Stand der Energieautarkie der Region (in % ohne Industrie & Gewerbe (2010))

Donnerstag, 14. Februar 2019

Projektleiter für Erneuerbare Energien Ing. Georg Habacher der Klima- und Energiemodellregion Pyhrn-Priel ist Kommunaler Raumplanungs- und Bodenbeauftragter

Ing. Georg Habacher absolvierte den österreichweiten Lehrgang des Klimabündnis in Tulln und Eßling

Wien (29. November). Das Klimabündnis Österreich bildete 24 Kommunale Raumplanungs- und Bodenbeauftragte aus. Ein Absolvent des Lehrganges kommt aus der Klima- und Energiemodellregion Pyhrn-Priel. In Form einer Projektarbeit hat er das erworbene Wissen auch gleich genutzt und in die Praxis umgesetzt. Ing. Georg Habacher befasste sich mit dem Thema „Siedlungserweiterung“. Der Titel seiner Lehrgangsarbeit lautet: „Bodenschutz bei Siedlungserweiterung anhand der Gemeinde Klaus an der Pyhrnbahn“.

„Das Interesse an unserem Lehrgang steigt. Immer mehr Gemeinden und Städte erkennen, dass der behutsame Umgang mit dem Boden für die Ortsentwicklung enorm wichtig ist. Ortskernbelebung statt Zersiedelung sowie Vorkehrungen für die sich ändernden klimatischen Bedingungen und Extremwetterereignisse wirken sich mehrfach positiv aus. Einerseits steigt die Lebensqualität und damit die Zufriedenheit der BürgerInnen, andererseits sinken durch vorbeugende Planung die Kosten für die Gemeinde. Bestes Beispiel sind die Kosten für die soziale Infrastruktur wie Schulbus oder Essen auf Rädern. Im zersiedelten Gebiet sind diese mehr als 20mal so hoch wie im Ortskern“, so Lehrgangsleiterin Martina Nagl vom Klimabündnis Österreich.

Bodenschutz ist Klimaschutz

Die Notwendigkeit von sauberem Trinkwasser und frischer Luft ist jedem klar. Nicht bewusst ist vielen aber, dass dies nur ein intakter Boden sicherstellen kann. Alle Maßnahmen, die wenig Boden verbrauchen und die den vorhandenen Boden sorgsam behandeln, tragen zugleich zum Klimaschutz bei. Trotzdem werden österreichweit pro Tag Böden in der Größenordnung von 13 Hektar oder rund 20 Fußballfelder verbraucht. Meist handelt es sich dabei um die fruchtbarsten Böden, die wir für unsere Ernährung bräuchten.

Georg Habacher, Martina Nagl (Lehrgangsleiterin Klimabündnis), Christian Steiner (Vorstandsvorsitzender Europäisches Bodenbündnis)

Fotocredit: Klimabündnis

www.klimabuendnis.at/lehrgaenge

Montag, 20. August 2018

Power Kids zu Gast in der Pyhrn-Priel-Region

Roßleithen, 12. 07. 2018. Bei herrlichen Sommerwetter waren 16 Kinder der Einladung des TIZ in Kirchdorf gefolgt, um die Erzeugung von erneuerbaren Strom mit Wasserkraft in der Pyhrn-Priel-Region zu sehen und zu erleben.

Der Ausgangspunkt war das Biomasse-Heizwerk in Windischgarsten, wo Grundsätzliches zur Energie und Energiearten erklärt wurde.

Dann ging es zum Pießlingursprung, wo Wasserräder gebaut wurden. Hier konnte man eigenhändig die Kraft des Wassers fühlen. Mit den Wasserrädern konnten kleine Generatoren angetrieben werden, die wiederum LED’s zum Leuchten brachten. Jedes Kind baute sein Wasserrad und nahm es mit nach Hause.

Ein verlegter Gartenschlauch im Bach versorgte ein Minikraftwerk mit Wasser, mit dem das Laden von Smartphones vorgeführt wurde.

Anschließend gab es noch einen Besuch beim neuen Kraftwerk der Fa. Schröckenfux.

Den Abschluss bildete das Eisessen in Windischgarsten, dass bei diesen Temperaturen natürlich sehr geschätzt wurde.

Fotos: Georg Habacher

Dienstag, 14. August 2018

Energieeffizienzkonzept, Projekt „Alpentherme“

Spital am Pyhrn, 03. 08. 2018. Hr. Ersin Bahar, Student an der fh-Wels präsentierte die Ergebnisse einer Studie über eine energieeffiziente und klimafreundliche Energieversorgung einer zukünftigen „Alpentherme“ (Arbeitstitel). Anwesend waren neben Bürgermeister Exenberger auch die Gemeinderäte Rieser, Seebacher, Radhuber und der Bäderexperte Ing. Pfeiffer.

Im Rahmen der Weiterführungsphase 2, der Klima- und Energiemodellregion Pyhrn-Priel, wurde von der Fachhochschule Wels ein Energiekonzept für den zukünftigen Ausbau des Bades in Spital am Pyhrn erstellt.

