der Umsetzung einiger Punkte der Maßnahmenkataloge begonnen. Touristische Aspekte werden in einem darauf aufbauenden Prozess besonders berücksichtigt.

Foto: Hans Kogler

Montag, 21. Mai 2018

Initiative NAWARO und Bauen mit Holz

Windischgarsten, 05. 05. 2018. Wenn man von nachwachsenden Rohstoffen in der Pyhrn-Priel-Region spricht, denkt man vorwiegend an Wald, der mehr als 50% der Fläche bedeckt. Ein Projekt der KEM (Klima- und Energiemodellregion) Pyhrn-Priel, will diesen Rohstoff weiter fördern und noch mehr ins Bewusstsein rücken. Darüber hinaus sollen auch die natürlichen Dämmstoffe (NAWARO) ins Gespräch gebracht werden.

Neben Sonne und Wasser gibt es in der Region die dritte erneuerbare Energieressource, nämlich Holz. Durch die vielfältigen Eigenschaften von Holz kann man es nicht nur zum Heizen, sondern auch zum Bauen verwenden. Das ist nichts Neues, unsere Vorfahren haben dies bereits gewusst und diese Eigenschaften genützt.

Im Rahmen der Aktivitäten zur Klima- und Energieregion, beschäftigt sich das Arbeitspaket Nr. 9, mit NAWARO (Nachwachsende Rohstoffe) und dem Bauen mit Holz. Dabei soll mit speziellen Veranstaltungen, Artikelserien mit Interviews von Firmen, die sich diesen Rohstoffen verschrieben haben, sowie Besichtigungsmöglichkeiten, diesem Thema Rechnung getragen werden.

Die Nutzung heimischer Rohstoffe stärkt die lokale Wirtschaft, sichert Arbeitsplätze und ist ein großer Beitrag zum Umweltschutz.

Die Aktivitäten sollen bis Jänner 2020 laufen.

Bereits in der Region umgesetzte Projekte sind ua. Rinderställe, Einfamilienhäuser, Buswartehütten, Balkone sowie ein Internatsgebäude.

Fotos: Holzstamm, Rinderstall, Sparkasse, Einfamilienhaus; Postlmayr