Ausgehend von den Bestandsdaten wurde die Verwendung von Kombimodulen, Fotovoltaik und Solarthermie kombiniert, untersucht. Ein Bad braucht ja vorwiegend Strom und Warmwasser. Die Anzahl der einsetzbaren Module ist durch die zur Verfügung stehende Dachfläche des Konzeptes vorgegeben.

Das Hauptergebnis war, dass ca. 18% des Stromverbrauches und 70% des jährlichen Wärmebedarfes für die Poolheizung abgedeckt werden können. Das gilt für Kombimodule genauso, wie für die getrennte Modulanordnung.

Bei nahezu gleichem Energieertrag ergibt sich derzeit jedoch ein Kostenvorteil von ca. € 50.000.- für die getrennten Module.

Foto: Georg Habacher

Donnerstag, 9. August 2018

Klimawandel am Stammtisch

Die Publikation Klim[:A:]rtikulieren liefert interessante Fakten und räumt mit einigen Mythen auf.

Die Publikation kann hier heruntergeladen werden

Zusätzlich gibt es folgende 4 Bierdeckel:

Hinweis: Die Bierdeckel können kostenlos über das Klimabündnis bestellt werden!

Über das Projekt

Foto: Klimabündnis Österreich

FahrRad-Beratung OÖ zeichnet die Region Pyhrn-Priel aus

Linz, am 04.04.2018. Im Rahmen des Radvernetzungstreffens wurde die Region Pyhrn-Priel für ihr Engagement bezüglich Radverkehr ausgezeichnet.

Die Urkunde für die Region würdigt die mehrmonatige intensive Beschäftigung mit dem Thema Radverkehr und der dazugehörigen Infrastruktur. Dabei wurde der Fokus auf den Alltagsradverkehr gelegt. Bereits vor der Ehrung wurde mit der Umsetzung einiger Punkte der Maßnahmenkataloge begonnen. Touristische Aspekte werden in einem darauf aufbauenden Prozess besonders berücksichtigt.

Foto: Hans Kogler

Montag, 21. Mai 2018

Initiative NAWARO und Bauen mit Holz

Windischgarsten, 05. 05. 2018. Wenn man von nachwachsenden Rohstoffen in der Pyhrn-Priel-Region spricht, denkt man vorwiegend an Wald, der mehr als 50% der Fläche bedeckt. Ein Projekt der KEM (Klima- und Energiemodellregion) Pyhrn-Priel, will diesen Rohstoff weiter fördern und noch mehr ins Bewusstsein rücken. Darüber hinaus sollen auch die natürlichen Dämmstoffe (NAWARO) ins Gespräch gebracht werden.

Neben Sonne und Wasser gibt es in der Region die dritte erneuerbare Energieressource, nämlich Holz. Durch die vielfältigen Eigenschaften von Holz kann man es nicht nur zum Heizen, sondern auch zum Bauen verwenden. Das ist nichts Neues, unsere Vorfahren haben dies bereits gewusst und diese Eigenschaften genützt.

Im Rahmen der Aktivitäten zur Klima- und Energieregion, beschäftigt sich das Arbeitspaket Nr. 9, mit NAWARO (Nachwachsende Rohstoffe) und dem Bauen mit Holz. Dabei soll mit speziellen Veranstaltungen, Artikelserien mit Interviews von Firmen, die sich diesen Rohstoffen verschrieben haben, sowie Besichtigungsmöglichkeiten, diesem Thema Rechnung getragen werden.

Die Nutzung heimischer Rohstoffe stärkt die lokale Wirtschaft, sichert Arbeitsplätze und ist ein großer Beitrag zum Umweltschutz.

Die Aktivitäten sollen bis Jänner 2020 laufen.

Bereits in der Region umgesetzte Projekte sind ua. Rinderställe, Einfamilienhäuser, Buswartehütten, Balkone sowie ein Internatsgebäude.

Fotos: Holzstamm, Rinderstall, Sparkasse, Einfamilienhaus; Postlmayr

Montag, 12. März 2018

Neue Förderungen für Photovoltaik und Stromspeicher

Windischgarsten, 10. 03. 2018. Ab 12. März 2018, 17 Uhr, können wieder Förderungen für Photovoltaik und Stromspeicher online unter www.oem-ag.at beantragt werden.

Zum ersten Mal gibt es eine Bundesförderung zur Anschaffung von Batteriespeicher. Die Kilowattstunde Speicherkapazität wird mit € 500 gefördert. Der gesamte Fördertopf ist mit 6 Mio. gefüllt. Wer zuerst beantragt, wird zuerst bedient. Es können bis zu 10 kWh Speicherkapazität pro kW installierter Engpassleistung gefördert werden. Max. werden jedoch zwischen 45 und 65 % der förderbaren Kosten gefördert.

Für Photovoltaik sind 9 Mio. im Topf. Für Anlagen bis 100 kWp (Kilowatt Peak), gibt es € 250 pro kWp. Bei Anlagen mit mehr als 100 kWp, bis 500 kWp, ist die Förderung auf € 200 pro kWp reduziert. Maximal werden 30 % der Investitionskosten gefördert.

Es ist zuerst online ein Ticket zu lösen. Dabei müssen die Grunddaten eingegeben werden. Frühestens 18 h nachher wird der Antrag weiter vervollständigt. Dafür gibt es 10 Tage Zeit.

Foto: Ringhofer